Miese Weihnachten durch Weltbild

Augsburg

Ich habe am 7.12. als Weihnachtsgeschenk eine Stereoanlage und ein Buch bestellt. In der Bestellbestätigung stand bei der Anlage: vorbestellt, noch nicht vorrätig.

Ich habe gewartet und gewartet, bis mir Anfang Januar der Kragen geplatzt ist, und ich nachgefragt habe, wann denn nun endlich meine Bestellung ausgeliefert wird (das Buch ist auch nicht gekommen), als Antwort erhielt ich die Info "Anlage leider vergriffen/ausverkauft, Buch wird ausgeliefert" und erneut eine Bestellbestätigung, diesmal mit Portokosten für das Buch!

Natürlich war ich bitterböse. Wie kann etwas, das ich vorbestellt habe, plötzlich vergriffen sein? Auf Nachfrage dann die Erklärung: technische Probleme. Es waren wohl einige Bestellungen gelöscht worden und nach erneuter Eingabe war der Artikel dann vergriffen. Toll, das ist nicht meine Schuld! Eigentlich hätte es sich gehört, Ersatz zu schicken (z. B die etwas teurere Anlage zum gleichen Preis!) aber nein! Ich solle doch die teure Anlage bestellen, hieß es da. Soviel zu den "Weihnachtsschnäppchen für Schnellentschlossene". Nachdem ich vor 3 Monaten schon einmal ähnlichen Ärger mit Weltbild hatte, reicht es mir jetzt! Absolut inakzeptabler Kundenservice! Lieber woanders bestellen!

Meine Forderung an Verlagsgruppe Weltbild:

Gleichwertiger oder besserer Artikel zum vereinbarten Schnäppchenpreis!

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Für Weltbild ist die Sache erledigt. Mir wurde gesagt, ich könne doch eine teurere Anlage aus ihrem Sortiment bestellen. Natürlich ohne die damals versprochene Weihnachtsermäßigung! Ich schulde jetzt meiner Tochter ein Weihnachtsgeschenk. Das einzige was ich erreicht habe: die Portokosten für das Buch wurden mir erlassen! Toll.

@Jay: meine E-Mail an Weltbild war nicht unfreundlich, ganz und gar nicht. Die erste Anfrage war nett und freundlich formuliert. Die Beschwerde hier ist erst nach der 4. Mail erstellt worden, nachdem ich dann zurecht sauer gewesen bin, denn mir wurde nichts angeboten, kein Ersatz, kein Nachlass, nur der Hinweis auf teurere Produkte. Das Ganze war ja schließlich ein Fehler von denen, wenn ich einen Fehler mache, muss ich auch versuchen, ihn wieder aus der Welt zu schaffen.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist endgültig nicht gelöst