Ich schildere den Fall für meinen Vater, da der inzwischen langsam die Nerven verliert.
Hintergrund: Mein Vater bezog bei der Firma ExtaEnergie Strom, und zwar vom 1. Februar 2013 bis 31. Januar 2014. Zumindest war das so geplant. Meine Eltern hatten sich einen neuen Anbieter ausgesucht, da es aber möglicherweise knapp mit der Übermittlung der Kündigung werden würde, wurde die Kündigung von meinem Eltern bei ExtraEnergie vorgenommen. Der Eingang wurde bestätigt.
Im Januar meldet sich dann aber die neue Firma, dass der Vertrag mit ExtraEnergie weiter bestehe. Wir fragten bei Extra-Energie nach, dort hieß es sinngemäß, es sei nicht gekündigt worden und der Vertrag laufe weiter. Es handelte sich um einen Paketpreis.
Dieser Paketpreis passte aber nicht mehr zum Verbrauchsverhalten, da mein Bruder ausgezogen war. Meine Eltern boten ExtraStrom an, den Vertrag ein weiteres Jahr fortzuführen, sofern das Paket dem tatsächlich zu erwartenden Verbrauch angepasst werde. Darauf ließ sich das Unternehmen nicht ein.
Nach vielem hin und her bot man an, meine Eltern aus den Vertrag zu lassen, und zwar zum 31. Juli 2014. Also ein halbes Jahr. Meine Eltern stimmten zu, wenn auch entsprechend abgerechnet werde.
Stattdessen bekamen sie aber das komplette Paket, letztlich abzüglich eines Kulanz-Rabatts berechnet. Dagegen wehrte sich mein Vater mit dem Hinweis, dass der Fehler schließlich bei ExtraEnergei passiert sei- und forderte eine Abrechnung mit dem halben Paketpreis.
Schließlich bot Extra-Energie an, tatsächlich nach Verbrauch abzurechnen, aber nach dem (exorbitant teuren) Mehrverbrauchspreis. Mein Vater antwortete, er freue sich, dass offenbar nunmehr eine Lösung gefunden worden sei, aber selbstverständlich müsse zum Verbrauchspreis abgerechnet werden. (es gab ja schließlich keinen Mehrverbrauch).
Darauf ließ sich das Unternehmen nicht ein, wollte nur noch mal 40 Euro zusätzlichen Rabatt auf die Mehrverbrauchs-Abrechnung geben. Mein Vater hatte angeboten, etwas mehr als die Hälfte des Paketes zu bezahlen, was aber immer noch wohl rund 200 Euro unter der Forderung von Extra-Energie ist. Das ist natürlich schlicht inakzeptabel.
Denn selbstverständlich hätten meine Eltern den Vertrag noch durchgehalten, wenn man ihnen gesagt hätte, dass die Paketsumme komplett gezahlt werden soll; das wäre billiger gewesen als jetzt und hätte weniger Schreibkram verursacht.
Sollte es nicht umgehend eine Lösung geben, habe ich meinen Eltern empfohlen, die Regulierungsstelle einzuschalten. Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls nur vor dem Gebahren der Firma, zumindest bei Paketen, warnen.
Bestell-/Kundennummer: 1092665
Meine Forderung an ExtraEnergie:
Abrechnung zum halben Paketpreis oder Abrechnung nach Verbrauch zum eigentlich vereinbarten kWh-Preis.
Antwort auf die Beschwerde vom 04.02.2015
Sehr geehrter Herr Böckmann,
wir möchten uns auch auf diesem Wege nochmals für Ihre Kontaktaufnahme bedanken.
Selbstverständlich werden wir Sie sofort informieren, sobald sich neue Informationen für Sie ergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre ExtraEnergie
kommentare und trackbacks 2
Die Firma hat meinem Vater sogar noch einmal bestätigt, dass er bereits war, nach Verbrauch abzurechnen. Sie behaupten aber weiter, mein Vater sei mit der Abrechnung zum Mehrverbrauchwert einverstanden, was natürlich Quatsch ist, weil es keinen Mehrverbrauch gegeben hat. Auch die Antwort hier zeigt: Viel heiße Luft, kein konstruktiver Lösungvorschlag, obwohl mein Vater sogar bereit war, mehr zu zahlen als die Hälfte des Paketpreises.
Keinerlei konstruktiver Vorschlag des Unternehmens.