Vorgang in Stichworten:
Strombezug durch TelDaFax im Jahre 2007 + 2008
Kündigung zum 1.12.2008
Schlussrechnung: Datum 31.1.2009, zu viel gezahlt: 335 €
12 E-Mails geschrieben, sieben Mal bei der Hotline angerufen, ein Einschreiben mit Rückschein und Fristsetzung zum 14.5.2009, Schreiben der Verbraucherzentrale Saarbrücken mit Fristsetzung zum 12.7.2009.
Ergebnis: bei TelDaFax tut sich nichts.
Meine nächsten Aktionen: Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Betrugs.
Meine Forderung an TelDaFax:
Sofortige Erstattung des Betrages von 335 €
Antwort auf die Beschwerde vom 20.07.2009
Hallo Herr Stolz,
gerne helfen wir Ihnen weiter. Wir haben Ihre Angelegenheit geprüft und in unserem Haus ist der Zahlungsausgang am 03.03.09 in Höhe von 345,40€ vermerkt. Vielleicht überprüfen Sie einmal Ihre bei uns hinterlegte Kontoverbindung?
Wenn Sie noch weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne via Email reclabox@teldafax.de. Wir freuen uns, wenn Sie gegebenenfalls Ihren Fall hier als gelöst markieren.
Herzliche Grüße aus Troisdorf sendet
Judith Tausendfreund
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
TelDaFax Holding AG
kommentare und trackbacks 6
Unter www.bundesanzeiger.de finden Sie nur die nicht fristgemäßen Veröffentlichungen der Jahresabschlüsse 2007. Ansonsten sind da keine Hinweise auf einen "tot".
Teldafax mit langjähriger Erfahrung www.ra-hahn-mcl.de/teldafax.htm
Top Aussage! Wenn man dann mal weitersucht, findet man schnell, dass es sich hier um ein ganz anderes Unternehmen gehandelt hat. Die heutige TelDaFax hat nach der Insolvenz der alten lediglich deren Namen übernommen.
Es ist ganz einfach, Schulden loszuwerden: Die Firma meldet Insolvenz an, da Schulder höher sind als Masse. Man muss seine Forderung beim Konkursverwalter (nein, richtig ist: Insolvenzverwalter) anmelden (sofern man der Insolvenzverwalter dem Gläubiger bekannt ist - wer liest schon jeden Tag das schwarze Brett im Amtsgericht). Fristen sind zu beachten. Schreiben des Amtsgerichts als Antwort: "Insovenzverfahren wird mangels Masse neidergeschlagen." Kein Gläubiger bekommen was. Nie und nimmer mehr. Die Firma macht weiter ohne Alt-Schulden. Evtl. bekommt der Geschäftsführer noch mit der Staatsanwaltschaft zu tun. Aber das kann er locker aus seinen Tantiemen bezahlen. (Zumwinckel lebt auch noch gut, trotz Strafe.) (Neustes Beispiel: Quelle - Mir tut der Kioskbesitzer leid, der versehentlich € 5000 mehr bezahlt hat. Der ist vor Gericht so ein Massegläubiger geworden.)
Und was soll dieser Beitrag jetzt? Ist TelDaFax insolvent? Habe jedenfalls online nichts dergleichen gefunden...
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst.