Ich versende regelmäßig Koffer, die bisher über meine PostNr an die Postfiliale in Münster in der Aaseestadt gegangen sind. Diese Servicestation im dortigen Edekamarkt wurde ersatzlos gestrichen und ein bereits von mir online ausgedruckter Paketschein dadurch ohne meine Schuld ungültig. Der anstelle der Post im Aaseemarkt anschließend eingerichtete DHL Paketshop empfängt keine Sendungen und verkauft auch keine 31,5 Kg Paketscheine (Kofferversand), die Mitarbeiter dort führten auf meine Anfrage hin aber Telefonate mit dem DHL Service für mich und klärten ab, dass ich den Paketschein einschicken könnte und den Wert inklusive meines dafür eingesetzten Portos erstattet bekommen würde.
Nach dem Einschicken wurde mir zwar sehr schnell, aber nur lapidar schriftlich mitgeteilt, man könne keine "verschriebenen oder verdorbenen" Paketscheine bis 31,5 Kg ersetzen und bot mir zwei Gutscheine für 10 Kg Pakete an. Nur das wäre möglich. Mein Einwand, das nicht akzeptieren zu können, weil ich keine 10 Kg Paketscheine für den Kofferversand gebrauchen könne und auch die jetzige Unbenutzbarkeit des Paketscheins nicht zu verantworten hätte, wurde mit einem erneuten Schreiben (diesmal per E-Mail) mit den gleichen Textbausteinen beantwortet. Ein Zeichen, dass mein Einwand entweder garnicht gelesen oder nicht verstanden wurde!
Mein Resume: Ich sehe nicht ein, dass die Post ihren Service immer mehr zurück fährt, eine Filiale ersatzlos aufgelöst wird und ich deswegen materielle Verluste erleiden soll! Ich habe den Kofferversandschein weder "verschrieben noch verdorben", ich kann ihn nur nicht nutzen, weil die PostFiliale nicht mehr exisitiert und man keinen Paketschein ändern kann!
Bestell-/Kundennummer: Ticket DP01-18980066
Meine Forderung an DHL:
Erstattung des 31,5 Kg Paketschein plus mein Porto für dessen Versand
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 2
DHL antwortet immer wieder nur mit Textbausteinen, dass eine Erstattung nicht möglich ist für eine (angeblich) verschriebene oder verdorbene Paketmarke. Auf die Inhalte weiterer Schreiben wird nicht eingegangen, da die wahrscheinlich nicht gelesen werden.
Gelöst, nicht im angestrebten Sinn, aber doch so, dass eine Koffermarke plus zwei 10 Kg Paketmarken als Ersatz geschickt wurden. Nachdem etliche Mails mit immer den gleichen Textbausteinen bei mir eintrudelten, die voll am Thema vorbei gingen, habe ich ein Fax an die Teamleitung geschickt und gleichzeitig einen festen Termin für die Erledigung gesetzt, ansonsten ich Gerichtliche Schritte einleiten würde. Grade mal 4 Tage später hatte ich heute trotz Poststreik einen Brief von DHL im Kasten, mit Paketmarken im Wert von ca 30 Euro. Immerhin!
Trotzdem bleibt ein schlechter Nachgeschmack alleine schon deshalb, weil DHL als eine der wenigen Firmen in Deutschland keine ReclaBox Infos toleriert und man sich erst ein Magengeschwür holen muss, bis man etwas in Sachen Gerechtigkeit bewegt. Eigentlich war DHL immer mein Ding im Vergleich zu Hermes, DPD, UPS & Co, aber ich bin nun vorsichtiger geworden!