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Antwort zu folgender Beschwerde

Ein Kunde, der kein Deutsch kann, erwarb eine Nettokom Handykarte. Zur Registrierung bat ich, der für den Kunden übersetzte, um Hilfe.

Der Filialleiter wurde herbeigerufen. Dieser meinte, dass er keine Zeit für solche Fälle habe. Der Kunde soll sich selbst dort registrieren. Ein Kundenservice seitens der Filiale ist nicht vorgesehen. Ach so sagte ich, aber das Geld für die Karte haben Sie gerne angenommen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so der Kundenservice von der netto-Geschäftsführung definiert wurde. Der Filialleiter ließ also einen zahlenden ausländischen Kunden alleine. Leider hatte ich kein Handy mit, sonst hätte ich nämlich den Kunden registriert. Es hätte ausgereicht, wenn man eine Hotline für 20 Cent aus dem Festnetz angerufen hätte, um zu helfen.

Das wollte der Filialleiter aber nicht, da es ja eine Servicenummer ist. Oh mein Gott wie arm war denn diese Ausrede? Serviceentwicklungsland Deutschland!

Es muss doch irgendeinen Prozess geben, der für solche Kundefälle greift. Das wird doch kein Einzelfall sein, dass der Kunde sich nicht registrieren kann.

Zum Glück half dann eine nette jüngere Mitarbeiterin, die Ihr Smartphone für eine Internetregistrierung bereitstellte.

Auf den unteren Hirarchieebenen scheint man den Kunden noch zu schätzen, was die Leiter und Manager (Theoretiker) vergessen haben!

Sie sollten aber nicht vergessen, dass wir Kunden deren Gehälter bezahlen.

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