Ein Kunde, der kein Deutsch kann, erwarb eine Nettokom Handykarte. Zur Registrierung bat ich, der für den Kunden übersetzte, um Hilfe.
Der Filialleiter wurde herbeigerufen. Dieser meinte, dass er keine Zeit für solche Fälle habe. Der Kunde soll sich selbst dort registrieren. Ein Kundenservice seitens der Filiale ist nicht vorgesehen. Ach so sagte ich, aber das Geld für die Karte haben Sie gerne angenommen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass so der Kundenservice von der netto-Geschäftsführung definiert wurde. Der Filialleiter ließ also einen zahlenden ausländischen Kunden alleine. Leider hatte ich kein Handy mit, sonst hätte ich nämlich den Kunden registriert. Es hätte ausgereicht, wenn man eine Hotline für 20 Cent aus dem Festnetz angerufen hätte, um zu helfen.
Das wollte der Filialleiter aber nicht, da es ja eine Servicenummer ist. Oh mein Gott wie arm war denn diese Ausrede? Serviceentwicklungsland Deutschland!
Es muss doch irgendeinen Prozess geben, der für solche Kundefälle greift. Das wird doch kein Einzelfall sein, dass der Kunde sich nicht registrieren kann.
Zum Glück half dann eine nette jüngere Mitarbeiterin, die Ihr Smartphone für eine Internetregistrierung bereitstellte.
Auf den unteren Hirarchieebenen scheint man den Kunden noch zu schätzen, was die Leiter und Manager (Theoretiker) vergessen haben!
Sie sollten aber nicht vergessen, dass wir Kunden deren Gehälter bezahlen.
Meine Forderung an Netto:
Kundenservice auch wirklich leben und nicht nur propagieren
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 4
Sorry,
aber es will wohl in Deutschland keiner verstehen, dass man immer nur billig, billig, billig haben will aber dann soll 1. Klasse Service geboten werden.
Die Personaldecke der Discounter ist nicht auf Service, sondern auf Verkauf an alle billig-Kunden ausgelegt.
Wer keine Sorgen hat, sucht sich offensichtlich zwanghaft welche. Ich bin nicht nur Verkäuferin, sondern natürlich auch sehr oft selbst Kundin und immer wieder überrascht, über welche Nichtigkeiten sich Menschen so aufregen. So sehr sogar, dass sie es bis zu sich nach Hause mitnehmen und ihre kostbare Freizeit opfern, um sie hier als Beschwerden nieder zu schreiben. Manchmal frage ich mich, warum ich selbst die Dinge so gelassen sehen kann, andere aber nicht.
Meine Beschwerde geht ausdrücklich an das Management, falls das nicht schon so klargestellt wurde in meiner Zusammenfassung.
Wenn ich mit den Prepaid Karten Millionen umsetze, dann ist es legitim ein wenig Unterstützung zu bekommen. Man muss sich eben vor dem Verkauf darüber Gedanken machen, Das ist ein ganz simpler Registrierungsvorgang und das ist schon zuviel verlangt? Arme Servicewüste Deutschland sage ich nur. Der Verkäuferin, die hier kommentierte, sage ich nur: Überlege mal wer dein Gehalt bezahlt --> Ohh es ist ja der böse Kunde, der auch noch ein Anliegen hat nach seinem Kauf
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist endgültig nicht gelöst