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Wer nächtelang mühevoll Nachrichten an seinen Traumpartner verfasst, der muss bei Elitepartner damit rechnen, dass die meisten Nachrichten gar nicht ankommen: nur wenn BEIDE bezahlen, dann kann eine Nachricht verschickt und empfangen werden.

Leider sind so wenig bei Elite-Partner tatsächlich Premiumkunden, dass Elitepartner gar wagt, Premiumkunden zu kennzeichnen. Die wenigsten Nachrichten können also von den wenigen Premiummitgliedern tatsächlich gelesen werden.

Die willigen, zahlenden Kontakt-Anfragen-Schreiber dienen lediglich dazu, ein Schneeballsystem am Leben zu erhalten: Neukunden sollen geködert werden. Dabei wird bewusst mit den Hoffnungen der Standard-Mitglieder gespielt. "Ach, wie schön - mir hat jemand geschrieben, jemand interessiert sich für mich". Tja, schnell noch ein bisschen Geld überweisen und schon dürfen sie die Nachricht lesen.

Insgesamt ist der Dienst eine Zeit- und Geldverschwendung. Das seltsame Geschäftsgebaren ist ein Hinweis darauf, dass das Geld des Kunden im Zentrum des Interesses steht - und nicht der Erfolg des Kunden bei der Partnersuche.

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