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Antwort zu folgender Beschwerde

Seit fünf Jahren fahre ich täglich mit der Bahn. Habe auch drei Jahre eine Bahncard 50 gehabt. Nun besitze ich einen Bahnberechtigungsausweis. Dieser wurde dummerweise mitgewaschen und sah dementsprechend aus. Einen gültigen Ausweis zu dem Berechtigungsausweis konnte ich vorzeigen, nur war ein Stempel natürlich nicht mehr sichtbar, da dieser rausgewaschen war.

Der Kontrolleur akzeptierte das Ticket aber nicht mehr und meinte, er müsste das natürlich aufnehmen. "Ich sehe ja, dass Sie ein Ticket haben, nehme das auch als unvollständig ausgefüllt auf, damit es nicht als schwarz fahren gewertet wird."

Auf einmal bekam ich einen Brief, wonach ich 40 Euro fürs schwarz fahren zahlen müsste. Daraufhin beschwerte ich mich, mit dem Hinweis doch einen gültigen Ausweis zu haben. Am Schalter wurde ich daraufhin abgewiesen, ich hätte ja eine Frist beachten sollen. Eine schriftliche Beschwerde wurde mit den Worten "da ich keine gültige Fahrkarte hatte, und alle gleich behandelt werden müssten, würde ich die 40 Euro auch bezahlen müssen" (mittlerweile schon plus Mahngebühr, da die Antwort auf meiner Beschwerde einige Wochen auf sich warten ließ). Nun ist so gar ein Inkassounternehmen eingeschaltet worden und ich fühle mich von der Bahn ziemlich verschaukelt.

Ich habe bereits etliche Verspätungen, Ausfälle, überfüllte Züge usw. miterlebt und mich nie beschwert, aber wenn ich einmal einen Stempel nicht auf meinem Ticket habe, weil dieser ersichtlich aus Versehen verwaschen wurde, werde ich direkt so behandelt. Für mich ist nun auch klar, wie viel mal als Kunde bei der Bahn geschätzt wird und ich werde nun nie mehr mit der Bahn fahren, das kann ich seit diesem Vorfall versprechen.

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