Ich hatte mir im Internet einen Stick für Mobiles Internet von Vodafone bestellt.
Bei der Installation gab es Schwierigkeiten bzw. erkannte mein Notebook den Stick nicht. Nach zwei Tagen Herumprobierens bin ich mit meinem Notebook zum Vodafone-Shop im OEZ in München und bat den jungen Mann um Hilfe. Der erklärte mir, ich hätte einen falschen Stick bestellt und er könne mir einen anderen verkaufen, mit besseren Vertragsbedingungen. Sogar den Widerruf für den ersten Stick schrieb er mir. Dann bekam ich einen neuen Stick, einen neuen Vertrag und das Problem war dasselbe. Mein Notebook erkannte den Stick nicht. Was ich erst im Nachhinein erfuhr ist, dass mein Notebook netzabhängig ist, also ich die Sticks von Vodafone gar nicht nutzen kann!
Gestern bin ich dann zurück zum Vodafone-Shop, zum selben jungen Mann, um das Ganze rückgängig zu machen. Erstens ließ er mich gar nicht ausreden, zweitens behauptete er, ich brauche nur mein Notebook mitzubringen und er werde das dann schon regeln und drittens machte er keine Anstalten, den Vertrag zu stornieren. Ich solle dann eben mit meinem Anwalt wiederkommen.
Da ich keine Chance habe, den Stick überhaupt nutzen zu können, ist mein Kauf absolut überflüssig. Dem jungen Mann ging es lediglich darum, mir einen "besseren Vertrag" zu verkaufen, zu Deutsch: eine Provision kassieren.
Ich finde es unerhört, dass Vodafone solchen windigen Gestalten erlaubt, ihren Namen zu benutzen, denn inzwischen habe ich erfahren, dass dies nicht der erste Fall ist, in dem jemand mit nicht ausreichenden Kenntnissen über den Tisch gezogen wird.