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Antwort zu folgender Beschwerde

Donnerstag 26.1. gegen 20:00 an der Kasse: Eine Kundin aus der Warteschlange "hat es gewagt", einen leeren Karton vor der Kasse abzustellen, und wurde von der Kassiererin, die mich gerade bediente, recht barsch darauf hingewiesen, wo dieser zu entsorgen wäre - nämlich hinter der Kasse im zu diesen Zwecke aufgestellten Behälter. Das Wörtchen "Bitte" kam in diesem Satz nicht vor.

Als die Kundin daraufhin etwas brüskiert die Kassenschlange wechselte und meinte, das hätte auch "in einem anderen Ton" gesagt werden können, mischte ich mich ein und fragte auf eine nette und ruhige Art, ob es so schlimm wäre, wenn die Mitarbeiter den einen oder anderen leeren Karton von Kunden entsorgen müssten. Sie würden doch sowieso aufräumen.

Worauf ich gefragt wurde, warum ich mich einmische - meine Antwort: Ich bin sensibilisiert für Kundenservice, und würde mich meinen Kunden gegenüber immer um Nettigkeit und Entgegenkommen bemühen. Die Antwort der Kassiererin: Soll mich raushalten, das würde nur Unruhe bringen. Auf Deutsch gesagt: Schnauze halten.

Der Sicherheitsfuzzi, offenbar ein echter Witzbold, sprang der Kassiererin dann zur Seite, und meinte zu mir: Sein Sohn wolle Rechtsanwalt werden, der würde sich auch überall einmischen.

Dass unterbezahlte Kassiererinnen in Berlin-Neukölln teilweise nach dem Motto: "Wie erziehe ich meine Kunden" vorgehen (müssen), könnte ich noch nachvollziehen. Grüße an die Kalkulation. Nur: Warum drückt der Mensch vom "Sicherheitsdienst" lieber einem Kunden einen unverschämten Spruch rein, statt einer Dame einen leeren Pappkarton abzunehmen (mit einem freundlichen "Geben Sie her, ich mache das"), oder Ihr einfach hinterherzuräumen?

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