Vor vier Tagen habe ich einen "netten" Brief der Firma prodefacto Inkasso erhalten, mit der Drohung (ganz fett geschrieben) Erlass des gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsbescheides. Offene Rechnung bei der Firma "intan service plus GmbH & Co. KG, Osnabrück (Objekt: TV-Spielfilm)".
Nun, zuerst möchte ich gar nicht abstreiten, dass diese Forderung berechtigt WAR. Allerdings ist diese Forderung bereits vor 6! Jahren in meine Privatinsolvenz eingeflossen. Hierzu wurde mir im März die Restschuldbefreiung erteilt. Die Forderung also somit hinfällig.
Ich finde es eine bodenlose Frechheit, dass nun solche dubiosen Firmen versuchen, mich erneut negativ auffallen zu lassen, in dem man versucht, einen Mahnbescheid zu beantragen. Ich gehe aber trotz dieses Schreibens davon aus, dass es sich um eine leere Drohung handelt, denn Zitat: "Wir haben uns für Sie bei unserer Auftraggeberin eingesetzt und erreicht, dass Sie eine letzte Zahlungsfrist erhalten."
Ist klar, die haben sich "eingesetzt". Kommt mir doch alles sehr seltsam vor. Selbstverständlich habe ich direkt an die angegebene E-Mail Adresse geschrieben und diese E-Mail auch an meine Rechtsanwältin weiter geleitet.
So wie es sich für mich darstellt, hat man schön gewartet bis meine Privatinsolvenz abgeschlossen war, um dann doch durch die Einschüchterungstaktik noch an Geld zu kommen, was einem rechtlich gar nicht mehr zusteht. Ich denke, so etwas ist absolut unterstes Niveau.