Einerseits muss man sich die Schuld für eine entstandene Rücklastschriftgebühr selber in die Schuhe schieben, auf der anderen Seite wird von den Handy Providern seit Jahren eine ungeheuerliche Masche abgezogen.
20€ (O2) oder 18,50€ bei Telco als Rücklastschriftgebühr zu fordern entflieht meines Erachtens jeder Relation. Handelt es sich hierbei um eine Aufwandskosten-Kompensation (die ich gerne zahle da mein Konto schließlich nicht gedeckt war) oder handelt es sich hierbei um willkürlichen Wucher, den man schamlos durchziehen kann, weil der Kunde nichts dagegen tun kann?
Ein automatisierter Prozess, bei dem kein Mensch seinen Finger krümmen muss, ist keine 20€ wert. 5€ sind ok, aber keine 20€. Ich bin Student, der vom Bafög lebt, leider überweist das Amt unregelmäßig, sodass mein Konto teilweise ungedeckt ist, wenn Telco abbuchen will. 20€ sind eine Menge Geld für mich und ich sehe es nicht ein, diesem willkürlichen Wahnsinn weiter zu unterstützen.
Was kann man gegen diesen Wucher unternehmen? Ich bin bestimmt nicht der einzige, dem diese Willkür bitter aufstößt.