Trotz mehrfacher Briefe (Einschreiben) keine Reaktionen

Freenet AG
Hamburg/Büdelsdorf

Seit Wochen versuche ich von freenet (auch über Personen des Vorstandes und des Aufsichtsrates) eine Klärung meiner Lage zu erreichen, aber es kommt keine Antwort außer der gleichen Mahnung mit 10 Euro Mahngebühr.

Sachlage: Im Mai bekam ich eine Mahnung über 87 Euro + 10 Euro Mahngebühr, ohne vorher je eine Rechnung erhalten zu haben. In insgesamt 12 Briefen, davon 6 mit Einschreiben versuchte ich die Rechnung zu bekommen, auf die sich die Mahnung bezieht, aber ich bekomme sie nicht. Ich habe immer wieder betont, dass ich nicht zahlungsunwillig bin, sondern erst mal wissen möchte, für welche Forderung ich zahlen soll.

Jetzt steht mir der Kampf mit einem Inkassobüro bevor, aber ich werde erst zahlen, wenn ich diese "geheime" Rechnung vom April erhalten habe.

Dazu kommt ja noch, dass ich im Dezember 2008 umgezogen bin, bei Lycos gekündigt habe, aber jetzt bei freenet (hat Lycos übernommen) bis Januar 2009 weiterzahlen muss, da sie meine Kündigung wegen Umzugs nicht anerkennen. Ich zahle also seit Januar regelmäßig monatliche Gebühren und bin nicht mehr bei freenet Kundin.

Und ganz plötzlich kommt eine Mahnung, die sich auf eine Rechnung bezieht, von der ich nichts weiß. Und selbst wenn ich sie verschlampt hätte, wäre es doch mehr als fair, mir nach so oftmaligem Bitten eine Kopie dieser Rechnung zu senden, oder liege ich da falsch?

Ich habe mittlerweile von anderen freenet Kunden gehört, dass das fast schon Masche bei freenet ist!.

Meine Forderung an Freenet:

Wenigstens Antworten auf Schreiben zu bekommen und nicht ignoriert zu werden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

das erinnert ja schon fast an eine virtuelle Geiselnahme. Besten Dank für die vielen Beiträge hier über einige Provider. Ich werde einen großen Bogen um solche Läden machen. Das Leben ist einfach viel zu kurz, um sich mit solchen Leuten herumzuärgern :) Ich bin zwar keine Rechtsanwältin, würde mich aber auch nicht von Irgendwelchen Drohungen einschüchtern lassen. Wenn die einen amtlichen Mahnbescheid senden, kann man ja sofort mit entsprechender Begründung widersprechen. Meines Wissens genügt es schon, wenn man einfach das Kästchen "Widerspruch" ankreuzt und dann darunter kurz die Begründung liefert. Vielleicht meldet sich mal ein Rechtsanwalt auf diesem Forum, mit welcher Begründung (die auch vor Gericht Bestand hat) man Beziehungen zu solchen unangenehmen Unternehmen sofort beenden kann?

Seit gestern ist das "Problem" gelöst. Ich habe nach insgesamt 8 Einschreibebriefen (an Vorstand und Geschäftsführung/Aufsichtsrat) und mehreren einfachen Briefen und Telefonaten (meine Auslagen ca. 35 Euro!!) endlich eine Antwort von freenet bekommen - auf Betreiben der Geschäftsleitung, nicht etwa weil das Service-Team so nett ist! Es wäre so einfach gewesen, hätte man mir auf mein erstes Schreiben schon geantwortet. Dann hätte sich alles andere erübrigt. Endlich kann ich bei freenet aussteigen und die Sache ist beendet!!! Zum Glück bin ich bei Kabel BW sehr gut aufgehoben und habe besten Service!

aber immerhin haben die sich wenigstens mal bewegt. Ich gehe jede Wette ein, daß da gar nichts passiert wäre, wenn man den Vorgang nicht (notgedrungen) über das Internet öffentlich macht. Eigentlich schade, daß einem nicht sofort der Service angedeiht, den man erwartet. Trotzdem Gratulation, daß die Sache jetzt endlich für Sie vom Tisch ist.