Am 31.08.2015 wurde bei der örtlichen Reiseleitung in Punta Prima (Menorca) eine Beschädigung unseres Reisegepäcks, das am 30.08. während des Transfers vom Flughafen Mahon zu unserem Hotel Xaloc Playa in Punta Prima beschädigt wurde, angezeigt. Das beschädigte Reisegepäck wurde durch die örtliche Reiseleitung begutachtet.
Der Transfer wurde vom Flughafen zum Hotel mit einem Kleinbus ausgeführt, der dafür nicht geeignet war. Abgesehen davon, dass nicht alle Fahrgäste auf den bestimmungsgemäßen Sitzplätzen untergebracht werden konnten, war das Gepäck in dem viel zu kleinen Stauraum im Heck unsachgemäß verstaut. Es wurden bis zu 8 Koffer und diverses Handgepäck übereinander verfrachtet, was zu einer Beschädigung unseres Gepäcks führte, das als erstes eingeladen wurde und demzufolge unten war. Bei einem Koffer wurde u. a. der versenkbare Transporthandgriff so stark beschädigt, dass er nicht mehr herausziehbar war und der Koffer nicht mehr gezogen werden konnte.
Der Schaden wurde der Reiseleitung am Folgetag angezeigt, da sie während des Transfers nicht anwesend war. Trotz mehrerer Nachfragen bei der Reiseleitung wurde in der Zeit des Aufenthaltes keine Lösung gefunden, die uns einen vertretbaren Rücktransport unseres Gepäck ermöglichte. Da der Handgriff nicht mehr nutzbar ist, konnten auch die Kofferrollen nicht mehr genutzt werden. Dieser 20 kg schwere Koffer wurde also beim Rücktransfer überwiegend getragen.
Weitere Anfragen bei der Reiseleitung, ob für den Rücktransfer vom Hotel zum Flughafen ein geeignetes Transportmittel bereitgestellt wird oder ob wieder so ein (Vieh-) Transport wie bei der Hinfahrt erfolgt, wurden nicht beantwortet. Da es keine Aussagen gab, dass der sichere Transport unseres Gepäcks (enthält u. a. ein hochwertiges medizinische Gerät für den schwerbehinderten Ehemann) gewährleistet ist, mussten wir uns für den Rücktransfer zum Flughafen ein Taxi bestellen.
Wir haben großes Verständnis dafür, dass auch sie versuchen ihre Kosten zu senken. Wir haben aber kein Verständnis dafür, dass im Ergebnis das Auftreten von Schäden billigend in Kauf genommen wird. In diesem Fall muss man schon eine grob-fahrlässige Handlungsweise unterstellen, wenn die örtliche Reiseleitung aus Kostenersparnisgründen einen viel zu kleinen Bus charterte, der nur für Ausflüge geeignet ist, da er keine ausreichende Gepäckmitnahmekapazität hat. Wir haben ebenfalls kein Verständnis dafür, dass man im Schadensfall von der örtlichen Reiseleitung keinerlei Unterstützung erfährt. Wir waren bisher der Meinung, dass die Aufgaben einer Reiseleitung nicht nur im Verkauf von Tagesausflügen und überteuerter Leihwagen bestehen.
Unser Urlaub hatte kaum noch Erholungswert, was durch die Inaktivität der örtlichen Reiseleitung (RL) in dieser Sache verursacht wurde.
Bestell-/Kundennummer: 14367755
Meine Forderung an Alltours Flugreisen:
So wie schriftlich eingereicht: Erstattung von 25% des Reisepreises, Erstattung eines neuen Koffer-Set (180€), der Taxiauslagen (25€), Faxgebühren für mehrere Fax an RL
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Die Beschwerde wurde über das Reisebüro ebenfalls an Alltours eingereicht. Wir haben jetzt ein Schreiben bekommen, dass wir ein Gutachten für diesen einen Koffer erbringen sollen. Evtl. bekommen wir dann einen zeitwerten Anteil für einen Koffer. Man denkt gar nicht daran auf unsere weiteren Schadensersatzforderungen (Minderung des Urlaubspreises, die Taxigebühren und die Faxgebühren) einzugehen.
Hat jemand Erfahrungen, wie man jetzt am zweckmäßigsten weiter vorgehen sollte?
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Am 30.10. wurde eine Beschwerde an den Geschäftsführer W. V. eingereicht. Es wurde eine Frist zur abschließenden Bearbeitung gesetzt, die heute abgelaufen ist.
Weder Herr W. V. noch einer seiner nachgeordneten MA hat darauf reagiert. Herr W. V. wird jetzt per Einschreiben nochmals aufgefordert die ihm vorliegende Beschwerde zu bearbeiten. Bei Nichteinhaltung werden wir gegen ihn rechtliche Schritte einleiten.
Ich werde jetzt die öffentliche Diskussion beenden. Alle weiteren Schritte werden einem Anwalt übertragen.
Wir buchen bei diesem Saftladen nicht mehr - basta.