Bisher habe ich alles mit Hermes verschickt und dachte, dass es gut angekommen ist.
A B E R nach meiner jüngst selber gemachten Erfahrungen als Empfänger, kann ich zukünftig nicht mehr mit ruhigem Gewissen meinen Kunden etwas mit Hermes zuschicken, denn wenn die vielleicht ähnliche Erfahrungen machen wie ich, wäre ich die Kunden los.
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Kurz zusammengefasst was mit jüngst passiert ist, danach dann die Details:
1. Paket aus Barcelona an meine Adresse verschickt worden
2. Lt. Sendungsverfolgung sollen 5 vergebliche Zustellversuche erfolgt sein, was nicht stimmt (einer um 06:06, ein anderer um 06:12)!
3. Auf meine Intervention hin (E-Mail-Verkehr mit 7 Mails von mir u. 5 Mails von Hermes) wurde mir versprochen, dass Paket ab dem 04.01.16 in einem Shop in meiner Nähe abholen zu können (das Paket kam nie in diesem Shop an).
4. Lt. Sendungsverlauf stellte ich fest, dass es im Paketzentrum Koblenz aufbewahrt wird.
5. Um dem Ganzen ein Ende zu machen, am 07.01.16 zum Paketzentrum nach Koblenz gefahren, dort wurde mir eröffnet, dass das Paket auf dem Weg zum Versender nach Barcelona sei.
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Jetzt die Details:
1.) 29.12.15, 14:30, meine 1. Mail an Hermes (unter Angabe der Sendungs-ID) :
- 5 Zustellversuche können nicht stimmen, denn ich habe auch nie eine Benachrichtigung im Briefkasten gehabt, so wie es Hermes in seinen Bedingungen verspricht.
- Frage gestellt, wo ich es abholen könnte (blieb unbeantwortet).
2.) 30.12.15, 08:25, 1. Mail von Hermes:
- Mit den vorliegenden Daten ist eine Auskunft unmöglich (wie gesagt, sie hatten bereits die Sendungs-ID).
- Teilen Sie die genauen Adressen des Versenders u. Empfängers mit.
3.) 30.12.15, 11:18, meine 2. Mail an Hermes:
- Gewünschte Adressen übersandt.
- Erstaunen zum Ausdruck gebracht, dass ich zwar nur mit der Sendungs-ID den gesamten Weg von Barcelona bis zu mir nachvollziehen kann, die Hermeszentral aber ohne Adressen hierzu nicht in der Lage sei.
4.) 30.12.15, 13:48, 2. Mail von Hermes:
- Wenden Sie sich bitte telefonisch an den Kundenservice (180-er Sondernummer!)
5.) 30.12.15, 14:04, meine 3. Mail an Hermes:
- Wenn sie mir keine normale Telefonnummer mitteilen, rufe ich nicht an (sehe nicht ein, dass ich mit Telefongebühren für die Fehler von Hermes bezahle).
- Meine Frage, was der Hermes-Kundenservice können soll, was in der Zentrale nicht auch gemacht werden kann.
6.) 30.12.15, 15:37, 3. Mail von Hermes:
- Würden Sendung zum Abholen in einen nahegelegenen Shop bringen, dort könnte ich sie dann ab dem 04.01.16 abholen.
7.) 30.12.15, 15:41, meine 4. Mail an Hermes:
- Bedankt und mitgeteilt, warum nicht direkt so und warum dieser vorangegangene überflüssige Mail-Verkehr.
8.) 05.01.15, 11:59, meine 5. Mail an Hermes:
- Schon 2x im Shop nachgefragt, aber Paket nicht eingegangen.
9.) 05.01.16, 12:09, 4. Mail von Hermes:
- Hermes wird Ihre Sendung schnellst möglich im gewünschten PaketShop zustellen.
10.) 07.01.16, 11:28, meine 6. Mail an Hermes:
- Da Hermes mein Höflichkeitspotential überstrapaziert hatte, schrie ich in die Eröffnung: BEKOMMEN DIE HERMES-MITARBEITER VOR DIENSTBEGINN ALKOHOL, ODER WAS IST BEI IHNEN LOS?
- Fahre jetzt zum Paketzentrum in Koblenz und wehe das Paket ist nicht dort oder wird mir nicht ausgehändigt.
11.) 07.01.16, 14:41, meine 7. Mail an Hermes:
- Vor Abfahrt zum Paketzentrum Koblenz noch mal in Sendungsverlauf gesehen und mit Unverständnis festgestellt, dass der Status auf Paket an Absender zurück stand (wenige Stunden vorher stand er noch auf aufbewahrt im Paketzentrum Koblenz).
12.) 07.01.16, ca. 16:00, meine Ankunft im Paketzentrum Koblenz:
- Folgende Infos erhalten:
- Paket befindet sich auf dem Rücktransport nach Barcelona.
- Ich als Kunde und die Zentrale in Hamburg hätten alles richtig gemacht, die Nachricht, dass das Paket an einen Shop in meiner Nähe zum Abholen gebracht werden soll, sei auch bei ihnen eingegangen, aber nicht zum Arbeitsplatz der Sachbearbeiterin gelangt, sonst hätte sie das Paket da behalten und nicht auf den langen Rückweg geschickt.
- Ich merkte an, dass es dann doch wohl eine Lücke im von Computer gesteuerten System gäbe, denn beim Scannen des Paketes für den Rücktransport, hätte doch ein Hinweis erscheinen müssen (so meine Logik).
- Die Sachbearbeiterin erklärte daraufhin, dass offenbar, nachdem was sie nun über mein Paket gehört hat, dass System eine Lücke hätte.
13.) 08.01.16, 09:43, 5. Mail von Hermes:
- Entschuldigung.
- Wir haben natürlich veranlasst, dass das Paket zum nahegelegenen Shop gebracht wird und ab dem 04.01.16 dort zur Abholung bereitliegt.
- Leider sei dies nicht vom Hermes Verteilzentrum Koblenz umgesetzt worden.
- Soll den Versender bitten, einen neuen Versand vorzunehmen.
Fazit: Hermes macht es sich verdammt einfach. Obwohl feststeht, dass die Fehler bei Hermes liegen, wird von deren Seite nichts zur Wiedergutmachung unternommen.
Sicher wäre es möglich gewesen, den Fahrer (oder irgend ein Paketzentrum auf dem Weg nach Barcelona) telefonisch zu informieren, dass Paket nicht weiter zu transportieren, oder ähnliches.
Bestell-/Kundennummer: Vorgangs-Nr.: 12704448
Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:
Bügeln Sie Ihren Fehler selber aus, oder erstatten mit meinen Kaufpreis
Antwort auf die Beschwerde vom 11.01.2016
Hallo ReclaBoxler-7424225,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Gern prüfen wir den Vorgang erneut. Bitte senden Sie uns dazu eine E-Mail mit dem Betreff Reclaboxler-7424225, der Sendungsnummer und Ihrer vollständigen Anschrift an socialmedia@hermesworld.com.
Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.
Herzliche Grüße aus Hamburg,
Ihr Hermes Social Service Team
kommentare und trackbacks 3
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Hermes schickt Mail mit Entschuldigung und bietet an, die Versandkosten zu übernehmen.
Lächerlich.
Die Erstattung der Versandkosten von knapp 6 Euro stehen in keinem Verhältnis zu dem Aufwand, zu dem mich Hermes durch ihr Fehlverhalten trieb (siehe chronologischer Ablauf).
Als das Paket noch in Deutschland verwahrt wurde (ca. 50 km von meinem Wohnort entfernt), sah ich das Unheil schon kommen, dass es wieder an den Versender nach Barcelona zurückgeschickt würde, obwohl Hermes wieder und wieder versprach, es im vereinbarten Shop zuzustellen.
Durch die vielen unlogischen Fragen und Antworten von Hermes im vorangegangenen Schriftverkehr, hatte ich schon eine Ahnung davon, wie es im "Räderwerk" des Konzerns zugeht.
Trotzdem wollte ich den Rücktransport verhindern, weil's eigentlich ganz einfach hätte möglich sein können.
Aber damit nicht genug.
Die Zurückforderung des bezahlten Kaufpreises vom Versender macht weiteren Aufwand und Ärger, obwohl via PayPal bezahlt wurde.
U N D S O ging es weiter:
Die wegen des Hermes-Fehlers zurückgegangene Ware habe ich erneut bestellt.
Weil sich zwischenzeitlich die Preise erhöht hatten musste ich deutlich mehr bezahlen (habe mich wegen der Übernehme der Mehrkosten erfolglos an Hermes gewandt).
Diese Zweite Bestellung ist heute bei mir angekommen (wieder mit Hermes).
Weil ich vor 2 Wochen erneute eine Abstellgenehmigung erteilte (habe sie einem Hermes Boten mitgegeben, was gem. Hermes erlaubt ist) aber nichts über deren Eingang bei Hermes hörte, fragte ich hier wegen an und erhielt als Antwort, dass sie im zuständigen Verteilzentrum vorliege.
Dies wollte ich heute bei Annahme der Zweiten Bestellung testen und fragte den Boten, ob er eine Abstellgenehmigung von mir hätte.
Ergebnis:
Weil er offenbar kein Deutsch sprach, hat er die Frage nicht verstanden, obwohl mehrfach wiederholt und auch mit Gesten versucht verständlich zu machen.
Fazit:
Was nützt die beste Abstellgenehmigung, wenn der Bote kein Deutsch spricht, also eine solche Genehmigung nicht lesen kann?