1. Küchenkauf bei Höffner - OMG

Höffner
Schönefeld

Sehr geehrte Damen und Herren,

dies ist ein letzter Versuch mit Ihrem Unternehmen überhaupt eine Kommunikation hinzubekommen, alle anderen Versuche sind gescheitert trotz intensivster Versuche unsererseits. Wir schildern jetzt den Vorgang nochmals der Reihe nach.

Wir waren am 07.05.2016 in der Rostocker Filiale und haben uns ein Angebot erstellen lassen für unsere neue Wohnung die sich noch in der Rohbauphase befindet. Es waren wohl Küchentage und man hat uns 19 % Rabatt gegeben. Soweit so gut, in unserem Überschwang aufgrund des Rabattes und leider unserer Unerfahrenheit (es ist unsere 1. Küche) haben wir den handschriftlichen ausgearbeiteten Vertrag unterschrieben. Unsere vorgetragenen Bedenken, das wir nochmals darüber nachdenken würden über das Wochenende wurden zerstreut mit der Aussage "Kein Problem, ist ja noch nichts passiert, wir haben ja auch nur eine Grobplanung am Computer gemacht. Wenn wir Bedenken haben, sollen wir uns einfach telefonisch oder per E-Mail melden. " Bis hierhin nichts auszusetzen und alles Gut.

  1. Knackpunkt!

Am Abend fiel uns die Broschüre ihres Unternehmens in die Hände, wo wesentlich größere Marken-Küchen mit Marken-Geräten zu wesentlich günstigeren Konditionen angeboten wurden. Kurze Online Recherche, Jupp stimmt, keine No-Name Billig Küche wie unsere, sondern Nolte-Küchen 2500 € günstiger als unsere mit Rabatt. Wir hatten einen finanziellen Rahmen vorgegeben. Da fühlten wir uns verschaukelt und haben das auch in einer E-Mail am 08.05.2016 an die Küchenberaterin zum Ausdruck gebracht und haben Sie gebeten vom Kaufvertrag zurücktreten zu können.

  1. Kommunikation!

Reaktion aus Ihrem Hause, KEINE! Ok, kann ja mal passieren, also Telefon zur Hand und 2 Tage später die Küchenberaterin über Ihren Anschluss, über den Tag mehrmals versucht zu erreichen. Es nimmt keiner ab und der Anruf wird nicht weitergeleitet, sondern das Telefonat automatisch beendet. In Ordnung dann schreiben wir am 12.05.2016 erneut eine E-Mail und bitte Sie höflichst um eine Antwort. Reaktion aus Ihrem Hause, KEINE! Wir versuchen über mehrere Tage bis zum 19.05.2016, in Ihrem Haus jemanden zu erreichen, entweder ist man nicht zuständig oder man kann nichts für uns tun, wir sollen es später nochmals versuchen. Hier sei angemerkt das von Telefonat zu Telefonat der Ton genervter und rauer wurde. Am 20.05.2016 habe ich dann die Küchenverkäuferin an die Strippe bekommen, nach dem ich Sie über Ihren Empfang ausrufen lassen habe.

Das war keine gute Idee gewesen, was man am Tonfall sofort mitbekam. Kurz und knapp wurde mir erklärt das man unsere Schreiben an den zuständigen Abteilungsleiter weitergeleitet habe und dieser uns bis 24.05.2016 antworten würde. Auf meine Frage warum Sie nicht die E-Mails beantwortet hätte oder wenigstens einen kurzen Zwischenbescheid gesendet habe, bekam ich die Antwort: „Das müsse Sie nicht! “ Richtig muss Sie nicht, wäre aber aufmerksam gewesen. Auf meine Frage nach den Diskrepanzen zwischen dem erstellten Angebot und den beworbenen Markenküchen, bekam ich folgende Antwort: "Wenn ich Angebote bei ALDI kaufen wollen würde, würde ich die auch nicht so bekommen, weil gar nicht so viele da wären. " Wir lassen diese qualifizierte Aussage von einem qualifizierten Mitarbeiter aus Ihrem Hause einfach mal so stehen und vergleichen Sie nicht mit Ihren öffentlich gemachten Unternehmensleitlinien.

  1. Kommunikation 2.0!

Am 25.05.2016 10:40 Uhr bekam ich einen Anruf aus ihrem Hause, den ich leider verpasst habe aufgrund meiner eigenen Arbeit! Ich habe 15mal bis 17:00 Uhr versucht die Küchenverkäuferin zurückzurufen! Keiner in Rostock möchte an irgendein Telefon gehen, aber wirklich keiner! Der Mitarbeiter in Leipzig! wo ich dann gelandet bin, gab mir den Tipp Sie über die Rezeption ausrufen zulassen. Das war zum 2. Mal keine wirklich gute Idee gewesen. In diesem Tonfall hat zuletzt vor sehr vielen Jahren ein hochrangiger Offizier der Bundeswehr mit mir versucht zu kommunizieren. Das Angebot Ihres Hauses ist – festhalten – 675,00 € Stornogebühren für 2 Stunden Grobplanung am Computer! Nicht mehr oder weniger, der einzige Aufwand Ihres Hauses bis dato 2 Stunden Planung und 10 Seiten DIN A4 Papier! Sprachlos habe ich gebeten das mir schriftlich per E-Mail noch mal zukommen zulassen.

  1. Kommunikation hoch 10!

Heute bekam ich die E-Mail aus Ihrem Hause (siehe Anhang), ohne Anrede, ohne Betreff, ohne irgendetwas geschriebenes, aber mit Anlage (siehe Anhang) ich möchte bitte 675,00 € innerhalb von 14 Tagen auf folgendes Konto überweisen! Wissen Sie was fehlt, richtig die Kontodaten! (siehe Anhang)

Das Kommunikationsverhalten und Sozialverhalten Ihrer Mitarbeiter lässt sich mit wenigen Worten auf den Punkt bringen. Bockig, genervt, unhöflich! Ich möchte nochmals anmerken, dass ich Ihr Kunde bin und nicht der Prellbock für ein frustriertes Unternehmen.

Wir sind bereit einen angemessenen Betrag zu bezahlen für die 2 Stunden Arbeit mit uns, aber nicht 675,00 €. Des Weiteren räumen Sie allen Kunden die über eine Finanzierung oder online abschließen, ein kostenloses Rücktrittsrecht von 14 Tagen ein. Wenn Sie schon solche Gebühren erheben, müssen Sie uns doch wenigstens bei Vertragsabschluss darauf hinweisen. Das ist bei uns in keiner Art und Weise passiert, nicht ein kleiner Hinweis auf die AGB´s! Das liegt aber ursächlich am strukturellen Kommunikationsproblem ihres Unternehmens.

Wir hoffen auf baldige Antwort aus Ihrem Hause und verbleiben höflichst Ihre Noch-Kunden

Bestell-/Kundennummer: 9300892

Meine Forderung an Höffner Möbelgesellschaft:

Erlass der Stornogebühren

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Wir haben einen Anruf von Höffner bekommen und eine schriftliche Bestätigung das wir kostenfrei den Vertrag stonieren können.