Herablassend unverschämt!

Essen

Ich sage mir immer wieder, dort gehst du nie wieder einkaufen! Der schlimmste und unverschämteste Service ist bei Karstadt! Die ältere Generation an Verkäuferinnen hat anscheinend keinen Bock oder diese sind sich zu sicher, ihren Arbeitsplatz nicht verlieren zu können.

Gestern bin ich zufällig in der Schuhabteilung über ein paar schöne Tamaris Schuhe gefallen, diese waren günstiger wie in der Tamaris Filiale. Eine etwas korpulentere Dame/Verkäuferin unterhielt sich mit einer Kollegin über Urlaub und den ganzen Bedingungen im Verkauf. Irgendwann musste ich mal eine Frage stellen: Was man tun könnte, dass Ballerinas einem nicht die Ferse einschneiden, gäbe es da nicht sowas wie ein Fersenpolster? Ich konnte nicht mal den Satz beenden, da kam die Antwort: Das liegt an ihrem Fuß, da kann ich nichts machen, da sollten sie diese nicht tragen. Und drehte sich wieder zu ihrer Kollegin. Direkt danach kam eine ältere Kundin, die eine bestimmte Tasse suchte und sich im Hause verirrt hatte. " Hier gibt es keine Tassen! " Und drehte sich weg! Die Dame ließ nachfragen, wo es denn wäre? "Völlig falsch hier! In der Porcelainabteilung! Unten! Die Dame: Aber da komme ich gerade her. " Dann sind sie dran vorbei gelaufen! " Und ging. Arrogant und herablassend!

Das merke nicht nur ich, auch viele Freunde / Bekannte können es nicht verstehen, wie man solche Alteingesessenen noch dort arbeiten lassen kann, die mit den Jüngeren und Azubis herablassend umgehen!

Die Schuhe habe ich nachher bei Tamaris gekauft! Karstadt NIE wieder! Um diese Filiale in Duisburg hätten einige nicht getrauert, wenn sie geschlossen worden wäre!

Bestell-/Kundennummer: 0000

Meine Forderung an KARSTADT Warenhaus:

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Firmen-Antwort ausstehend seit 10 Jahren, 2 Tagen und 1 Stunde.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Zu den älteren Verkäuferinnen kann ich nur sagen, kein Job ist sicher, und das wissen auch die Verkäufer. Gerade die langjährigen Mitarbeiter müssen jederzeit mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen, und da können sie auch rechtlich gar nicht viel gegen machen. Von daher denke ich eher, dass die Verkäufer sich in ihrem Alter bzw aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Einzelhandel, einfach nicht mehr nervlich aufreiben wollen. Einzelhandel ist ein anstrengender Job, denn die Verkäufer müssen neben dem Verkauf auch noch tausend andere Aufgaben und Dinge erledigen. Für das eigentliche Verkaufen und Beraten bleibt da immer weniger Zeit. Personal wird immer mehr reduziert, immer mehr Aufgaben auf eine Person übertragen. Das aber kriegt der Kunde ja nicht mit, der sieht nur den genervten, augenscheinlich unfreundlichen Verkäufer in einer Momentaufnahme, und nicht den ganzen Tag über bzw das ganze Jahr über.

Verkäufer werden in vielen Märkten gar nicht mehr bzw nur noch in einzelnen Produktbereichen geschult, meist nur noch in Fachgeschäften, wenn überhaupt, und auch dort nur noch in den Kernbereichen, wo richtig Umsatz gemacht wird. Das heisst, nicht jeder Verkäufer wird Ihnen bspw bei der Frage helfen können, wie Sie sich ihre Füße in Ballerinas besser vor Druckstellen schützen können etc- viele Dinge wissen Verkäufer oftmals nur aus Zufall, weil sie zb mit einem Produkt schon Erfahrung haben, aber wenn ein Produkt oder eine bestimmte Frage nicht aus dem jeweiligen Fachbereich eines Verkäufers stammt (sofern er denn eines hat), dann können Sie nun einmal nicht auf eine fachliche Antwort hoffen bzw diese erwarten.

Jeden Tag kommen dort hunderte Kunden einkaufen, und fast jeder Kunde hat mal eben "eine Frage", ja das ist anstrengend, zumal wie schon gesagt, die Verkäufer auch noch zig andere Aufgaben wie Ware einräumen, Ware einpacken und retournieren, Bestellungen eingeben, putzen, Aufgaben aus der Zentrale abarbeiten, Preisänderungen, Waren zählen etc pp verrichten müssen, und diese ganze Fragerei dann natürlich sehr nervig ist und von der Arbeit abhält. Mit nervigen, unnötigen Fragen sehen sich Verkäufer genau dann konfrontiert, wenn manche Kunden bspw einfach keine Lust haben, überhaupt nach einem Produkt oder einer Warengruppe zu suchen sondern gleich nachfragen- und genau das tun sehr viele Kunden-leider.

Was anderes ist es natürlich, wenn ein Kunde das Produkt trotz Eigenbemühungen so gar nicht finden kann- dann sollte natürlich geholfen werden. Aber das beeinhaltet nicht unbedingt, dass ein Verkäufer mit dem Kunden durch das ganze Warenhaus marschiert, über mehrere Etagen, ist auch oftmals gar nicht erlaubt, damit die jeweilige Abteilung nicht unbeaufsichtigt bleibt, somit ist es dann natürlich auch üblich, dass der Kunde in eine andere Abteilung verwiesen wird.

Vieles ist natürlich nicht optimal, und auch unter den Verkäufern gibt es (wie überall) auch schwarze Schafe. Nur fällt es Ihnen als Kunde viel stärker auf, weil ein Verkäufer immer im Focus der Öffentlichkeit steht und im Grunde genommen den ganzen Tag nett und freundlich bleiben muss, auch wenn das nicht immer leicht fällt.

Ansonsten, Gründe für Unfreundlichkeit sind vielfältig, das Arbeitsklima im Geschäft kann schlecht sein, die berufliche Zukunft unsicher usw

übrigends tut es gar nichts zur Sache, wie eine Verkäuferin aussieht, ob sie dick oder dünn oder sonstwas ist. So etwas ist anmaßend- zumal es sich nicht gehört, einzelne Personen zu beschreiben, obwohl diese sich in keinster Weise wehren können.

Generell wird der Verkäuferberuf immer unattraktiver, denn er hat immer weniger mit dem Berufsbild "verkaufen" zu tun, die Verkäufer sind stattdessen mehr und mehr Mädchen für alles und das bei immer weniger Personal, immer mehr Druck den Job zu verlieren, bei immer schlechter werdender Bezahlung. Vollzeitjobs gibt es auch immer weniger. Im Grunde werden immer mehr Teilzeitstellen und Minijobs vergeben an Menschen, die das ganz häufig nur als Zwischenlösung ansehen, oder weil sie halt nen Job brauchen, aber nicht mehr weil sie es gerne tun, was auch mit dem Klima zu tun hat, aber auch weil junge Menschen einfach in den Job geworfen werden, ohne ihn richtig gelernt zu haben. Und dort wo sie ihn noch lernen können, das sind oftmals Discounter und Co, geht es eh nur noch um Akkordarbeit wie Kassieren, Ware verräumen und Co, und hat nichts mehr mit Kundenbetreuung zu tun, da zeitlich gar nicht mehr möglich und erwünscht.

Dieses Berufbild wird sich immer mehr verändern, gerade in Zeiten des Onlinehandels, wird es nur noch ums Überleben gehen und wie man schnell und billig die Mitarbeiter verramschen kann.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst