Blitzerhotline

Wie die meisten privaten und öffentlichen Radios sendet auch der Sender FFH im Radio-Programm Blitzerwarnungen und bietet für dieses Forum der Regelverachter sogar eine kostenfreie Rufnummer, die in der Stadt Kassel plakatiert wird.

Er lädt zur Regelübertretung ein, in dem er auch sprachlich banalisiert ("Blitzer" statt Radarmessungen, "Flitzer" statt Raser) und riskiert, dass Uneinsichtige mit Punktekonto an anderer Stelle weiter so fahren, wie gewohnt.

Er trägt zur Laissez-Faire-Mentalität im Verkehr, zur Regelmißachtung, zur augenzwinkernden Solidarisierung, zur Strafvereitelung bei. Er konterkariert die Arbeit der Polizei und verhindert, dass die Richtigen aus dem Verkehr gezogen werden.

Er sieht dies alles als Beitrag zur Verkehrssicherheit und mindert sie doch, wie man an den nach wie vor hohen Unfallzahlen und Bußgeldverfahren ablesen kann.

Nicht zuletzt ist die unangepaßte, also zu hohe, Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer 1.

Meine Forderung an Radio / Tele FFH:

Einstellung der Praxis

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 278 Tagen und 5 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Das macht jeder vielgehörte Radiosender, mal so nebenbei erwähnt. Außerdem finde ich diese Beschwerde vollkommen unsinnig.

@ReclaBoxler: Genauso sieht es aus! Und was ich nicht begreife: einerseits wird per Gesetz Autofahrern die Warnung vor Radarfallen verboten, andererseits können diverse private Radiosender tun und lassen, was sie wollen, sogar mit "kostenlosen Rufnummern". Verstehe einer deutsche Gesetze!

Mal ungeachtet von dem, was ich von der Bildzeitung und deren Leser halte, sind solche Unfälle natürlich wirklich schlimm. Andererseits bezweifle ich wirklich, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen regelmäßig auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und angepasst werden. Alleine auf meinem Weg zur Arbeit fahre ich durch drei Geschwindigkeitsbegrenzungen, deren Sinn sich mir wochenlang einfach nicht erschließen wollte, bis ich Anfang des Jahres das erste Mal in eine Radarfalle gefahren bin, die genau in dieser "unsinnigen", weil breiten und völlig geraden Strecke, liegenden Geschwindigkeitsbegrenzung stand. Seither beobachte ich in regelmäßigem Abstand von einigen Wochen diesen "Wanderblitzer" von einem angeblichen Gefahrenbereich in den nächsten ziehen und weiß genau, wofür diese drei Geschwindigkeitsbegrenzungen, von denen ich oben sprach eingerichtet wurden.

Mal abgesehen von dem unökologischen Faktor, den es natürlich hat, wenn man auf einer schnurgeraden Landstraße auf sieben Kilometern drei Mal auf 70 km/h herunter gebremst wird und nach den NUR 500 und 700 Metern wieder beschleunigen muss, bedeutet es ebenso unnötigen Verschleiß am Fahrzeug.

Interessanterweise sind auf der angesprochenen Landstraße die Geschwindigkeitseinschränkungen nicht in den wenigen leichten Kurven, sondern immer auf den langen geraden Abschnitten. Ein Schelm, der da unterstellen mag, dass hier Rücksicht auf den Einsatz von Lasermessgeräten genommen wurde. Ist wahrscheinlich nur ein Zufall. Genauso gut hätte der 70er-Blödsinn auch auf jedem anderen ungefährlichen Streckenabschnitt liegen können.

Ich möchte noch mal ganz gezielt darauf hinweisen, dass ich Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht grundsätzlich für falsch halte und wie in dem Beispiel der Horrorzeitung oben, ergibt es einen Sinn, warum Transporter nicht auf einer 2 Meter breiten Fahrbahn im Baustellenbereich fahren und überholen dürfen und schon gar nicht mit 100 km/h oder noch mehr. Ich finde nur, dass unser Schilderwald maßlos übertrieben ist und das nicht nur, was Geschwindigkeitsvorschriften angeht.

Ich bin gegen Anarchie auf den Straßen, aber ich bin auch gegen Wegelagerei der Polizei und die findet leider viel zu oft statt, während Menschen an Bahnhöfen totgeschlagen werden, die sogar vorher noch die Polizei verständigt und um Hilfe gebeten hatten. Womöglich hatte man gerade keine Zeit, weil man irgendwo anders "Raser" kontrollieren musste, die mit 10 km/h zu schnell fuhren, weil sie kein Radio FFH oder sonstige Sender mit vergleichbaren Service gegen Wegelagerei hörten.

Mein Fazit: Verkehrsregeln und auch die dazugehörenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sind wichtig, nur leider auch viel zu oft übertrieben, unnötig und was fast noch schlimmer ist, dadurch auch unökologisch.

Ich habe mir schon vor langer Zeit mal Gedanken darüber gemacht, warum gerade auf langen schnurgeraden Strecken Radargeräte stehen. Und irgendwann wurden meine Gedanken darüber auch bewiesen, indem nämlich die meisten Unfälle eben auf diesen schnurgeraden Strecken passieren, nicht in den Kurven! Und warum? Weil diese schnurgeraden Strecken zum Rasen verführen. Wenn jemand sich schon darüber aufregt, dass er "auf 70 heruntergebremst" wird auf einer Landstraße (!), dann denke ich, dass diese Radargeräte gerade an diesen Stellen ihre Berechtigung haben!

Die erlaubte Geschwindigkeit von 100 km/h auf einer Landstraße (OHNE 70-Schild) sind für "den Leser" schon "rasen"? Aha, na dann. ;-)

@Marcus: Studieren Sie die Polizeiberichte von Unfällen auf schnurgeraden Straßen und Sie werden vielleicht eines Besseren belehrt (vielleicht aber auch nicht...). Geschrieben habe ich "verführen zum Rasen". Davon, dass 100 km/h bereits "rasen" ist, lese ICH in meinem Text jedenfalls nichts. Aber auf diese Ideen kommt nur jemand, denen 100 Sachen auf Landstraßen "zu langsam" sind.

OK, Sie haben Recht. Ich verstehe Ihren Text wirklich offensichtlich nur so, wie er da steht und nicht, wie Sie ihn möglicherweise meinten. ;-) Auch ICH habe keine Geschwindigkeitserhöhungen auf Landstraßen gefordert, sondern lediglich die Herunterbremserei kritisiert, an Stellen, wo sie unnütz sind, weil keine Gefahr erkennbar ist.

Zitat: "... Wenn jemand sich schon darüber aufregt, dass er "auf 70 heruntergebremst" wird auf einer Landstraße (!), dann denke ich, dass diese Radargeräte gerade an diesen Stellen ihre Berechtigung haben!"

Meine Frage war: Warum muss ich denn auf 70 km/h herunter gebremst werden und kann nicht weiter 100 km/h fahren? Es ist doch offensichtlich keine erkennbare Gefahr da.

Ihre Antwort darauf: "... Weil diese schnurgeraden Strecken zum Rasen verführen..."

Toll argumentiert! Ein "Raser", so wie Sie es nennen, überholt mich doch so wie so bei 70 km/h und bei 100 km/h, weil er ja rasen will/muss. Es ist also für den Raser unerheblich, wie schnell Verkehrsteilnehmer vor ihm fahren, die sich an die StVO halten, und einen Raser könnte man an Gefahrenstellen (wenn diese denn vor allem auf schnurgeraden Straßen sind, wie Sie sagen) auch blitzen, ohne dass man alle anderen Verkehrsteilnehmer dafür herunter bremsen müsste.

Ich vermute eher, dass die wahre Intention Geschwindigkeitsbegrenzungen gerade da hin zu machen, wo es schön gerade ist und es keinen offensichtlich tieferen Sinn dafür gibt, eben genau darin liegt, mehr Verkehrsteilnehmer erst zu sog. "Rasern" zu machen um sie abkassieren zu können.

Landstraßen, also alle Straßen, die keine Autobahnen oder innerörtlichen Straßen sind, stellen im Hinblick auf Unfallgefahren ein risikoreiches Pflaster dar. Denn Unfälle auf Landstraßen sind meist besonders schwer. 59 Prozent aller tödlichen Unfälle ereignen sich auf Landstraßen. Das Risiko, tödlich zu verunglücken, ist auf Landstraßen mehr als doppelt so hoch wie auf anderen Straßen. Über 29 Prozent der Unfallopfer auf Landstraßen sterben durch einen Aufprall auf Bäumen. Dabei sind gerade die ländlichen Routen landschaftlich oft reizvoll und viele Fahrer entwickeln daher keinerlei Unsicherheitsgefühle beim Befahren von Alleen oder Landstraßen... Die häufigste Unfallursache auf Landstraßen ist der Kontrollverlust über das Fahrzeug z.B. durch falsche Einschätzung des Straßenverlaufs, nicht angepasste Geschwindigkeit oder riskante Überholmanöver. Auch Unfälle durch Wildwechsel, Bahnübergänge, Laub oder Schmutz auf der Fahrbahn sowie durch schlechte Lichtverhältnisse und Nässe ereignen sich vor allem auf Landstraßen. Aus den Medien kennt man Landstraßenunfälle besonders auch im Zusammenhang mit den so genannten „Discounfällen“ junger Fahrer, bei denen oft Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Schwere Vorfahrtunfälle an Kreuzungen und Einmündungen ereignen sich auf der Landstraße im Wesentlichen durch Fehleinschätzungen bzw. Unterschätzung von Geschwindigkeiten...

[Auszug eines Berichtes des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e. V.]

Mehr habe ich zu diesem Thema nicht zu sagen.

Na, aber dann sind wir uns doch einig. ;-)

...Die häufigste Unfallursache auf Landstraßen ist der Kontrollverlust über das Fahrzeug z.B. durch falsche Einschätzung des Straßenverlaufs (**ist auf schnurgeraden Strecken sicher keine große Gefahr**), nicht angepasste Geschwindigkeit (**natürlich müssen "RASER", also Leute die dann mehr als 100 km/h fahren, auch bestraft werden**) oder riskante Überholmanöver (**die wohl eher provoziert werden, wenn man den Verkehr auf gerader Straße herunterbremst**). Auch Unfälle durch Wildwechsel, Bahnübergänge, Laub oder Schmutz auf der Fahrbahn sowie durch schlechte Lichtverhältnisse und Nässe ereignen sich vor allem auf Landstraßen (**DAS wird auch immer so bleiben, egal ob mit 70 km/h oder mit 100 km/h, Licht einschalten und der Witterung entsprechend fahren, nicht nur was die Geschwindigkeit angeht!**). Aus den Medien kennt man Landstraßenunfälle besonders auch im Zusammenhang mit den so genannten „Discounfällen“ junger Fahrer, bei denen oft Alkohol oder Drogen im Spiel sind (**DIESE Unfälle passieren sogar innerorts in 30er-Zonen**). Schwere Vorfahrtunfälle an Kreuzungen und Einmündungen ereignen sich auf der Landstraße im Wesentlichen durch Fehleinschätzungen bzw. Unterschätzung von Geschwindigkeiten (**Wer ist denn da schuld? Der Abbieger auf die Landstraße oder der, der schon die ganze Zeit auf ihr fährt, ob mit 70 km/h oder mit 100 km/h spielt dabei sicher wenig bis keine Rolle**)...

Genau, so sehe ich es auch. Der Sinn von derartigen 70er-Bereichen erschließt sich mir aus Verkehrssicherungsgründen aus der Argumentation jedenfalls nach wie vor nicht. Ich stell mal eine Gegenfrage: Warum darf man auf Landstraßen eigentlich überhaupt 100 km/h fahren, wenn die so gefährlich sind?

Diese Diskussion entwickelt sich konstruktiv, nimmt man den Beitrag des Dominik Ratzinger aus. Herr Ratzinger fährt dem Namen nach im Süden, da fährt man gern etwas schneller. Sicher ist, dass die Polizei vollkommen überlastet ist. Und sicher sind die Schläger in der U-Bahn wichtiger als ein paar Raser. Dennoch ist zu bedenken, wie viele Kinder pro Jahr in Innenstädten durch risikobereite unangepaßte Autofahrer getötet werden. Bei den klassischen Sexualdeliken schäumen die bunten Zeitungen vor Eifer über. Doch für die still und leise im Straßenverkehr, vielleicht duch radioinformierte Fahrer getöteten Kinder, da schreibt keiner was. Auf ein Sexualdelikt mit Tötungsfolge kommen ca. 35 im Straßenverkehr getötete Kinder. Durch Fahrer, die den Freibrief durchs Radio bekommen haben. Und daher sind Blitzerwarnungen eine Unverschämtheit.

Ich kann schon wieder nicht folgen... Warum bekommt man einen Freibrief fürs Schnellfahren, nur weil man Radio gehört hat und gewarnt ist? Der Blitzer steht doch trotzdem da und knippst auch wenn im Radio gerade FFH läuft.

Ich bin allerdings völlig bei Ihnen, dass weder inner- noch außerorts Kinder tot gefahren werden dürfen. Erwachsene übrigens auch nicht.

Meine Kritik richtet sich lediglich gegen "künstliche Verkehrsberuhigung", wo sie nicht angebracht ist und damit meinte ich vor allem diese 70er-Bereiche auf gerade verlaufenden Landstraßen, die dann auch nur 500 oder 700 Meter weit gehen. Unangebrachte Materialabnutzungen und der unnötige tonnenweise Ausstoß von zusätzlichem CO2, durch Abbremsen und anschließendes Beschleunigen des Fahrzeugs auf "normales Landstraßentempo" von 100 km/h ist unökologisch und zudem auch für den Fahrer nervig und zeitraubend.

Ich erkenne zumindest auf meinem Arbeitsweg den verkehrssicherheitstechnischen Sinn nach wie vor nicht dabei. Den einzigen Nutzen, den so etwas bietet, den hat das jeweilige Bundesland, bzw. deren "Geldeintreiber" in Grün-Weiß.

@ Christof Sperl.
Und das wissen Sie so genau, daß diese Raser durch den Verkehrsfunk gewarnt worden sind? Schlaues Kerlchen. Und in welcher Statistik steht das? Die meisten, die etwas schneller fahren, sind entweder abgelenkt oder haben im Hintergrund laute Musik laufen, aber bestimmt nicht aus dem Radio, sondern aus CD und MP3-Playern, denn das macht dann auch schön Bumm bumm.

Die richtigen Raser hören solche Warnungen nicht, da sie kein Radio hören. Ich wurde in einer Woche vier Mal im fliesenden Verkehr zwischen 56km/h und 60km/h geblitzt (50 war erlaubt). Bin ich deswegen ein Raser? Nein. Ich habe mich nur dem Verkehrsfluss angepaßt. Manche Blitzanlagen sind wirklich unnötig, genauso wie diese "konstruktive" Diskussion hier am Board.

Cappo

Es geht bei den "Verkehrskontrollen" schon lange nicht mehr um die "Erziehung" der Verkehrsteilnehmer. In aller erster Linie sollte man davon ausgehen, dass ein PKW-Fahrer mündig ist und die Regeln irgend einmal auswendig wusste, denn sonst wäre er nicht mit dem Vehikel unterwegs.
Fahren Sie bitte mal genau 10 km/h oder auch die häufigen 30 km/h! Sie werden merken, dass das genaue Einhalten geringer Geschwindigkeiten ein nicht ganz so einfaches Unterfangen ist. In meinen Augen ist das Aufstellen von "Autofahrerfallen" eine ganz einfältige Art Kommunalkassen aufzufüllen.

Wenn diese "Fallen" tatsächlich zu weniger Unfällen führen würden, hätte man dies längst gemerkt. Nein, man erzieht keinen Menschen durch Kontrolle, sondern durch Vermittlung von Ethik, Moral und Nächstenliebe. Auch vorbildlich korrekt fahrende und sich an alle Bestimmungen haltende Verkehrsteilnehmer können Unfälle verursachen, denn sie achten nur auf Ihre Paragraphen im Kopf und vergessen dabei sich auf den Verkehr zu konzentrieren.

Selbsternannte Hilfssheriffs gibt es schon mehr als genug in unserem Land. Vielleicht ist es endlich an der Zeit nicht nur die STVO auswendig zu können, sondern etwas zuvorkommender, weniger agressiv und rechthaberisch mit seiner Umwelt umzugehen. Höflichkeit ist auch im Strassenverkehr angebracht und aggressive Eile wird ja eh auch ohne Fallen bestraft. Drängler wird es so lange geben, wie es Termineinhaltungsvorschriften gibt, und diese gehören nun mal zum täglichen Leben eines Jeden.

Bravo! Genau so sehe ich es auch! Es geht meines Erachtens hier nicht um "Verkehrserziehung", sondern um Wegelagerei. Warum es nicht richtig sein soll, Verkehrsteilnehmer über Blitzer zu informieren und sie gleichzeitig so dazu zu bewegen (zumindest auf der gemeldeten Straße), vorsichtig und StVO-angepasst zu fahren, erschließt sich mir wirklich nicht.

Ist doch gar nicht so schwer - wer gewarnt wird, fährt auf der dieser einen Strecke langsamer, danach geht´s wieder rauf mit dem Tacho. Wer nicht gewarnt wird, holt sich ein mehr oder weniger schönes Foto und eine Geldstrafe oder Führerscheinentzug. Und für 99,9 % der Autofahrer ist diese Erziehung nicht verkehrt.

Ich finde es wohl "schwer"! ;-) Keiner der Kommentatoren hat es bislang geschafft, mir ein VERNÜNFTIGES und RICHTIGES Argument zu geben, warum man künstliche Verkehrsberuhigungen auf Landstraßen, in Form Geschwindigkeitsbegrenzungen macht, wo weder Kurven noch Fahrbahnverengungen noch Stichstraßen oder sonstige Gefahrenstellen vorherrschen.

Dass manche Fahrer sich besser gar nicht erst im Verkehr bewegen, ist unstrittig. Raser, die mit grundsätzlich mehr als 20 km/h im Dauereinsatz unterwegs sind, gehören aussortiert. Völlig richtig! Aber warum bremst man ALLE (auch die vernünftigen 100-Fahrer) auf Landstraßen grundlos aus? DAS verstehe ich nach wie vor nicht.

Wenn es tatsächlich um die "Erziehung" geht, dann geht´s auch ohne unnötige Umweltbelastung, Materialverschleiß und nervige Abbrems- und Beschleunigungsmanöver für alle. "Erziehen" kann man Raser auf Landstraßen auch, indem man einfach den Blitzer auf 100 km/h stellt und wartet, bis mal einer dieser Spezies zufällig vorbei kommt. Aber NEIN... Wenn man einfach irgendwo einen Blitzerbereich, ähh, 70er-Bereich (ist für mich oft das Gleiche!), für 700 Meter einrichtet, gibt´s halt mehr Kohle und mehr Fahrer ignorieren dieserartige, unnötige "Schikanen für die paar Meter", weil sie einfach die Notwendigkeit nicht erkennen. Der Grund dafür ist klar: Es gibt ja auch keine.

Kann doch aber sein, dass jeder hier ein VERNÜNFTIGES und RICHTIGES Argument abgegeben hat, was von Ihnen nur nicht als solches anerkannt wird. Vorschlag: einfach mal bei den richtigen, also den dafür zuständigen Stellen nachfragen bzw. beschweren und deren Antwort abwarten, aber die wird sicherlich auch weder vernünftig noch richtig sein.

"... und mehr Fahrer ignorieren dieserartige, unnötige "Schikanen für die paar Meter". Es gibt ja auch genug Fahrer, die Rotlicht "ignorieren" oder die durchgezogene Linie "ignorieren" oder Abstand halten ignorieren" oder Vorfahrt achten "ignorieren" etc., weil das in ihren Augen auch "unnötige Schikane" bedeutet. Die "ignorieren" dann alles so lange, bis sie auch den Baum am Straßenrand "ignorieren"...

Ja "kann" sein und hätte ich mir ja auch gewünscht, aber es gab leider nur ein Argument, dass schnurgerade Straßen viel gefährlicher sind als kurvenreiche, und das Argument wurde dann wieder relativiert dadurch, dass Überholmanöver natürlich zu erhöhtem Unfallrisiko führen, diese aber jedoch durch 70er-Bereiche wohl eher forciert werden.

Nach Ihrem letzten Kommentar jedoch, ReclaBoxler-4242294, verstehe ich, warum "Erziehung" erwachsener Menschen für Sie so ein Rolle spielt.

Ich habe auch einen Vorschlag für Sie: "Einfach mal" die Kommentare alle lesen und erst dann schreiben.

Wenn man den Sinn und die Notwendigkeiten von Ampelanlagen, durchgezogenen Linien, Sicherheitsabstand und Vorfahrt achten nicht kennt, dann bekommt man, meines Wissens nach zumindest in Deutschland keine Fahrerlaubnis. Zumindest war das vor vielen Jahren mal so, als ich meinen Führerschein gemacht habe. ;-)