Das angeblich 'geschäftliche Netzwerk' Linkedin versendet Einladungen an Personen, deren E-Mail-Adressen diese Firma irgendwie gesammelt hat. Die Einladungen scheinen von Personen zu stammen, die die Empfänger der E-Mails möglicherweise kennen; die E-Mails werden also nicht ganz wahllos versandt, sondern mittels Selektion einander zugeordnet. Sowohl das Sammeln als auch das Speichern von E-Mail-Adressen ist ohne Einwilligung von deren Eigentümern illegal. Was der Firma Linkedin erkennbar egal ist; illegales Handeln gehört dort zur Tagesordnung.
Klärt man die angeblichen Einladungen ab, wird klar: Die angeblichen Absender wussten nichts von diesen Einladungen; sie haben sie weder selbst verfasst noch veranlasst. Die meisten sind nicht mal Mitglieder dieser unseriösen Einrichtung. Manche haben das sogenannte geschäftliche Netzwerk mal besucht, sind aber längst wieder weg von dort - aus durchaus relevanten Gründen. Linkedin täuscht also die Identität Dritter vor, um unter deren Namen Werbung für sich selbst zu betreiben - illegal und hochgradig unseriös.
Die Firma Linkedin muss schon extrem an Mitgliedermangel darben, wenn sie zu solchen kriminellen Mitteln greifen muss.
2. Tatbestand des Datendiebstahls:
Wer sich die Mühe macht, die AGB der Firma Linkedin durchzulesen, dem wird etwas 'Merkwürdiges' auffallen: In kompletter Selbstermächtigung erdreistet sich die Firma Linkedin zu behaupten, dass sie an auf ihre Plattform hochgeladenen Daten automatisch das Urheberrecht erlange; das ist in jedem Rechtsstaat – auch in den USA – grundsätzlich unmöglich, weil die Urheberschaft ohne jegliche Ausnahme nicht verkauft werden kann und erst recht nicht automatisch an Dritte übergeht. Und auch Verwertungsrechte gehen nicht automatisch durch Speicherung auf Servern Dritter ins Eigentum der Betreiber dieser Server über. Darüber hinaus dokumentieren die Betreiber dieses angeblich geschäftlichen Netzwerks in ihren AGB, dass sie mit den gestohlenen Daten unter eigenem Namen Handel treiben und das per AGB zu legalisieren versuchen.
Auf Beschwerden meinen die Täter bei diesem mafiösen Netzwerk offenkundig nicht reagieren zu müssen.
Wer ein 'geschäftliches Netzwerk' auf diese Weise bewirbt, muss sich über Mitgliederschwund nicht wundern, denn er handelt ganz einfach kriminell. Ob den Verantwortlichen bei Microsoft wohl bekannt ist, was man da zu kaufen beabsichtigt?
Meine Forderung an linkedin:
Unterlassung des Identitätsmissbrauchs und der E-Mail-Belästigung durch Linkedin.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 0
Keine sichtbaren Kommentare in der lokalen Migrationsdatenbank.