Hallo Primastrom,
meine Mutti (75 Jahre) ist, sagen wir auf nicht ganz sauberen Wettbewerbswegen, zu einem Vertrag mit Ihnen gekommen. Über diesen Umstand möchte ich mich hier nicht näher auslassen. Meine Mutti war mit Ihrem Vorgänger zur Festnetzalternative (Vodafone) sehr zufrieden. Mit der Primastom ist sie es nicht! Zum Sachverhalt:
Der Vertrag mit Ihnen startete am 08.11.2016, formell, sie hatte von Ihnen keine Simkarte vor liegen, nach langen immer wieder kehrenden Telefonaten mit immer wieder anderen Servicemitarbeitern erhielt sie endlich eine SIM, ihr wurde auch, leider unvollständig, von der Hotline das Einlegen der SIM, erklärt. Ich muss dazu sagen, dass einige Ihrer Mitarbeiter ein begrenztes Deutschverständnis zu atestieren ist. An Freundlichkeit fehlt es dem Servicecenter nicht.
Meine Mitti konnte wochenlang nicht telefonieren, statt dessen flatterte ihr anfang Dezember eine Mahnung mit Datum 07.12.2016, ins Haus, ihr wurden Rückbuchungskosten und Mahngebüren zur Last gelegt. Nach Prüfung der Unterlagen stellten wir, Mutti und ich, fest, dass Sie von dem mit Ihnen geschlossenen Vertrag die Kontodaten falsch in Ihr System übertragen hatten. Mit Schreiben vom 10.12.2016 unsererseits, teilten wir Ihnen nochmals die korrekten Kontodaten mit und übersandten Ihnen noch eine Kopie IhresVertrages zu unserer Entlastung! Dieses schreiben wurde per Einschreiben am 13.12.2016 aufgegeben und hat Sie am 14.12.2016 erreicht. Auch diese Unterlagen liegen uns vor.
Nun hat meine Mutti am 24.12.2016 eine weitere Mahnung mit Datum vom 22.12.2016 erhalten. Jawohl es handelt sich um Kleinbeträge. Aber das ist nicht in Ordnung! Und Sie dürfen nicht damit Rechnen, dass wir dies so hin nehmen! Auch ist bei der letzten Mahnung erneut eine Einverständniserklärung mit immer noch falscher Bankverbindung enthalten! Korrigieren Sie das gefälligst! Weiterhin drohen Sie meiner Mutti mit anwaltlichen Konsequenzen! Das werte ich als arglistig und behalte mir eine Anzeige bei der Poliezi gegen Sie vor. Sind die Mitarbeiter bei Primastrom so unfähig?
Wir sind es nicht gewohnt unsere Rechnungen nicht zu zahlen, meiner Mutti hat dieser ungerechtfertigte Schriftwechsel Ihrerseits, nicht gerade ein schönes Weihnachtsfest beschert! Zumal auf Mutti auch noch die Portationskosten von Vodafon zu Ihnen zugekommen sind!
Ihr Verhalten kostet uns Nerven, Gesundheit, Geld und Zeit!
Weisen Sie Ihre Mitarbeiter endlich dahingehend an, Daten korrekt zu übernehmen!
Erstellen Sie eine transparente Rechnung und buchen Sie diese ab, ohne Mahngebüren, Rückbuchungskosten, für diese meine Mutti keine Schuld trägt!
Bestell-/Kundennummer: 898 0818017
Meine Forderung an primastrom:
Abbuchung der reinen Telefonkosten vom korrekten Konto, schriftliche Entschuldigung an meine Mutti, Gutschrift als Entschädigung für die nicht unerhebliche Aufregung
Antwort auf die Beschwerde vom 02.01.2017
Sehr geehrte Frau Orthey,
wir haben Ihre Beschwerde mit Bedauern zur Kenntnis genommen und möchten uns zunächst bei Ihrer Mutter für die anfänglichen Unstimmigkeiten entschuldigen.
Wir haben Ihrer Mutter bereits eine schriftliche Stellungnahme am 02.01.2017 zukommen lassen. Wie sie dieser entnehmen kann, haben wir die Mahn- und Rücklastschriftgebühren storniert und ihre aktuellen Bankdaten eingetragen.
Aufgrund der Tatsache, dass uns zufriedene Kunden sehr am Herzen liegen und zum Ausgleich der Unannehmlichkeiten haben wir Ihrer Mutter kulanterweise eine Gutschrift eingerichtet. Diese wird ihr auf der nächsten Rechnung zugutekommen.
Wir sind zuversichtlich, die Angelegenheit damit zu Ihrer Zufriedenheit gelöst zu haben, und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr primastrom-Team
kommentare und trackbacks 2
Beschwerde ist noch nicht vollständig gelöst, es kam erneut eine Rechnung mit der Bitte zur Überweisung und einem Vordruck zwecks Einzugsermächtigung. Nun müssen wir erst einmal einige Tage abwarten, ob abgebucht wurde, trotz Überweisung. Telefonisch wurde meiner Mutter vom Kundenzentrum die korrekte Kontonummer angesagt, bevor die nächste Rechnung eingetroffen ist. Gutschrift ist noch keine erfolgt.
Ja der Brief kam gestern an. Mit unter anderem dem Hinweis, dass auch Ihnen Kosten entstanden wären. Soweit so gut. Heute kam ein Anruf, dass meine Mutti noch 6 Euro und 45 Cent (die Cent waren unverständlich) für den Zeitraum August bis November überweisen möge. Wie setzen sich bitte 6,45 von August bis November zusammen? Und das obwohl der Vertrag erst per November 16 zum Tragen kam. Meine Mutti hatte aus Angst vor Schufa und anderen Repressalien alle schriftlich vorliegenden Rechnungen unter Vorbehalt beglichen. Defakto betrachten wir die Beschwerde erst als gelöst, wenn uns eine Rechnungsaufstellung vor liegt und wir sicher sein können, dass trotz vorbehaltlicher Einzahlung nicht doppelt abgebucht wurde. Da Ihnen mehrfach die korrekten Kontodaten übermittelt wurden müssen wir bei der Buchhaltung sehr wohl damit rechnen, auch noch doppelt belastet zu werden.