Leg dich nicht mit primastrom an

Berlin

Diese Firma verhöhnt ihre Neukunden, also Finger weg. Unser Ärger mit primastrom entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Unter Beschwerdenummer 133519 kann jeder hier den Beginn des Dramas nachverfolgen. Kurz zusammengefasst: Für die Erdgaslieferung berechnete primastrom völlig überhöhte Abschläge in Höhe von fantastischen 254,56 monatlich, die nach langem Hin- und Her im Januar "zunächst" auf 195,82 gesenkt wurden, auch hier wieder ohne jede Berechnungsgrundlage (vermutlich Würfel).

Realistisch wäre nach unserem Jahresverbrauch ein Monatsabschlag von aufgerundet 70,00 Euro. Bezahlt haben wir vorsorglich 80,00 Euro. Einzugsermächtigung wurde entzogen, die bereits abgebuchten 254,56 zurückgeholt. Am 11.01.2017 schickte ich per Einschreiben die Jahresendabrechnung des Vorversorgers an primastrom, die natürlich dringend zur Neuberechnung der Abschläge erforderlich ist. Bis heute (09.02.2017) waren die ignoranten primastrom-Mitarbeiter, die zudem noch an Diskalkulie leiden, nicht fähig dazu.

Doch jetzt kommt der Gipfel der Unverschämtheit: heute flatterte tatsächlich eine Mahnung ins Haus mit Einforderung des Differenzbetrags inklusive Mahngebühren und Drohung mit Anwalt und Gasabschaltung, beides mit hohen Kosten verbunden. Auf drei Seiten war nicht die Spur einer Reaktion auf unser Einschreiben oder gar einer Neuberechnung zu finden, stattdessen zeigt die "Bestie" nun endlich ihr wahres Gesicht. Fortsetzung folgt.

Bestell-/Kundennummer: 7890080352

Meine Forderung an primastrom:

Endlich seriöses Geschäftsgebahren und korrekte Abschläge.

Antwort auf die Beschwerde vom 09.02.2017
primastrom GmbH

Abteilung: Kundenbetreuung

15.02.2017 | 13:43 Uhr

Sehr geehrter Herr Franz,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre Zufriedenheit ist uns sehr wichtig. Wir haben Ihre Beschwerde mit Bedauern zur Kenntnis genommen und den Sachverhalt erneut geprüft.

Zunächst möchten wir uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten in aller Form bei Ihnen entschuldigen.

Die Rechnung Ihres Vorversorgers liegt uns vor. Wir haben Ihren Abschlag neuberechnet. Die Höhe Ihres Abschlags würde 76,00 EUR monatlich betragen. Wir haben uns jedoch kulanterweise dazu entschlossen, Ihren Abschlag auf 70,00 EUR zu reduzieren. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund dieses Umstand nicht auszuschließen können, dass bei der Abschlussrechnung eine mögliche Nachzahlung anfallen könnte.

Die Mahnung samt Mahngebühren haben wir storniert.

Wir hoffen, dass wir mit unserer Antwort für Klarheit gesorgt haben. Für Rückfragen stehen wir Ihnen weiterhin jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr primastrom-Team

bewerten sie die antwort von primastrom GmbH

Schlichtungsstelle Energie. Bei mir half nur die Androhung und plötzlich haben die sich bewegt.

254,56 EUR für einen 2 Personen Haushalt: D: D: D. unmöglich, dass man da überhaupt 1 Sek. diskutieren muss ist eine Farce, da sollte ein Anruf und ein Funken gesunder Menschenverstand reichen. Außer natürlich Sie residieren in einer 300 m² Villa.

Das Schlichtungsverfahren wurde eingeleitet, mal sehen, ob sich was tut. Primastrom reizt ja üblicherweise alle Fristen bis zum äußersten aus. Eigentlich müsste man diesen Abzockern endgültig das Handwerk legen, solche Leute haben am Energiemarkt nichts verloren.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Schöne Worte, kennt man ja, nur leider fern der Realität. Keine schriftl. Bestätigung, nur eine lapidare Mail mit zwei knappen Sätzen. Und heute die nächste Mahnung. Ihre "Rechtsabteilung" weiß offensichtlich nichts von besagter Stornierung. Es sollte doch im Computerzeitalter möglich sein, unter einer Kundennummer alle Geschäftsvorgänge abrufen zu können. Wenn man die Zeit bedenkt, die inzwischen vergangen ist, und sie wissen immer noch nicht, was sie tun.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst