Hallo, ich war heute, am 09.08.2017, als Mutter von 4 Kindern, seit über 10 Jahren Stammkundin in der Filiale Bremen, Steinsetzer Straße (Werder Karree) einkaufen.
Als letzte Kundin wurde ich um 19:56 Uhr nach Bezahlung aufgefordert, meinen gesamten Einkauf selbst zu tragen, da der Einkaufswagen in der Filiale bleiben müsse, man schließe jetzt.
Ohne mir eine Tragetasche oder Unterstützung anzubieten musste ich den Einkauf dann auf den Boden legen um den Einkaufswagen zurückzustellen, um dann alles wieder aufzusammeln und vor dem Pkw auf dem Parkplatz erneut abzulegen, um diesen zu öffnen. Ich hatte nicht wenig eingekauft. Viele Kleinigkeiten, aber auch Windeln und Waschmittel. Also auch sperrig und schwer. Als ich zurückging, an der Filiale vorbei, da ich noch was anderes zu erledigen hatte, stand die Tür noch offen. Unfassbar.
Das ist wirklich das Letzte. Ich hab es wirklich nicht nötig mich so behandeln zu lassen. Leider fehlten mir die Worte und ich ließ mir das ganze tatsächlich gefallen. Ich bin sehr enttäuscht und entsetzt über eine solche Umgehensweise mit Kunden. Unmöglich!
Meine Forderung an Dirk Rossmann:
Eine offizielle Entschuldigung!
Antwort auf die Beschwerde vom 10.08.2017
Sehr geehrte Frau Lüllmann,
für Ihre E-Mail bedanken wir uns recht herzlich. Die beschriebenen Vorkommnisse und den daraus entstandenen Ärger bedauern wir wirklich sehr.
Unser größtes Anliegen ist und bleibt zu jeder Zeit, unsere Kunden möglichst ausnahmslos freundlich und zuvorkommend zu behandeln. Da Rossmann ein Drogerie-Discounter ist, ist es leider nicht immer möglich, dass sich die Mitarbeiter neben ihren vielfältigen Aufgaben jeder einzelnen Kundenanfrage ausführlich annehmen können. Wir können Ihnen aber versichern, dass die Mitarbeiter Ihnen gerne jederzeit Auskünfte erteilen und Ihnen soweit wie möglich behilflich sind. Selbstverständlich hätten Sie den Einkauf noch zum Wagen bringen können.
Der von Ihnen geschilderten Angelegenheit werden wir gesondert nachgehen, und bedauern es sehr, dass das Personal sich Ihnen gegenüber nicht in der gewohnten kundenfreundlichen Art verhalten hat. Hierfür entschuldigen wir uns bei Ihnen in aller Form. Da unsere Mitarbeiter im Bereich Kundenorientierung laufend geschult werden, ist es sicherlich eine bedauernswerte Ausnahme, die nicht passieren sollte, im täglichen Miteinander jedoch scheinbar nicht völlig auszuschließen ist. Wir haben Ihre Ausführungen gern an die zuständige Bezirksleitung sowie Verkaufsleitung weitergeleitet, damit das Personal vor Ort nochmals zusätzlich in Bezug auf den Kundenumgang sensibilisiert wird.
Selbstverständlich werden wir auch weiter alles unternehmen, um unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges und umfangreiches Sortiment anzubieten und hoffen, dass Sie Ihren nächsten Einkauf bei Rossmann als ungetrübtes Einkaufserlebnis in Erinnerung behalten. Falls es doch noch einmal einen Grund für Hinweise oder Anregungen, ob positiv oder negativ, gibt, sind wir jederzeit der richtige Ansprechpartner.
Mit freundlichen Grüßen
Kirsten Heick
kommentare und trackbacks 2
Wie lange hätte es denn gedauert, bis Sie den Einkauf zum Auto gebracht, alles eingepackt und den Wagen wieder zurück gebracht hätten? Ich kann beide Seiten verstehen. Sie als Kundin könnten in Zukunft so einkaufen, dass Sie nicht erst kurz vor Ladenschluss an der Kasse stehen. Und Einkaufskörbe, Tüten oder Taschen oder wie immer Sie Ihren Einkauf verstauen, sind nun auch nicht das Problem des Personals.
Das Personal möchte auch Feierabend machen, schließlich wird die Zeit nach Ladenschluss nicht mehr bezahlt. Die Verkäufer wissen schließlich auch nicht, wann Sie den Wagen wieder zurück bringen werden. Manche Kunden fahren damit noch in andere Märkte und bringen den Wagen nicht umgehend zurück. Und wenn man bei jedem Kunden kurz vor Ladenschluss noch ne Ausnahme macht, können die Verkäufer noch mal 10-15 auf ihre Wagen warten.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst