Kunden werden vor die Türe gesetzt

Ich wollte heute (25.01.2018) auf dem Rückweg von der Arbeit um kurz vor 20 Uhr noch bei Aldi Süd in Bietigheim -Bissingen halten, da ich wusste, dass diese Filiale bis 21 Uhr geöffnet hat. Leider stand ich bereits 10 vor 20 Uhr vor verschlossenen Türen. Ein Kunde sagte mir, dass er eigentlich gerade vor die Türe gesetzt wurde und nichts mehr in den Regalen wäre.

An der Seitenwand außen war ein Plakat angeschlagen, dass die Filiale ab 26.01.2018 modernisiert werden würde. Ich verstehe, dass man die Filiale schnell leer räumen möchte, um mit dem Modernisieren zu beginnen. Allerdings gehen ich davon aus, dass wenn diese am 26. starten, die Filiale am 25. noch geschäftsfähig ist und man nicht sang und klanglos die Türen schließt. Und wenn es schon sein muss, dann könnte man wenigstens einen Zettel ranhängen mit Entschuldigung, dass die Filiale aufgrund von (.) bereits geschlossen hat. Nach mir kamen weitere Kunden, die sich auch alle geärgert haben. Drinnen wurde derweil alles weggeräumt und keiner reagierte.

Ich habe auch schon im Einzelhandel gearbeitet, da hat man das NACH Geschäftschluss gemacht. Ich kenne es auch aus einem großen schwedischen Möbelhaus, dass man NACH Geschäftschluss mit dem Aus-/ Um-/ Einräumen beginnt und nicht mitten während der eigentlichen Öffnungszeit. Von einem so großen Unternehmen wie Aldi erwarte ich da genauso kundenfreundliches Arbeiten. Das ist für mich jedoch nicht nachvollziehbar. Ich wollte ein Aldi-spezifisches Produkt kaufen, das ich nicht bei anderen Unternehmen bekomme. Somit muss ich jetzt am Folgetag extra in eine andere Filiale fahren (kostet mich mehr Zeit und Geld), da die Filialen im Umkreis nur bis 20 Uhr geöffnet haben. Alles sehr ärgerlich. Schade.

Meine Forderung an ALDI - Unternehmensgruppe Süd:

20 Euro für Zeit und Kostenaufwand.

Firmen-Antwort ausstehend seit 8 Jahren, 144 Tagen und 12 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Hallo,

ich frage mich gerade, wie Sie die 20 € rechtfertigen möchten. Denn sie haben weder Zeitaufwand betrieben, noch Kosten gehabt.

Sie waren doch sowieso auf dem Rückweg von der Arbeit, haben also ergo keinen Umweg nehmen müssen, oder? Und Sie hätten ja auch nicht warten müssen bis die nächsten raus kommen, sondern einfach weiterfahren können zu einem anderen Geschäft.

Ich bezweifle doch sehr, dass sich die Firma Aldi erlauben würde, Kunden aus die Filiale zu verweisen. Genau so denke ich nicht, dass nirgends die geänderte Öffnungszeit angekündigt war.

Es ist nicht überall so, dass man erst nach Ladenschluss anfängt. In meiner Zeit habe im Einzelhandel habe ich es oft erlebt, dass auch währenddessen angefangen wurde umzuräumen, da die Filiale meist bis zum nächsten Morgen fertig sein muss, weil da die Arbeiter kommen. Man möchte auch nicht die ganze Nacht mit der Arbeit verbringen, zu mal man meist an andere Filialen verliehen wird und somit am nächsten Tag auch wieder raus muss.

Vielleicht möchten Sie uns erzählen, was wirklich war? Es ist im übrigen ein Unding, egal ob bis 20 Uhr oder 21 Uhr, kurz vor Ladenschluss einkaufen zu gehen.

Frau Kaiser ist aber nicht "kurz vor Ladenschluss" einkaufen gegangen, sondern mehr als eine Stunde vorher. Denn im Normalfall hat diese Filiale ja bis 21 Uhr geöffnet.

Und was heißt "kurz vor"? Normalerweise werden die letzten Kunde etwa 15 Minuten vor Ladenschluss (hängt natürlich vom Geschäft ab) eingelassen. Der Laden hat das also selbst in der Hand.

Wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn man sieht, dass im Laden bereits alle Regale ausgeräumt werden zum Umbau am nächsten Tag? Die Angestellten bei Aldi und Co arbeiten doch eh schon genug und zu ungünstigen Zeiten.

@7469479- was interessiert das einen Kunden? Das ist Sache der Tarifpartner und nicht etwa die Angelegenheit der Kunden.
Im Krankenhaus und bei der Polizei bekommen Sie im Notfall ja auch nicht zu hören: " Sorry- melden Sie sich bitte Morgen nochmal, wir räumen gerade um".