Schlecker die Rote Karte zeigen!

SCHLECKER
Ehingen

Anton Schlecker setzt seine Stammbelegschaft auf die Straße, indem er ca. 4000 seiner kleinen Filialen schließt, und dafür 1000 so genannte XXL-Märkte eröffnet. Neue Mitarbeiter wurden bislang über eine Leiharbeitsfirma geordert und erhalten allenfalls befristete Arbeitverträge mit Niedrigstlöhnen.

Die Mitarbeiter, die bleiben, werden gezwungen, neue Arbeitsverträge mit gleich schlechten Kriterien zu unterschreiben. Der tarifliche Urlaub wird gekürzt auf das gesetzliche Mindestmaß, Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden gestrichen.

Da mag man denken, dass einen das nicht bertrifft - doch, weit gefehlt! Alle neu eingestellten Arbeitnehmer/innen verdienen so wenig, dass sie staatliche Hilfe beantragen müssen, um leben zu können.

Schlecker fährt satte Gewinne ein, füllt sich ungeniert die Taschen und betreibt skrupellos moderne Sklaverei, um noch mehr Gewinne zu erzielen. Und WIR ALLE finanzieren das, indem wir weiter bei Schlecker einkaufen und mit unseren Steuern/Sozialabgaben, die wir jeden Monat abführen, auch die Schlecker-Mitarbeiter unterstützen müssen, die bei Anton Schlecker unter Vertrag stehen und von ihrem Gehalt nicht leben können.

Meine Forderung an SCHLECKER:

Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung der tariflichen Bestimmungen, der arbeitsrechtlichen Vorgaben und des Betriebsverfassungsgesetzes

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 153 Tagen und 2 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Das ist ja leider nichts Neues. Diese Meldungen gehen schon lange durch die Presse und TV. In diversen Foren outen sich die Mitarbeiter.

Es ist schon traurig, dass man Sozialhilfe beantragen muß, obwohl man arbeiten geht. Leider verirren sich immer wieder Arbeitsuchende dorthin.

So what!? Wo kein Kläger ist auch kein Richter. Wo haben sich in diesem Fall die staatlichen Aufsichtsbehörden und die Gewerkschaften versteckt? Gibt es bereits anhängige Klagen bei den Arbeitsgerichten?

@Vasco da Gama

Seit 1524 (Ihrem Todesjahr) ist wirklich eine lange Zeit vergangen und Sie hätten sicher nicht so dumm fragen müssen, wenn Sie im Laufe des letzten Jahres nur ab und zu einen Blick in eine (seriöse) Zeitung geworfen hätten.

Schlecker zahlt immer noch untertariflich. ICH muss das weiterhin jeden Monat ausgleichen mit meinen Steuern und Sozialabgaben. ICH gehe dafür in Schlecker-Filialen, packe meinen Wagen voll und vergesse vor Verärgerung mein Portemonnaie. Wut macht halt vergesslich!

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst.

Ich gehe schon seit Jahren nicht mehr in den Schlecker, Schlecker xxl und Ihr Platz einkaufen, das solltet Ihr alle so machen.