Ein Versandhaus, das mich verar!

Frankfurt am Main

Bei den konnte ich auch mal nicht bezahlen, das war aber auch schon Jahre her.

Und nun, als ich was auf Rechnung bestellen wollte, durfte ich nur noch per Nachnahme bestellen!

Da hab ich zu denen gesagt, dass ich keine Angebote per Post und per Mail erhalten möchte, das mit der Postwerbung haben Sie ja weg gelassen, aber sie nerven mich immer noch mit Mails, ich darf doch sowieso nur noch nicht mit Rechnung bestellen, also was wollen die mich noch damit nerven?

Meine Forderung an Neckermann.de:

Endlich die Angebots-Mails weglassen!

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 45 Tagen und 9 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Offenbar stehst du bei mehr als einem Versandhaus auf der schwarzen Liste, weil du mal vor X Jahren/Monaten deine Rechnungen nicht zahlen konntest oder wolltest. Ist doch klar, dass die ihrem Geld nicht wieder hinterher laufen wollen und dich entweder nur gegen Vorauskasse oder per Nachnahme beliefern werden.

Und wenn dich die Angebote/News per Mail nerven: die lassen sich normalerweise in dem persönlichen Profil deaktivieren.

Heute grosser Beschwerdetag? Zum Ärger ablassen gibt es aber besseres. Einfach mal in den Keller gehen (oder wo es sonst passt) und mal ordentlich schreien... Oder Holz hacken...

Holen Sie doch mal eine Selbstauskunft bei der Schufa ein, ich glaube, da gibts noch mehr Überraschungen. ;-)

Meine Güte, das ist jetzt schon die vierte absolut sinnfreie Beschwerde von Ihnen. Was soll das denn? Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wo Ihr Problem liegt? Sie sind durch den Vorfall, der zwar schon Jahre her, aber immer noch in der Kundenakte vermerkt ist, nicht kreditwürdig. Da man per Rechnung praktisch auf Kredit bestellt, geht es momentan eben nur noch per Nachnahme. (Übrigens, wenn Sie ein paar mal per Nachnahme bestellen und das reibungslog abläuft, werden Sie auch wieder auf Rechnung bestellen können, nur das mal nebenbei erwähnt.)

Das "Problem" mit den Angebotsmails können Sie auch ganz schnell selbst aus der Welt schaffen, üblicherweise befindet sich in jeder dieser Mails ein Link, zur Deaktivierung der E-Mail Adresse. Link anklicken, die E-Mail Adresse von der Liste nehmen, und gut ist.

So einfach ist das.

Ich hatte erstmals etwas bei Neckermann in diesem Jahr bestellt, was in allen bekannten Preissuchmaschinen als sehr günstig bei Neckermann und sogar sofort lieferbar ausgewiesen war. Getan, gemacht. Ware kam nicht - aber Werbeemails und Werbeemails.

Nach vier Wochen kam ein Brief, dass die Ware überhaupt nicht lieferbar ist. Allerdings musste ich den Brief von einem zehn Jahre studierten Steuerrechtspolitiker übersetzen lassen. Ich hatte den Brief als normaler Deutsche zunächst nicht verstanden.

Prompt habe ich die Geschäftführung gegen Ankündigung einer gerichtlichen Unterlassungsverfügung aufgefordert, mir keine unaufgeforderten Emails zu senden. Ebenso habe ich Neckermann aufgefordert, meine Kundendaten zu löschen (in normaler deutscher Sprache). Das hat man verstanden.

Nun habe ich ewig Ruhe vor Neckermann.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst.