Baur Versandhaus

Burgkunstadt

Ich bestellte nach zwei Jahren mal wieder bei Baur. Zumindest hatte ich das vor. Ich habe zwei Jahre nicht bei Baur bestellt, da die Qualität der Kleidung schlecht war. Daraus ergaben sich ein paar Retouren. Die Antwort auf meine jetztige Bestellung war:

"Ihre Bestellung können wir leider nicht ausführen. Wir haben festgestellt, dass Sie sehr häufig Ware zurückgeschickt haben und gehen davon aus, dass unser Angebot Ihren Anforderungen nicht entspricht. Durch die vielen Rücksendungen entstehen Kosten, die es uns erschweren, das gute Preis/Leistungsverhältnis für alle unsere Kunden aufrechtzuerhalten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus diesem Grund keine Möglichkeit sehen, Sie weiter zu beliefern."

DANKE BAUR! Dann kaufe ich einfach woanders!

Meine Forderung an Baur Versand:

Kopf einschalten! Jeder Kunde bringt Geld.

Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 158 Tagen und 8 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Richtig Herr oder Frau Bachmann, Kopf einschalten .. nicht jeder Kunde bringt Geld, viele kosten auch nur Geld. Sie sind ja wegen der vielen Rücksendungen das beste Beispiel dafür. Und warum soll Bauer Sie beliefern, wenn davon auszugehen ist, dass die Ware eh zurück kommt ??!!

Wo ist das Problem? Sie haben doch schon geschrieben, das Sie mit der Ware oft nicht zufrieden waren. Vom hin- und herschicken der Ware kann kein Händler leben. Kaufen Sie woanders und Baur wird trotzdem nicht dran zu Grunde gehen. Wahrscheinlich tritt eher das Gegenteil ein und der oder die Wettbewerber werden geschädigt. Tut mir leid, aber manchmal hilft nur Zynismus.

Na, da wüsste ich ja zugerne, was die beiden Kommentatoren vor mir machen würden, wenn sie vor zwei Jahren bei Amazon oder von mir aus auch aus dem Quellekatalog bestellt hätten, Probleme mit der Qualität hatten und jetzt, nach 2 Jahren denken, och geben wir dem Laden 'ne neue Chance? Ich könnte wetten, Ihnen wäre es auch nicht recht, wenn sie dann zur Antwort bekämen "nee, sie nicht, sie sind uns zu kompliziert." Sicherlich bleibt es jedem Unternehmen selbst überlassen, mit wem es Geschäfte macht und mit wem nicht. Aber ist das wirklich kundenfreundlich? Um den Zynismus mal auf zu greifen: Mal angenommen, Baur wird jetzt dadurch, dass sie ungeliebte Rücksendekunden ausschließen, so kostengünstig und effektiv, dass sie die ganze Konkurenz überflügeln, wo sollen denn dann die Ausgestoßenene in Zukunft bestellen, wenn sie einmal von der Gnade des Lieferanten abgefallen sind? Bauen wir dann auch wieder Ghettos für die Menschen zweiter Klasse? Dann sollen Sie Rücksendungen eben ausschließen oder zumindest vom Kunden die Kosten tragen lassen. Vielleicht teilt man sich die Kosten ja auch, schließlich haben beide einen Fehler gemacht mit der Bestellung, oder man muss sich was anderes einfallen lassen, aber Kunden einfach mal ausschließen, weil Sie vor 2 Jahren etwas zu oft zurück gesendet haben, ist wirklich nicht die feine Art. Zumal man bedenken muss, dass in den seltensten Fällen eine Rücksendung passiert, weil die Ware sooo super toll war. Warum sendet jemand denn zurück? Weil das, was man bestellt hat, nicht gut genug war. Also, wie wäre es, statt Ramsch immer wieder zurück zu bekommen, mit einer anderen Möglichkeit, die Rücksendekosten gering zu halten? Die Qualität der Angebote verbessern!

Ist doch verständlich, dass Baur Sie nicht mehr als Kunde wünscht, ich habe mit Baur keine Probleme, bin mit Preis-Leistung zufrieden. Würde bei Baur öfter bestellen, was mich abhält, ist der Versand mit Hermes, denn dieser lässt zu wünschen übrig.