Beschwerde über unfreundliche Verkäuferin

Kaufbeuren

Mein Name ist Frau D'Amico und ich möchte eine Beschwerde über eine Ihrer Mitarbeiterinnen abgeben. Am 4.11.2010 wollte ich abends noch etwas einkaufen gehen und war auch schon an der Kasse, dort saß Fr. H.

Ich wollte wie so oft meinen Einkauf mit EC-Karte bezahlen, leider ging dies nicht nach mehrmaligem Wiederholen. Als Ihre Mitarbeiterin einen Tesafilm über den Magnetstreifen klebte, um die vielleicht vorhandenen Staubartikel damit abzubekommen, aber sie steckte die Karte mit samt Klebestreifen in das Lesegerät, und ich sagte zu ihr, dass das Gerät ja den Magnetcode so gar nicht erkennen kann, worauf sie die Karte wieder entfernte.

Da es mir zu bunt wurde, sagte ich: "Bitte geben Sie mir die Karte, ich fahre zur Bank und hole Bargeld ab". Sie fragte mich, ob ich auch wiederkomme, und ich sagte, ja denke schon, brauche ja meinen Einkauf.

Nun, wie es nun mal so oft ist, kommt es anders, als man denkt, durch den Tesafilm wurde meine Karte eventuell beschädigt. Fakt ist, sie wurde am Bankautomaten eingezogen. Da ich auch keine Telefonnummer des Supermarktes hatte und diese auch nicht herrausfand, trotz Versuche bei der Auskunft, es auch schon spät war, konnte ich nicht mehr Bescheid geben, dass ich den Einkauf nicht mehr abholen kann. Als ich einen Tag darauf zu meiner Bank ging, den Sachverhalt erklärte, sagten sie mir, dass es durch den Tesafilm sein könnte, dass die Karte nicht mehr funktioniert und ich müsse nun mehr meine EC-Karte einschicken, was für mich einen Unkostenbeitrag von 3,50 € macht, aber das ist nicht das eigentliche Problem.

Als ich nun heute am 5.11.2010 mit Bargeld in Ihrem Discounter in der Apfeltrangerstraße einkaufen wollte, wurde ich von Frau H. an der Kasse vor anderer Kunschaft der maßen für mich beschämend zurechtgewiesen, ich müsste eigentlich die am Vortag im Wagen eingepackte Pizza jetzt noch einmal bezahlen, da sie diese angeblich wegschmeißen musste. Ich sagte darauf hin: "Ja, dann machen Sie halt, es ging nun gestern Abend eben nicht, weil die Karte einbehalten wurde, und ich deshalb leider über kein Bargeld verfügte". Sie motze weiter, man kann ja schließlich Bescheid geben, ich erklärte ihr die Sachlage, aber scheinbar interessierte sie dies nicht. Da ich neben an in der Bäckerei arbeite und so wie so jeden fast jeden Tag in Ihrem Markt einkaufe, sagte ich: "Tut mir leid, aber es ist nun einmal passiert, deswegen müssen Sie mich jetzt hier nicht so zurechtweisen, das mache ich bei Ihnen schließlich auch nicht, wenn Sie bei uns einkaufen sind und Sie sich umentscheiden". Ja, sagte sie mir doch glatt, ABER ICH BEZAHLE JA AUCH!

Also, das ist etwas, was ich mir von Frau H. nicht sagen lassen muss, vor allem als ich meinen Einkauf einpackte nach der Bezahlung und sie dann auch noch der nächsten Kundin den Vorfall nochmal haargenau erzählen musste. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich mich als Kundin so behandeln lassen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Frau D'Amico

Meine Forderung an PENNY-Markt:

Ein Gespräch von der Geschäftsleitung mit Frau H. im Umgang mit den Kunden

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 228 Tagen und 21 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

@Renate d'Amico: Bitte sehen Sie es Frau Holderied nach, da die Frau durch diverse Nebenjobs (Ralley-Fahrerin, Kolumnenschreiberin für die ADAC-Motorwelt) arg beansprucht ist. Da kann man schon mal aus der Spur kommen.

Sie hätten oben beschriebene Situation allerdings vermeiden können, wenn Sie mit genügend Bargeldreserven ausgestattet gewesen wären. Sie sehen ja selber, es kann immer etwas dazwischen kommen.

Also, machen Sie Ihrem Namen alle Ehre und seien Sie beim nächsten Mal freundlich zu Frau Holderied. Ein Lächeln kann manchmal Wunder bewirken. ;-)

Ich gehe hauptsächlich zu Penny einkaufen. Da mir das dort auch schon x mal passiert ist, denke ich, es liegt an den Kartenlesern. Mir wurde auch erklärt, dass der Auslöser dieses Problems Staubpartikel/Fusel oder metallische Gegenständen in meiner Handtasche wären. Ich bin unmittelbar danach zu einem anderen Supermarkt gefahren und habe testweise wieder mit der EC Karte bezahlt, ohne Probleme.

Auch ist mir aufgefallen, dass wenn Kunden wegen diesem Problem nochmal zur Bank müssen, um Bargeld zu holen, Geld vergessen haben, oder aus sonstigen Gründen nochmal den Markt verlassen, der Einkaufswagen direkt neben der Kasse stehen bleibt. Bei anderen Märkten wird der Wagen (wenn Tiefkühlprodukte und Waren aus der Kühltheke im Wagen liegen) in die Kühlhalle gebracht.

Leider ist die Fillialleiterin gerade im Urlaub, aber sobald Sie wieder zurück ist, werde ich mich an sie wenden.

Also, zu dem Kommentar - ich sollte es Frau H. doch nachsehen wegen diversen Nebenjobs, habe ich nur eins zu sagen.
Auch ich habe viel um die Ohren, bin Mutter von drei Kindern, gehe arbeiten, Haushalt usw.
Aber ich würde mir niemals erlauben, bei uns in der Bäckerei eine Kundin (auch wenn es ab und zu vorkommt, dass Bestellungen nicht abgeholt werden) so vor anderer Kundschaft anzureden oder solche Bemerkungen von mir zu geben.
Im Penny geht auch Kundschaft von unserer Bäckerei einkaufen, mit so einem Spruch "Ich bezahle ja auch" schädigt sie einfach meinen Ruf, die anderen Menschen kennen den Sachverhalt nicht und könnten fälschlicher Weise ja denken, dass dies bei mir Gang und gäbe wäre, einzukaufen und nicht zu bezahlen.
Normalerweise habe ich auch immer ca 20 € Bargeld dabei, an diesem Abend war es nun leider einmal nicht der Fall (wird mir auch nie mehr passieren), trotzdem entschuldige ich so ein Verhalten nicht!
Mit freundlichen Grüßen
D'Amico

Ich habe mit der Filialeiterin den Vorfall besprochen und sie zeigte sich sehr verständnissvoll, sagte mir zu, sie würde mit Frau H. sprechen und sie zu mir in die Bäckerei schicken, damit sie sich entschuldige. Na ja, Frau H. kam auch an diesem Abend, aber nur um mir zu sagen, dass sie nicht wüßte, warum sie sich bei mir zu entschuldigen hätte, schließlich hätte ich ja gesagt, ich würde den Einkauf holen und hätte dies nicht getan. Als ich sie nochmal darauf hinwies, dass es mir eigentlich darum ginge, dass man sich Kunden gegenüber nicht so verhalten könne, vor allem solche Ausagen "Ich bezahle ja wenigstens" einfach nicht bringen kann, sagte sie, stimmt ja auch. Also, ich könnte jetzt noch einiges erzählen, aber letzendlich dachte ich mir, hier ist jede weitere Diskussion überflüssig! Sehr zu meiner Verwunderung kam ein paar Tage die Filialeiterin zu mir und fragte ob Frau H. hier gewesen wäre, um sich zu entschuldigen, woraufhin ich ihr den Verlauf erzählte und es eben keine Einsicht von Seiten Frau H. gäbe, worauf hin sie mir erwiderte, "Ok, ich werde mich darum kümmern und mit unserem Chef sprechen, so geht das einfach nicht, ich habe mit ihr gesprochen und gesagt, so geht es nicht und sie müsse sich entschuldigen und sie würde mir Bescheid geben." Ich möchte hier ausdrücklich noch mal darauf hinweisen, dass ich keinesfalls möchte, dass Frau H. ihren Arbeitsplatz verliert, aber so wie auch die Filialeiterin sagte, sie müsse von ihrem hohen Ross steigen, denke ich, es wäre eigentlich mit einem Lächeln und den Worten: "Ach sorry, war ein doofer stressiger Tag, hatte es nicht so gemeint", erledigt gewesen. Für mich...

Warte ich jetzt einfach mal ab, ansonsten gibt es ja auch noch andere Geschäfte, wo man seinen Einkauf tätigen kann, so einfach ist das. :-) Mit freundlichen Grüßen D' Amico

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist endgültig nicht gelöst.

Es zeugt eben von Einsicht und Intelligenz, wenn man zu Fehlern stehen kann. ;-)

Wer den Ruf eines Geschäftes schädigt, sollte eine Chance bekommen.
Die hat die Schuldige erhalten und nicht genutzt, sondern sogar die Situation verschlimmert. Weshalb sollte sie ihren Job behalten?

Wenn man sich Kunden gegenüber so aufführt, dann ist so ein Verhalten nicht akzeptabel.