Erneuter Hermes-Ärger:
Ich habe letzte Woche beim Internet-Buchhändler meines Vertrauens eine Bestellung aufgegeben, die noch am gleichen Tag auf die Reise ging.
Mein Mann arbeitet ganztägig in Mainz, ich bin oft unterwegs, deshalb lassen wir im Normalfall an seine Büroadresse liefern. Am Freitag angeblich erster erfolgloser Lieferversuch (Büro war den ganzen Tag von 8:00-19:30 Uhr besetzt), keine Benachrichtigungskarte.
Gestern angeblich Auslieferung an die Firmenadresse an einen nicht existenten Mitarbeiter - es waren den ganzen Tag mindestens je drei Leute anwesend, der Fahrer hat noch nicht einmal geklingelt. Ich habe zum einen Amazon den Fall gemeldet, zum anderen werde ich spätestens morgen Anzeige wegen Unterschlagung erstatten - und zwar sowohl gegen Hauptfirma wie auch die Mainzer Niederlassung bzw. den Fahrer.
Daran hänge ich dann direkt die gefälschte Unterschrift von vor Weihnachten - das Paket war einfach vor die Tür gelegt worden.
Bestell-/Kundennummer: Nicht ausgelieferte Sendung 73026144146837 | Ihre Hermes Vorgang
Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:
Beischaffung/Ersatz des Paketes auf schnellstem Wege und Entschädigung für meinen persönlichen Ärger und Aufwand
Antwort auf die Beschwerde vom 07.02.2011
Sehr geehrter Kunde,
wir bedauern sehr, dass es Anlass zur Beanstandung unseres Services gab. Wir möchten Sie bitten, Ihre Reklamation per E-Mail an:
info-paket@hermes-europe.de
zu senden. Bitte geben Sie dabei Ihre vollständige Anschrift inklusive Rufnummer sowie die Auftragsnummer an. In die Betreffzeile bitte "ReclaBox ID: "37164" eintragen.
Sobald uns Ihre Nachricht vorliegt, werden wir umgehend eine Klärung veranlassen.
Mit freundlichen Grüßen
Kundenservice
Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH
kommentare und trackbacks 2
Das Problem ist inzwischen gelöst. Entweder getriggert durch Amazon oder durch die Beschwerde hier erfolgte die korrekte Zustellung. Allerdings konnte der Fahrer nicht erklären, woher das Paket kam, das doch angeblich bereits zuvor "gegen Unterschrift" ausgehändigt worden war, und verlangte auch weder Unterschrift noch Quittung.
Das haben sie eindeutig falsch gemacht. Sie hätten das Paket nicht mehr annehmen dürfen oder nur gegen Unterschrift und dann wären sie damit zur Polizei oder zur Presse gegangen.