Ich will hier auf Missstände aufmerksam machen.
Ich habe nachrecherchiert und in Internet ein paar hundert Einträge gefunden, von Menschen die vielleicht unwissend desgleichen Beleidigungen Ausgesetz sind.
In meine Beschwerde wegen vorsätzlicher Beleidigung stand unter anderen:
… „ Der Zusteller hat mich mehrmals vorsätzlich Beleidigt.
Die Kundgabe von diesem Zusteller ist für mich ehrverletzend, und stellt nicht bloßen Unhöflichkeit oder Taktlosigkeit vor. “
Hermes Logistik Gruppe schreibt unter Vorgangs-Nr. :3358795 zurück:
„ Wir sorgen dafür, die von Ihnen geschilderten Unannehmlichkeiten zukünftig zu vermeiden, da uns die Zufriedenheit unserer Kunden sehr am Herzen liegt“ und
„ … wir sind uns der Schwere dieser Beleidungen bewusst und haben natürlich dem
Zusteller in aller Deutlichkeit klar gemacht, dass er das zu unterlassen hat. “
Das klingt für mich wie ein Hohn und ist absolut inakzeptabel.
Das ist ein Freibrief an bestimmte Hermes Zusteller und schwere Beleidigung wird durch
Hermes Logistik Gruppe als Unannehmlichkeit gehandelt.
Liebe Hermes Logistik Gruppe, Sie schreiben das „ uns die Zufriedenheit unserer Kunden sehr am Herzen liegt“ . Wen das stimmt, warum hat mich heute derselbe Zusteller beliefert? Soll ich die ehrverletzende Kundgabe von diesem Zusteller als Kinderstreich betrachten?
Bestell-/Kundennummer: Hermes Logistik Gruppe Vorgangs-Nr.:3358795
Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:
Sofortige Aufklärung und Handlung durch Hermes Logistik Gruppe.
Antwort auf die Beschwerde vom 17.06.2011
Sehr geehrte Frau B,
die Zusteller sind angehalten dem Kunden gegenüber freundlich und kompetent aufzutreten. Wenn dies nicht der Fall ist, haben Sie berechtigten Grund das Verhalten des Zustellers zu beanstanden.
Wir bedauern sehr, dass es Grund zur Beanstandung gab und werden den Fall gerne noch ein Mal aufgreifen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hermes Kundenservice
Antwort auf die Beschwerde vom 17.06.2011
wir haben Ihre Beanstandung intern aufgeklärt. Bedauerlicherweise konnte unser Außendienst Sie bisher telefonisch nicht erreichen.
Bitte senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff "ReclaBox ID 40780" und teilen Sie uns eine Rufnummer mit, unter der wir Sie erreichen.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hermes Kundenservice
kommentare und trackbacks 12
Da Sie verschweigen, warum und wie Sie beleidigt wurden, wird der Ausraster des Hermes-Boten schon seinen Grund haben.
Kalter Kaffee diese Beschwerde, ohne jede Aussagekraft.
@ Margarete B.: Ich kann mich dem Statement von 'RS' nur anschließen.
Solange man nicht weiß, was da im Einzelnen abgelaufen ist, ist es die Zeit, die Sie für das Schreiben dieser Beschwerde verwendet haben, nicht wert gewesen.
Wenn Sie sich allerdings so in Ihrer Ehre verletzt fühlen, steht es Ihnen frei, eine Strafanzeige zu stellen.
Im Übrigen ist Hermes Ihrer Forderung schon längst nachgekommen. Vielleicht sollten Sie die Stellungnahme richtig lesen.
Es gibt ganz offenbar Kunden, den kann man es nie recht machen. Da könnte Hermes auch sein Herz von innen nach außen krempeln.
Diese Beschwerde ist ein Beispiel dafür!
Ich bedaure, aber zu diesem Zeitpunkt kann ich nicht tiefer auf dieses Thema eingehen. Es betrifft ein paar hundert Menschen in Deutschland.
Vielleicht diese kürze Erklärung:
Als Kundgabeerfolg verlangt die überwiegende Ansicht, dass der ehrenrührige Sinn der Kundgabe erfasst worden sein muss, was beispielsweise in der Fremdsprache strittig sein könnte. Gerade in diesem Fall müsste jeder sehr vorsichtig sein, damit man nicht missverstanden wird.
Ich weiß, dass man kann keineswegs eine Aussage, ich wiederhole, eine Aussage, kein Streit, kein Ausraster, nur anhand des Wortlauts als Beleidigung deklarieren oder verwerfen es, seitdem liegt der Vorsatz hinsichtlich einer ehrenverletzenden Aussage gegen eine bestimmbare Person vor. Ausschlaggebend sind nicht die Worte, die man verwendet, sondern vielmehr ist der Vorsatz entscheidend.
Ich weiß gar nicht, was sich RS noch aufregen, es ist ja nun wirklich keine Seltenheit und kein Einzelfall, dass bei Hermes so gut wie alles möglich ist.
Die werfen doch auch Pakete in die Mülltonne, werden handgreiflich oder beleidigen eben schwer. Nun so zu tun, als wäre es das erste mal und fast unmöglich, ist schon einfach nur noch unverschämt.
Letztlich finde ich, man sollte auch mal die Fahrerseite verstehen. Jeder Kunde kann sich auslassen, bis zum geht nicht mehr, und der Fahrer muss alles schlucken, denken sie nicht auch, dass vielleicht ein wenig Verständnis angebracht wäre? Ich denke, es wäre mit einem klärenden Gespräch auch getan gewesen, aber nein, der Fahrer hat jetzt richtig Bock, ihnen die nächsten Pakete ordentlich zuzustellen.
@ Bo He
Ich weiß nicht, wie man unter solchen Umständen (Pakete werden gar nicht oder überall abgeliefert, nur nicht da, wo sie letztendlich hingehören/ Kunden werden angepöbelt, beleidigt ecetera) noch Verständnis für den Fahrer aufbringen soll.
Wenn man im direkten Kontakt zu Kunden steht, dann hat man immer mal mehr und mal weniger angenehme Kunden dabei. So ist das nun mal, und auch wenn der Kunde einem *blöd* kommen sollte, muss man in der Lage sein, professionell damit umzugehen und sich nicht wie ein Neandertaler aufzuführen. Oder seine Wut am besten an allen Kunden auslassen.
Und wenn ich als Kunde angepöbelt werde, habe ich ehrlich gesagt auch keine große Lust mehr, ein klärendes Gespräch mit dem Verursacher zu führen.
Ich verstehe auch nicht, wieso es der Fahrer so schwer mit dem Kunden haben soll, denn oft kommt er ja eh nicht mit dem Kunden in Kontakt, da die Pakete ja nahezu gar nicht mehr ausgeliefert oder nur illegal abgestellt werden. Daran kann es also wirklich nicht liegen.
Verzichten Sie doch einfach alle auf Paketzusteller.
Fahren Sie doch selbst durch ganz Deutschland und holen sich Ihre Pakete selbst ab!
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Konstruktive Kritik ist immer hilfreich, dekonstruktive wertlos. Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
Was ist sinnvoller, Verantwortung zu übernehmen oder den Blick einzig auf uns richten?
Hauptsache, ich habe nichts mit dem anderen zu tun! Das betrifft mich nicht?
Statt nur an den Symptomen herumzudoktern, brauchen wir ein echtes Umdenken.
Das auffällige Verhalten der Zusteller und nicht das Wissen hat mich dazu bewegt, der Sache nachzugehen.
Ich habe ein volles Verständnis und großen Respekt für den täglichen Kampf, den die Zusteller Tag für Tag aufbringen. Ich weiß über die Unzufriedenheit und über die schlechte Arbeitsbedingungen. Die Zusteller sind selbständige Subunternehmer, die für wenig Geld Pakete im Depot abholen und zum Kunden bringen. Die Entlohnung ca.1,50 € pro Paket? Man könnte hier von Ausbeutung sprechen. Also, welche Motivation soll ein Bote haben, um gute Qualität abzuliefern?
Mit dem Wissen um das alles war ich immer sehr freundlich und hilfsbereit gewesen. Es gab immer ein gutes Wort und kleine Anerkennungsgeschenke zum Ostern und Weihnachten. Auch bei diesem neuen Zusteller war nicht anders. Meine Devise - immer freundlich sein, offenes Ohr haben, Verständnis für seine Sorgen bringen. Egal, was kommt.
Also warum?
Ich habe einiges gefunden, das für das Thema relevant ist. Alles verschieden, mehrere hundert Mal auf der ganze Welt vertreten und doch alle haben eins gemeinsam. Manche Namen sind nur auf den ersten Blick schön. In einem anderen Kulturkreis mit einer anderen Sprache sind diese Namen plötzlich verunglimpfend oder geben den Namensträger der Lächerlichkeit preis. Hier einige Beispiele:
Lort- auf Schwedisch bedeutet Lort „Dreck“ und auf Dänisch…
Mona- im Spanischen bedeutet Mono „Affe“, das weibliche Pendant ist Mona „die Äffin“.
Sida- in Frankreich und Spanien steht SIDA für die Krankheit AIDS.
Und es gibt noch mehr: Mut (Albanisch), Merda (Italienisch und Portugiesisch), Pox (Englisch oder Aserbaidschanisch) usw. Für diesen Namen bietet Internet umfangreiche Sammlung, für jedermann zugänglich, Familiengeschichte, historische Dokumente, Auskünfte.
In diesen Fällen das Wissen um bestimmte Eigenschaften des Wortes zur Interpretation herangezogen wird und zur Grundlage eines Vergleichs gemacht werden kann. Dies führt dazu, dass die negativen Eigenschaften dem Ansehen des Namenträgers schaden. Das zeigt, welche Probleme und Schwierigkeiten und wie wichtig die Eigenverantwortung für den fremdsprachlichen und fremdkulturellen Benutzer sich ergibt.
Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit ist sich die Besonderheiten in diesem Bereich bewusst und verhält sich auch entsprechend. Es gibt immer und überall Abweichler, aber in diesem sensiblen Bereich nur ein Abweichler ist einer zu viel und schadet dem Ansehen seiner Landsleute.
Bitte bedenken Sie, liebe Hermes Boten, niemand hat Sie gezwungen, als Subunternehmen für Hermes tätig zu sein. Wo man zusammen arbeitet, da entsteht Reibung. Es gibt Missverständnisse, Diskussionen, dicke Luft. Aber den eigenen Frust auf die Kunden abwälzen, ist das Ergebnis einer Reihe falschen Entscheidungen!
Mehrmals vorsätzlich Beleidigen und dabei Freundlichkeit heuchlern mit der absoluten Gewissheit, dass der Gegenüber unwissend ist, ist strafbar, falsch und feige!
Solche Handlung ist alles andere als Bagatelle-Delikt und es gibt keine Entschuldigung für unwürdiges und herablassendes Benehmen.
Obwohl Hermes Logistik Gruppe kennt meine Anschrift und meine e-Mail Adresse, seit 27.05.2011 habe ich keine Antwort. Ich erwartete von Hermes Logistik Gruppe das Entgegenwirken im Vorfeld, bevor die Situation eskaliert. Leider ohne Erfolg. Schon der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass einige Verhaltensweisen offenkundig verkehrt und falsch sind. Das kannst du einmal machen, aber nicht fünf- oder sechsmal hintereinander, vor der Paketübergabe und nochmal nach der Übergabe. Jeder, der die Wahrheit gleichgültig gegenüber steht, der nicht bereit ist oder nicht in der Lage, Recht von Unrecht zu unterscheiden, ist moralisch am Ende. 1. Der Zusteller wüsste Bescheid, dass sein „Spiel“ aufgeflogen ist, bevor ich irgendetwas dagegen unternommen habe. Die logische Vorgehensweise wäre: “Dumm gelaufen, sie hat mich erwischt. Ich kümmere mich um Schadensbegrenzung und entschuldige mich bei der Kundin“. Vielleicht hätten wir zusammen gelacht. Nichts davon ist passiert. 2. Hermes bekam am 25.05.2011 eine Beschwerde. Der Zusteller wurde zurecht gerückt. Was tun? Beim nächsten Kundenbesuch eine Entschuldigung wäre Ehrensache. Nichts davon ist passiert. 3. Auf meine Forderung, dass ich von diesem Herrn nicht mehr beliefert werden will und erwarte, dass Hermes die Angelegenheit sofort regelt, ist Hermes Logistik Gruppe nicht nachgegangen. Der Zusteller wurde nicht versetzt und ist weiter hier unterwegs. Das bedeutet, entweder muss ich mir weitere Demütigungen von diesem Zusteller gefallen lassen oder alle Lieferungen von Hermes ablehnen. Meine Wahl ist eindeutig. 4. Hermes Mitarbeiterin bezeichnete diese Verstoß „Unannehmlichkeiten“ und erst auf meinen Druck die Schwere des Vergehens zugegeben hat. Diesbezüglich gibt es keine Richtigstellung von Hermes. Auch der Zusteller hat sich bis heute nicht geäußert oder entschuldigt. Ich suchte das Miteinander und nicht das Gegeneinander, darum habe ich diese Beschwerde erst nach erfolglosen Bemühungen öffentlich gemacht. Ich wollte zeigen, dass man mit derartigem Vorfall nicht einverstanden sein darf und dass ich für ein anderes Verhalten plädiere. Das sollten wir alle tun, und zwar immer dann, wenn menschliche Werte bedroht sind.