Ich habe vor einigen Wochen erstmals meine Messgeräte mit Hermes versandt. Der Empfänger wies mich darauf hin, dass die Sendung erheblich beschädigt dort ankam. Das 2 mm starke Stahlblechgehäuse des (wie immer) sehr gut verpackten Messgeräts wurde an einer Ecke stark eingedrückt.
Derartiger Schaden kann nur durch unsachgemäße Behandlung der Sendung entstehen, z. B. durch rücksichtsloses Werfen des Kartons. Identische Artikel, die exakt gleich verpackt mit anderen Paketdiensten versandt wurden, sind bislang noch nie beschädigt worden.
Hermes lehnt die Schadenregulierung mit dem Hinweis auf Fristüberschreitung ab, dabei erfolgte die Meldung binnen sieben Werktagen. FAZIT: Einmal probiert, sofort wieder beendet - NIE MEHR HERMES!
Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:
120 EUR
Antwort auf die Beschwerde vom 13.07.2011
Lieber Herr Donders,
gerne prüfen wir Ihren Vorgang nochmals.
Bitte schreiben Sie uns unter
info-paket@hermes-paket.de
eine E-Mail und geben in der Betreffzeile "Reclabox ID 41319".
Teilen Sie uns dann bitte auch die Auftrags- oder Sendungsnummer und Ihre Rufnummer mit.
Mit freundlichen Gruß
Ihr Hermes-Kundenservice
Antwort auf die Beschwerde vom 13.07.2011
die richtige E-Mail Adresse lautet:
info-paket@hermes-europe.de
Mit freundlichem Gruß
Ihr Hermes-Kundenservice
kommentare und trackbacks 3
Hallo,
ich hatte auch vor kurzem das Problem, dass ich von Hermes zwei beschädigte (in einem war etwas aus Glas drin, aber so gut verpackt, dass es nicht kaputt gehen kann, wenn man die Pakete nicht total herumwirft).
Ich wollte dann den Wert ersetzt haben, dann fingen die an, unmöglich viele Papiere zu verlangen usw. Das ist die Masche. Nicht aufgeben, denn die sind versichert!
Ansonsten würde ich (wenn der Wert hoch ist), zum Anwalt gehen. Viel Glück!
Sehr erfreuliche Lösung des Problems durch Hermes. Schade, dass das erst nach Veröffentlichung des Falles in der Reclabox möglich war, aber insgesamt bin ich zufrieden.
Das ist doch allgemein bekannt. Die Pakete werden von den Fahrern in die Autos gequetscht und durch nachtreten "passend" gemacht. Anders bekommen die Fahrer die vielen Pakete nicht in ihre Privatautos. Bei jedem Kunden anhalten, Pakete wieder rauskramen, alles wieder reinquetschen usw. - dadurch werden viele Pakete erst gar nicht ausgeliefert, weil das Auto caotisch überladen ist, oder kommen viel zu spät an. Viele Fahrer rauchen im Auto, entsprechend lecker riecht das Paket. Solche Zustände unterstützt man dadurch, das man Ware mit so einem Versender verschickt. Wofür? Die Empfänger freuen sich selten über solche Zusteller. Daran sollte man auch als Versender denken. Was viele leider nicht tun, hauptsache billig billig.