Da war ich doch am 05.07.2011 bei Bauhaus in Birkenwerder bei Berlin und wollte nochmals zwei Seifenschalen VENUS Impression mit runder Glasschale kaufen. Drei Wochen vorher hatte ich diese dort zum Stückpreis von 8,95 Euro schon einmal gekauft. Zu diesem Preis waren diese dort auch im Regal (Blisterwand).
An der Kasse wurde der EAN-Code nicht angenommen. Folglich rief die Kassiererin in der Abteilung an, um einen gültigen EAN-Code zu erhalten. Sie beschrieb den Artikel und bekam einen EAN-Code, der aber den Artikel plötzlich doppelt so teuer machte. Ich brachte da meine Einwände an, da ich ja den Artikel dort schon zu einem deutlich geringeren Preis erhalten hatte und er auch so ausgepreist war. Es half nichts und ich kaufte diesen Artikel nun dort nicht.
Ich ging aber nochmals in den Verkaufsbereich und entnahm alle noch vorhandenen Seifenschalen aus dem Regal, da dort ja ein verkehrter Preis stand und sich im Wiederholungsfall ja wieder eine lange Schlange an der Kasse bilden würde. Ich gab diese dann bei der Information mit dem genannten Grund ab. Man wollte sich darum kümmern und den Preis im Verkaufsregal ändern. Stunden später ging ich dann in Berlin Französisch-Bucholz bei Bauhaus vorbei. Als ich dort die Seifenschalen an der Kasse bezahlte, kosteten diese ganz normale 8,95 Euro und waren nicht doppelt so teuer. Folglich kontrollierte ich zwei Tage später den ausgeschilderten Preis in Birkenwerder. Alle Seifenschalen waren unverändert für 8,95 Euro einsortiert.
Das nenne ich einen klaren Täuschungsversuch zum Nachteil des Kunden, denn wenn auch rechtlich der Preis an der Kasse zählt, wird der falsche Preis ganz gezielt genutzt um dem Kunden dann doppelt so viel aus der Tasche zu ziehen. Wie das innerhalb einer Handelsgruppe in doppelter Höhe möglich ist, ist mir ein Rätsel.
Bestell-/Kundennummer: Seifenhalter Venus Impression
Meine Forderung an BAUHAUS:
Abschaffung solcher Täuschungsversuche
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 6
Guten Tag,
nachdem ich Ihre Beschwerde gelesen habe, vermute ich hier eher einen menschlichen Fehler bei der Übermittlung von der Kasse an die Abteilung.
Das kann leider vorkommen, dieses wird aber dann korrigiert.
BAUHAUS hat 120.000 Artikel, da ist es schwer, an Hand der Beschreibungen immer genau den richtigen zu erkennen.
Man kann diesen "Vorfall" nur entschuldigen, da bei BAUHAUS, zum Glück, ganz normale Menschen wie Sie und ich arbeiten.
Wahrscheinlich hatte der Verkäufer anhand der Beschreibung an ein ähnliches Produkt aus einer anderen Serie gedacht.
MfG
Kaufmann
Sehe ich auch so. Bei einem derart unpassenden Kommentar ist man von Perfektion Lichtjahre entfernt.
Bei mir hat sich BAUHAUS nie gemeldet, der genannte Artikel hängt wieder in der Blisterwand zum Stückpreis von 8,95 Euro. Ein menschliches Versagen liegt in diesem Fall nahe. Da ich aber meinen Einspruch damals nicht nur an der Kasse eingelegt habe, scheint es in diesem BAUHAUS einen Virus zu geben, der mehrere Mitarbeiter befallen hatte. Hoffentlich ist diese Krankheit nun überstanden...
Hinweis: Der Kommentar von AB und Not perfect bezog sich auf einen Kommentar von "Der perfekte Verkäufer", der (zu Recht) gelöscht wurde.
BAUHAUS hat sich offiziell nie bei mir gemeldet. Nun ist diese Angelegenheit ja auch nicht so extrem. Ich hoffe, der Virus in dieser Filiale ist nun wieder weg und es ist nur ein Einzelfall mit "Kettenreaktion" gewesen. Für mich ist die Angelegenheit erledigt und ich habe meine persönlichen Schlüsse daraus gezogen. AUGEN AUF, BEIM EINKAUF...
Die Seifenschalen kosten 8,95, auch weiterhin. Die Kassiererin rief einen Verkäufer zu Hilfe, da der Strichcode fehlte. Der Verkäufer irrte sich entweder beim Preis am Regal oder beim Produkt (falsche Seifenschale). Die Information nahm ihr Anliegen an, prüfte den Preis anhand des Strichcodes und stellte fest, das der Preis am Regal mit 8,95 richtig ist. Wo ist jetzt das Problem? Der Verkäufer hat sich geirrt und Ihnen und der Kassiererin einen falschen Preis genannt. Das ist zwar nicht schön, kann aber leider passieren. Man ist aber auch ein mündiger, erwachsener Mensch, der nicht die Katze im Sack kauft. Wenn ich weiß, das der Artikel 8,95 kostet, dann muß ich (wie überall) dies auf dem Bon vor Ort oder eben direkt beim Kassiervorgang reklamieren, wie Sie es eben gemacht haben. Was soll man sonst tun? Allerdings hätten die Verkäufer die anderen Seifenschalen abscannen, also auf den richtigen Preis überprüfen können und dann hätten Sie ihre Seifenschale gleich mitnehmen können. Darum müssen Sie dann eben bitten, wenn es nicht von alleine geschieht, warum auch immer. Aber mit Verbrauchertäuschung hat das ganze nun wirklich nichts zu tun.