Sendung wird automatisch in Paketshop umgeleitet

Hamburg

Scheinbar hat der zuständige Zusteller keine Lust mehr, die Sendungen hier zuzustellen. Beide genannte Sendungen wurden OHNE Zustellversuch und/oder Benachrichtigung automatisch in den Paketshop zugestellt.

Zu den Hintergründen: Vor ca. 14 Tagen sollte ich eine Sendung aus den Niederlanden erhalten. Diese wurde mittels PostNL versandt, deren deutscher Partner Hermes ist. Leider fielen wir einem Kinderstreich zum Opfer, denn unser Klingelschild war entfernt worden und somit ging die Sendung auf die Rückreise nach NL. Über den Kundenservice ließ sich dieses jedoch abfangen und eine Zustellung in den Paketshop realisieren - soweit so gut und auch erfreulich!

Seitdem werden allerdings GENERELL Sendungen nicht mehr an die Hausanschrift zugestellt, sondern automatisch in den Paketshop weitergeleitet.

Auf telefonische Nachfrage ergab sich bezüglich des 1. genannten Paketes, dass man sich das nicht erklären könne und es aus datenschutzrechtlichen Gründen gar nicht möglich sei, Derartiges dauerhaft zu speichern. Eine Umetikettierung durch den Zusteller sei ebenso unmöglich. Man bitte den unerklärlichen Vorfall zu entschuldigen - es werde nicht mehr vorkommen.

Kam es aber doch - und das nur wenige Tage später. Erneut wurde die Sendung in den Paketshop umgeleitet. Dieser hat heute dann auch noch um 13.30 Uhr geschlossen, so dass die Sendung nicht zugestellt werden könnte.

Antwort des Kundenservice: Man wisse nicht, wie das passieren konnte, entschuldigt sich vielmals, es kommt nicht wieder vor, aber man könne jetzt zum Samstag auch nichts mehr tun. Das ist besonders ärgerlich, da die Sendung heute, Samstag 10.09.2011 benötigt wird und am Montag quasi nutzlos für mich ist.

Nun stellt sich zum Einen die Frage, wie Hermes nun zum Thema Datenschutz steht, ob nicht vielleicht der Zusteller den Weg zum Paketshop als bequemer empfindet, oder.

Besonders spannend fand ich die Aussage der Mitarbeiterin, dass ja der Absender (Amazon) die Sendung falsch adressiert habe - selbiges konnte zweifelsfrei widerlegt werden - Ergebnis: Man werde VERSUCHEN, die Sendung am Montag neu an die Wohnanschrift zustellen zu lassen, es sei völlig ausgeschlossen, den Zusteller noch zu erreichen. Meine Frage: Warum hat er dann immer, wenn man ihn in der Straße sieht, eine Headset im Ohr und telefoniert selbst während der Paketübergabe an den Empfänger nebenbei?

Nachdem in der nächsten Woche ein weiteres Paket eines Versandhauses mittels Hermes (hoffentlich) eintreffen wird, stellt sich jetzt schon die spannende Frage, wohin dieses wohl zugestellt werden wird.

Bestell-/Kundennummer: Sendungsnummern: 73243131600305 und 73252131159515

Meine Forderung an Hermes Logistik Gruppe Deutschland:

Unverzügliche Zustellung noch heute (10.09.11), umgehende Stellungnahme bezüglich des Datenschutzes, Stellungnahme des Zustellers bzw. der Niederlassung

Antwort auf die Beschwerde vom 10.09.2011
Hermes Germany GmbH

Abteilung: Kundenservice

12.09.2011 | 06:21 Uhr

Lieber ReclaBoxler 5520431,

leider war es nicht möglich die Sendung am 10.9.2011 wieder aus dem Paketshop abzuholen und an Ihrer Privatanschrift zuzustellen.

Bezüglich der zu erwartenen Sendungen werden wir uns mit der Niederlassung in Verbindung setzen, damit diese wieder an Ihrer Privatadresse zugestellt werden

Gerne möchten wir nochmals in einem persönlichen Gespräch eine Klärung und Lösung mit Ihnen besprechen und bitten Sie, sich per E-Mail unter

info-paket@hermes-europe.de mit uns in Verbindung zu setzen.

Geben Sie bitte in der Betreffzeile "ReclaBox ID 42625" an und nennen

uns eine Rufnummer unter der wir Sie erreichen können.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Hermes-Kundenservice

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Die Beschwerdeabteilung scheint genauso zusammengebrochen zu sein wie der ganze Hermes-Club.
So geht das aber nicht, irgendwer muss doch "den Schein wahren".

Nicht zufriedenstellend, aber immerhin habe ich alle ausstehenden Sendungen nun erstmals erhalten. Was bei weiteren Sendungen passiert, bleibt abzuwarten.