Vor ca. zwei Wochen ging ich am Vormittag in diese Filiale und wollte Gilierzucker kaufen. Dies war nicht da, sollte aber mit der Lieferung am Nachmittag kommen, also probierte ich mein Glück nochmals, so um ca. 15 Uhr.

Die Damen, die vorher schon fleißig bei Ihrer Arbeit waren, taten es auch bei meinem zweiten Besuch und wiesen mich darauf hin, dass sie noch nicht mit der Lieferung soweit seien, dies aber bis 18 Uhr schaffen würden, den Gilierzucker einzuräumen.

Da ich sicher gehen wollte, ging ich erst um 19:30 wieder hin, da sah ich das gleiche Personal wieder bei der Arbeit. Das war aber nicht das erste mal, dass mir so etwas bei der Norma passiert, aber wohlgemerkt in mehreren Filialen.

Meiner Meinung nach ist das Sklaventreiberei, weil die Chefs Personal sparen und das vorhandene bis zum Umfallen arbeiten lassen.

Ist das NORMA oder ist das NORMAL?

Meine Forderung an NORMA Lebensmittelfilialbetrieb:

Stellungnahme

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 266 Tagen und 4 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

@5149531
Als Sie mit 14 die Arbeit aufnahmen, gab es auch keine befristeten Arbeitsverhältnisse, Leiharbeitnehmertum, Dumpinglohn, höchste Flexibilität und Arbeit auf Abruf. Heute ist der Arbeitnehmer erpressbar.

Früher war mehr Lametta!

Öhm. Schon mal was von Vollzeitkräften gehört? Ich arbeite auch im Einzelhandel. Und tatsächlich, man mags kaum glauben: von vormittags bis abends! ;)

Auch ich musste mich im Einzelhandel verdingen und kann sagen, dass die beschriebene Situation leider eher die Regel als die Ausnahme ist.

Hallo, ich kann dazu nur sagen, habe meine Ausbildung bei Norma gemacht, danach einen Vollzeitvertrag mit Filialvertretung angeboten bekommen. Obwohl ich liebend gerne Vollzeit arbeiten würde, habe ich dieses Angebot ausgeschlagen und eine Teilzeitstelle bei einer anderen Firma angenommen, weil eine Vollzeitstelle im Einzelhandel kaum, bis gar nicht zu finden ist.

Es ist ein Teufelskreis, einerseits ist es richtig, gar nicht mehr bei diesem Unternehmen einkaufen zu gehen, um der Chefetage kein Geld mehr in den Rachen zu schmeißen. Andererseits kommt dann das Problem, dass dann noch weniger Std. zur Verfügung stehen und noch mehr Arbeit an einer Person hängen bleibt, da die zur Verfügung stehenden Stunden aus Umsatz errechnet werden.

Nein, es hat sich noch niemand bei mir gemeldet.