Habe kürzlich eine etwas teurere Sammelfigur via Hermes versendet. Die kam leider (zum ersten Mal bei mir) beschädigt beim Empfänger an, der natürlich sein Geld zurück fordert. Nachdem ich Hermes den Fall geschildert habe, mit der Beschädigung und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht habe, inklusive sehr deutliche Bilder der beschädigten Verpackung, behauptet Hermes felsenfest, dass eine beschädigte Verpackung nicht registriert sei und sie für eine unzureichende Innenverpackung keine Haftung übernehmen.
Dabei war die Figur so gut wie es mir möglich war verpackt. Figur wurde selbst in Watte gepackt, diese dann in eine Überraschungseikapsel, diese wiederum in einen Karton, der komplett mit Luftpolsterfolie ausgestopft wurde. Habe an Hermes jetzt nochmals Bilder des eingedrückten und aufgerissenen Kartons zugeschickt, in der Hoffnung, dass jetzt mal was passiert.
Bestell-/Kundennummer: 42031083910
Meine Forderung an Hermes Logistik-Gruppe Deutschland:
Erstattung des enstandenen Schadens
Antwort auf die Beschwerde vom 08.02.2012
Hallo Herr Rolle,
Wir möchten Sie bitten, Ihre Reklamation per E-Mail an
socialmedia@hermes-europe.de
zu senden.
In die Betreffzeile bitte "ReclaBox ID 46612" eintragen.
Sobald uns Ihre Nachricht vorliegt, werden wir umgehend eine Klärung veranlassen.
Vielen Dank
Ihr Hermes Kundenservice.
kommentare und trackbacks 2
Hermes macht es sich da ganz leicht. Wenn der Empfänger das Paket annimmt und die beschädigte Verpackung nicht sofort beim Empfang reklamiert, dann geht Hermes davon aus, dass alles OK ist.
Hier liegt die Schuld am Empfänger, weil es das zerdrückte Paket nicht reklamiert hat bzw. angenommen hat.
Wer weiß denn, ob dem Empfänger die Figur nur nicht gefallen hat und er vor Wut auf das Paket getreten ist?
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst