Rufnummernmitnahme (Kundennr. 410908) wird blockiert

Mein Handy geriet in Verlust, daraufhin habe ich Tchibo mobil per Mail um ein Angebot für ein Smartphone gebeten.

Als nach fünf Tagen immer noch keine Reaktion kam, habe ich per Mail meinen Vertrag gekündigt und einen Ausdruck der Mail samt Adresse und Unterschrift per Fax geschickt. Das ist über vier Wochen her! Und obwohl ich seitdem mehrfach telefoniert, gemailt und mehrere Faxe geschickt habe, ist laut Tchibo-Formschreiben keine meiner Kündigungen dort eingegangen.

Auf ein Einschreiben/Rückschein an die Geschäftsführung kam die lapidare Antwort, meine Kündigung sei nicht ordnungsgemäß - ohne jede Begründung. Dabei steht in dem Schreiben samt Anlagen bestimmt fünf Mal das Wort 'Kündigung' bzw. 'kündigen' und klar und deutlich auch Rufnummer, Adresse und Unterschrift.

Daraufhin habe ich am 14.03. nochmals per Fax -fristlos- gekündigt und um Bestätigung des Erhalts gebeten. Bis heute, 19.03., keinerlei Reaktion von Tchibo mobil!

Den Hinweis: "Für weitere Fragen steht Ihnen unsere Kundenbetreuung gern zur Verfügung", empfinde ich mittlerweile als blanken Hohn!

Bestell-/Kundennummer: 410908

Meine Forderung an Tchibo Mobilfunk:

Umgehende Portierung meiner Rufnummer, Kostenersatz, Entschuldigung

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 92 Tagen und 1 Stunde.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Sehr ungewöhnlich. Haben Sie sich die AGB bezüglich der in der Kündigung zu machenden Angaben auch richtig durchgelesen? Haben Sie auch zum richtigen Vertragsende gekündigt?

Sie bekommen als Antwort ein Schreiben wo drin steht das eine Kündigung nicht möglich ist und kündigen danach fristlos?
Wie soll das funktionieren?
Ich denke das das sehr schwer werden wird.

Immerhin wurde meine Kündigung (eine der vielen) endlich bestätigt, aber insgesamt war die Kommunikation sehr unerfreulich. Keiner der anonym bleibenden Bearbeiter schien den bisherigen Schriftwechsel zu kennen oder sich die Mühe gemacht zu haben, mal nachzuforschen. In einem Telefonat wurde meine Bitte, dem Verbleib meiner Faxe nachzugehen und mich dann zurückzurufen, genauso abgelehnt wie die Bitte, zu einem Vorgesetzten durchgestellt zu werden. Nachdem ich einmal ein Faxprotokoll zum Nachweis meiner Kündigung übersandt hatte, erhielt ich als Antwort eine Standardmail, ich möge schriftlich kündigen. Im Ergebnis komme ich zu der Einschätzung, dass es die Firma gut versteht, einen davor eigentlich zufriedenen Kunden endgültig zu vergraulen.