Mein Sohn wurde die Toilette verweigert

Dortmund

Hallo.

Ich wollte eben in der Fiale einkaufen, als mein 4 Jähriger Sohn dringend auf die Toilette musste, hab ich die Verkäuferin gefragt ob mein Sohn kurz auf die Toilette gehen kann, da er dringend musste.

Aber dieses wurde mir verneint. Mit der Begründng sie hätten keine Kundentoilette. Als ich denn gefragt habe ob mein Sohn nicht ne andere Toilette benutzen kann wurde mir dieses auch versagt. Die Verkäufer müssen doch bestimmt auch irgendwo auf die Toilette gehen.

In jedem Geschäft kann mein Sohn die Toilette benuntzen nur da nicht. Ich wurde nen Geschäft weiter geschickt. Nur das mein Sohn das nicht mehr zurück halten konnte, und die Hose nass geworden ist. Wir nicht aus Bassum kamen und ich mit meinem Sohn in der Nassen hose nach hause fahren musste.

Für mich hat es sich erledigt beim TEdi einkaufen zu gehen.

Meine Forderung an TEDi:

Das es Kinder nicht verwehrt wird auf die Toilette zu gehen.

Antwort auf die Beschwerde vom 16.07.2012
TEDi GmbH & Co. KG

Abteilung: Unternehmenskommunikation

19.07.2012 | 11:12 Uhr

Sehr geehrte Frau Burmeister,

wir bedauern den geschilderten Vorfall und würden darüber gerne persönlich mit Ihnen sprechen. Bitte seien Sie so nett und schicken uns per E-Mail an info@tedi-discount.com eine Kontaktnummer, unter der wir Sie erreichen können.

Mit freundlichen Grüßen
TEDi GmbH & Co. KG

i. V. Martin Rolshoven
Leiter Unternehmenskommunikation

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Die Toiletten der Angestellten dürfen nun mal nicht von Kunden benutzt werden. Das hat hygienische Gründe und ist nichts gegen Sie persönlich. Bei Lidl, Aldi und Co sind auch keine Kundentoiletten vorhanden und wenn sie dort vom Personal die Erlaubnis bekommen auf die Toiletten der Angestellten gehen zu dürfen, dann verstoßen diese Läden gegen die Vorschriften.
Beschweren sie sich beim Gesetzgeber.

Ich kann zwar Ihren Unmut verstehen, aber es ist nun einmal so, das man nicht in jedem Geschäft die Möglichkeit hat, auf die Toilette zu gehen. Viele Läden haben nun einmal keine Kundentoiletten und die Mitarbeiter-WC´s sind nicht für die Kunden gedacht. Einmal aus hygienischen Gründen und wegen der Sicherheit. Zum anderen müssen Sie bedenken, sind Sie ja nicht die einzige Kundin, die nach einem WC verlangt, wenn also jeder Kunde nur "eine Ausnahme" will, wird das irgendwann zur Gewohnheit. Sie glauben ja gar nicht, wie Kunden oftmals die Toiletten hinterlassen. Und die Märkte stellen doch nicht extra Putzfrauen für die Toiletten ein. Heisst, die Verkäufer müssen die WC´s jedesmal reinigen, wenn sie diese selber benutzen wollen. Und das kann es nicht sein und ist auch nicht ihre Aufgabe. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe jahrelang in einem Laden alleine gestanden und immer wieder wollten Kunden auf "mein" Wc. Und wie kann ich das bitte reinigen, wenn ich alleine bin und mal kurz aufs Klo muss?

Ja, die Läden haben Mitarbeitertoiletten, aber die befinden sich natürlich nicht direkt hinter der ersten Tür, sondern sind meist im oder neben den Pausen- und Lagerräumen. Was meinen Sie, wie oft es schon vorgekommen ist, das Kunden sich in den Nebenräumen kostenlos "bedient" haben, Ware eingesteckt haben usw. Auch Kinder werden dafür gerne benutzt. Das kommt nicht selten vor. Da wird den Kleinen das Diebesgut einfach in die Kleidung gesteckt. Oder in die Babyschale, den Kinderwagen usw.

Dann kommt hinzu, das sich die Toilette eben in den Nebenräumen befindet, und die sind schlichtweg für die Kunden tabu. Es ist sozusagen "privat", keinen Kunden gehen die Nebenräume irgendwas an, und auch das aus gutem Grund! Kunden spionieren nämlich auch diese Räumlichkeiten aus, zb wenn im Laden geklaut wird und eine Lagertür offen steht, wissen diese Kunden dann auch gleich, wo der Hinterausgang ist, ob dieser verschlossen ist usw. Ich habe das alles schon erlebt. Auch potenzielle Raubüberfälle werden so vorbereitet!

Zudem muss der Verkäufer in vielen Läden erst einmal durch mehrere Türen, Gänge und manchmal auch Treppen oder in den Keller laufen, bis er zum Wc kommt. Würde man da Kunden durchlaufen lassen, dasselbe. Kunde sieht was er nicht sehen soll, zudem muss ein Angestellter dem Kunden zeigen wo das Wc ist und aufpassen und wenn er nun alleine im Laden steht, wie soll er das wohl machen?

Bei der Post, der Apotheke und sonstwo können Sie ja auch nicht aufs Wc und da nehmen Sie es ja auch so hin. Da ist es nicht anders. Da werden auch keine Wc´s extra für Kunden gebaut und die Apothekerin schrubbt dann die Klo´s.

Wenn Sie ein kleines Kind haben und es zum Einkaufen mitschleppen, dann müssen Sie sich eben auch darum kümmern, das sie Geschäfte mit Wc aufsuchen oder das Kind muss wohl oder übel eine Windel zur Sicherheit tragen. Aber die Geschäfte können Sie dafür nicht in die Verantwortung nehmen.

Die Nebenräume in den Geschäften sind für den Kunden tabu. Warum begreifen die Kunden das bloß nicht? Wenn Sie auf die Toilette müssen, dann müssen Sie entsprechende Läden aufsuchen, vor dem Einkauf gehen oder Ihr Kind zu Hause lassen bzw nicht stundenlang shoppen. So einfach kann das Leben sein (. aber nein, wenn man nicht fähig ist, sucht man sich eben liebend gerne einen Sündenbock.).

@ Literaturkritiker
Ich verstehe Ihre Rüge nicht. Susanne Müller schreibt doch keine Kommentare. Das sind Kurzgeschichten.

Reclabox = Beliebteste deutschsprachige Verbraucherschutzseite;

Wenn man nach den Rechtschreibkenntnissen der Nutzer urteilen müsste, stimmt zumindest "deutschsprachige" nicht.

Es heißt übrigends "MEINEM Sohn wurde die Toilette verweigert" und nicht "MEIN Sohn. ".

@ Literaturkritiker

plustern Sie sich lieber hier nicht so auf! Wenn´s Ihnen nicht passt, überlesen Sie mich doch einfach statt sich hier als Oberlehrer aufzuspielen.

@ Susanne Meier

tja, wenn man sonst nichts findet, sucht man eben nach angeblichen Fehlern. Und denken Sie immer daran, Gemeinheiten zahlen sich nicht aus.

@ Susanne Albrecht

Ihr Kommentar ist wirklich unterste Schublade.

@ Susanne Müller usw. wollen Sie es nicht verstehen? -Niemand interessiert sich hier für Ihre Romane und Ihre krankhafte Wichtigtuerei. Sie nerven einfach nur, und zwar ganz extrem. Suchen Sie sich bitte endlich einen neuen Wirkungskreis. Psychologen werden dafür bezahlt Ihnen stundenlang zuzuhören, egal wie nervig Sie und Ihre anderen Persönlichkeiten sind.

Nicht benutzen dürfen hin oder her, aus welchen Gründen auch immer -
vielleicht sollte man in Deutschland mal groß darüber aufklären, dass es den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt, wenn man jemandem einen dringenden Toilettenbesuch verwehrt, obwohl entsprechende Sanitäreinrichtungen vorhanden sind.

Und ja, in diesem Falle würde ich den Mitarbeiter respektive den Laden wegen Körperverletzung anzeigen.

Da sich der Beschwerdeführer nicht mehr meldet, wird diese Beschwerde von ReclaBox als gelöst markiert.