Kein Wechselgeld

Hamburg

Es ist jetzt schon öfter vorgekommen, dass der Hermesfahrer kein bzw angeblich zu wenig Wechselgeld bei hatte.

Erst jetzt, am 01.09.2012, ca. 15:00-16:00 Uhr, da musste er Nachnahme in Höhe 65,35 € kassieren, konnte aber nur 4,15 € auf 70,--€ zurückgeben.

Für ihn war es scheinbar selbstverständlich, dass der Rest, also 0,50 €, sein Trinkgeld ist. Also macht sich der Fahrer sein eigenes Trinkgeld? Wäre ja schon eine dreiste Masche.

Bestell-/Kundennummer: 754101

Meine Forderung an Hermes Logistik-Gruppe Deutschland:

Abhilfe schaffen, die Fahrer anweisen, immer genug Wechselgeld dabei zu haben

Antwort auf die Beschwerde vom 01.09.2012
Hermes Germany GmbH

Abteilung: Kundenservice

06.09.2012 | 07:51 Uhr

Lieber ReclaBoxler-7153512,

wir bedauern, dass Sie mit unserem Service unzufrieden sind.

Selbstverständlich starten die Fahrer ihre Touren mit einem Vorrat an Wechselgeld. Es ist jedoch nie auszuschließen, dass dieser im Laufe einer Tour aufgebraucht wird. Aus diesem Grund bitten die Versandhäuser in der Regel darum, das Geld bei Nachnahmesendungen passend bereit zu halten. Der genaue Betrag sollte auf der Bestellbestätigung ausgewiesen sein. Sie können diesen aber auch bei uns erfragen, sobald wir den Zustellauftrag erhalten haben.

Als kleine Wiedergutmachung möchten wir Ihnen gerne einen Gutschein für einen Versand im Hermes Privat Paketservice zukommen lassen. Bitte senden Sie uns dafür eine E-Mail mit dem Betreff "ReclaBox ID 53128" und teilen Sie uns Ihre vollständige Adresse mit. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hermes Kundenservice
socialmedia@hermes-europe.de

bewerten sie die antwort von Hermes Germany GmbH
Antwort auf die Beschwerde vom 01.09.2012
Hermes Germany GmbH

Abteilung: Kundenservice

10.09.2012 | 16:00 Uhr

Lieber ReclaBoxler-7153512,
wir möchten Sie noch einmal bitten, sich per Mail an
socialmedia@hermes-europe.de
mit uns in Verbindung zu setzen.
Bitte geben sie in die Betreffzeile der Mail "Reclabox ID-53128" ein und teilen Sie uns Ihre Kontakdaten mit.
Vielen Dank
Ihr Hermes Kundenservice
bewerten sie die antwort von Hermes Germany GmbH

Dreist ist es wohl eher, wenn Kunden verlangen, das die Hermesfahrer einen Sack voll Wechselgeld mit sich herumschleppen sollten. Überlegen Sie doch bitte mal, wie lange würde wohl sein Wechselgeld reichen, wenn er pro Tag 20 Kunden oder mehr Wechselgeld rausgeben müsste? Einfach mal nachdenken.

Genau, beim Einkaufen wissen Sie doch auch was Sie kaufen wollen, also nehmen Sie gefälligst das Geld abgezählt mit, kann ja nicht sein dass der Laden wegen Ihnen Wechselgeld bereithalten muss (Ironie).

Übrigens: Nicht ganz so mittelalterliche Paketdienste nehmen auch EC-Karte an der Haustüre.

Im übrigen ist der Bestellbetrag mit den Nachnahmegebühren vom Händler häufig nicht exakt der selbe wie an der Türe erhoben wird, da je nach Paketdienst noch Zusatzkosten anfallen.

Nicht jeder Händler kommuniziert diese auf den Cent genau im Vorfeld (obwohl er müsste), und gerade bei Firmen wie Hermes wüsste ich die auch nicht vorab auswendig.

Wenn man nicht in der Lage ist Zahlungen regulär zu handhaben, also auch rausgeben zu können, dann darf man die Dienstleistung (Nachnahme) als Paketdienst halt nicht anbieten! Dafür wird ja immerhin ein nicht unerheblicher Zuschlag erhoben.

Noch was zum Thema Wechselgeld:

Bei Sendungen für welche Zoll und Einfuhrzmsatzsteuer anfällt, werden diese Abgaben teils an der Haustüre erhoben, da kann man auch vorab den genauen Betrag nicht centgenau wissen.

ReclaBoxler-1817023 Ihr Vergleich hinkt nicht nur, sondern Sie vergleichen Äpfel mit Orangen. -Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zutun.

Im übrigen geben sämtliche Händler die exakte Nachnahmegebühr, die bei Lieferung fällig wird im Voraus an. -Egal ob mit Hermes, DHL oder Postkutsche verschickt wird. -Man muß sich eben nur mal die Mühe machen, das auf der Seite unter "Zahlung" nachzulesen. Und welche Zusatzkosten da im nachhinein noch fällig sind, ist mir übrigens unklar.

Alles in allem sind Ihre Ausführungen der reinste Wirr-Warr.

Wer nicht mal ein Beschwerdeformular ausfüllen kann (Beschwerde geht doch an Hermes oder doch an Sie?), der ist sicher auch nicht in der Lage sein Paket richtig entgegen zu nehmen.
Wie schon viele bemerkt haben, steht die Summe vorher fest.
Bei Bestellung per Nachnahme werden ALLE Kosten angezeigt.

Unglaublich so etwas.

Hallo,

1. Da man als PRIVATmensch (?) nicht jeden Tag Pakete
bekommt, KANN man bis zu einem gewissen Grad das Geld
passend daheim haben.

Bei regelmäßigen Lieferungen, bzw. wenn man NICHT (genau)
weiß wann die Herrschaften kommen, wird es allerdings
schwieriger, DENN

2. Ich musste bei Nachnahme (bisher) immer 2-2,50
draufrechnen. Gesetz den Fall, man bekommt eine
(Ver) Sendungsmail, so hat der da genannte Betrag noch nie
gestimmt.

3. 50 Cent Trinkgeld sind OK, kann bei größeren Dingen
auch schon mal 2 Euro werden. Meine Meinung.

GesetzT den Fall.

Ansonsten stimme ich zu. ;-)

Ihr tut ja gerade so als wäre Nachnahme eine durch den Kunden verschuldete unangemessene Zusatzbelastung für den Paketdienst.

Wenn dem so wäre, dürfte man die Dienstleistung nicht anbieten, immerhin kostet es auch extra.

Bei DHL kann ich auf Wunsch mit EC-Karte zahlen und der Fahrer hat bisher immer Wechselgeld dabei gehabt.

Dass das bei so Ramschbuden wie Hermes nicht geht wo der Fahrer für sein Arbeitsmaterial selbst sorgen muss ist klar.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst

Passendes Geld im Hause haben, dann gibts keine Probleme.

Da raufen sich einem ja die Haare wenn man sowas liest
Soll der Fahrer zentnerweise Kleingeld mit sich rumschleppen oder wie