Nicht zu fassen!

Düsseldorf

Es ist einfach nicht zu fassen! Ich erwarte ein Paket, welches mir von Hermes zugestellt werden soll (hätte ich das vorher gewusst, ich hätte nicht bestellt!). Damit man mir das Paket auch wirklich zustellen kann, lasse ich es mir ins Büro schicken. Das heißt, ein riesengroßes 5-stöckiges Eckgebäude mit einer Eingangstür, so groß wie ein Scheunentor.

Wer findet diesen Eingang nicht? Richtig! Der Hermes Zusteller. Alle anderen Zusteller wie UPS, DHL, GLS und wie sie alle heißen, kommen immer ganz gut durch diese Drehtür, nur Hermes eben nicht. Der schmeißt am 6.09.2012 eine Benachrichtigung in den Hausbriefkasten mit der Mitteilung, es sei niemand da gewesen. In einem Bürohaus (ich fass mich an den Schädel) meinte aber auf dem Zettel, er würde am gleichen Tag nochmal vorbei kommen. Ja, Pustekuchen, tat er/sie nicht. Dabei habe ich doch extra einen DIN A 4 Blatt in Schriftgröße 48 und fett mit dem Hinweis beschrieben, wo der Eingang ist (mit Pfeil drauf, sicher ist sicher).

Laut Lieferhistorie wurde dann tatsächlich am Samstag um 8:21 Uhr nochmal versucht zuzustellen. War bestimmt ein ganz heftiger Denkvorgang seitens des Zustellers. Hat sich bestimmt gedacht, dass die Familie in diesem großen Haus am Samstagmorgen bestimmt beim Frühstück sitzt und das Paket dann annehmen kann. Nun bin ich mal gespannt, ob sich dieser Mensch meine Mitteilung, wann wir zu erreichen sind und wo der Eingang ist, merken konnte. Es bleibt spannend und ärgerlich!

Bestell-/Kundennummer: 71249110051238

Meine Forderung an Hermes Logistik-Gruppe Deutschland:

Stellungnahme

Antwort auf die Beschwerde vom 10.09.2012
Hermes Germany GmbH

Abteilung: Kundenservice

10.09.2012 | 08:58 Uhr

Hallo Frau Ross,

die Scannung vom 8.9. ist die Rücklaufscannung am Stützpunkt. Am Samstag werden von uns keine Firmenadressen beliefert. Der Zusteller hat versucht die Sendung an der Firmenadresse am 6. und 7.9. zuzustellen.

Die Sendung befindet sich heute erneut in der Zustellung. Über die zuständige Niederlassung haben wir sicherstellen lassen, dass Sie die Sendung heute erhalten.

Beste Grüße

Ihr Hermes-Kundenservice

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. interessant! Da stell ich mir die Frage, warum bin ich über die Zustellung am 7.9. nicht informiert worden? Und kann der/die Zusteller/in lesen? Schließlich hängt - wie ich ja schon in meiner ersten Mail beschrieben habe - ein großes Informationsschild bzgl. unserer Öffnungszeiten an der Tür. Zusätzlich noch die Info, dass der Haupteingang auf der Ecke ist. Mit Pfeilrichtung.
Des Weiteren frage ich mich, warum auf der Benachrichtigung vom 6.9. drauf steht, dass eien erneute Zustellung noch am gleichen Tag erfolgt? Also irgendwie läuft ja bei Hermes garnichts.

Ich nehme mal stark an, daß der Komentar vor mir von einem armen, armen, Hermes-Mitarbeiter stammt.

Ich frage mich mittlerweile, was für ein Anforderungsprofil die Hermes-Group für ihre Zusteller verlangt. Mein Paket habe ich ja nun endlich erhalten. Zum Glück hat meine Kollegin den Zusteller abfangen können. Ich muss nicht erwähnen, dass er NICHT klingelte und NICHT gesehen hat, dass da ein Hinweisschild mit der Richtungsweisung zum Eingang extra für IHN angebracht wurde. Unfassbar. Der Gipfel ist, dass dieser Zusteller (ja genau der selbe) nur 2 Tage später ein Paket für eine Kollegin zustellen sollte und wieder, ohne zu klingeln schon wieder abziehen wollte. Auf die Frage meiner Kollegin warum er nicht klingele, oder gar zum Haupteingang herein käme, fühlte er sich so beleidigt, dass er das Paket nicht ausliefern wollte und uns androhte ab sofort grundsätzlich nicht mehr an uns auszuliefern, sondern nur noch Benachrichtigungen an die Seitentür klebt. (wir haben direkt daneben einen riesengroßen Briefkasten). Ich frage mich, was hat das mit Arbeitsüberlastung und Unterbezahlung zu tun?

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst