Ich habe per Fax und Telefon ein Bett bestellt. Zuvor wollte ich aber die Preise des zusammengestellten Bett, Matratzen, Lattenrost, Größe, Tagesdecke usw. haben. Inhofer gab telefonisch nur den Endpreis durch. Die Auflistung erfolgt ja dann auf der Auftragsbestätigung bzw. Rechnung.
Alle Artikel waren dort zwar aufgeführt, aber ohne Preise, das entspricht nicht eine gültigen Rechnung, denn ich kann nicht erkennen, was an dem Bett (3071,- €) bei 1500,- € Anzahlung so teuer ist und wie sich der Endpreis zusammen setzt. Seit 2 Monaten, kann mir Inhofer keine Preise nennen und ich bin vom Kauf zurückgetreten.
Nun möchte Inhofer 25 % Schadenersatz (750,- €) obwohl ich bis heute keine gültige Rechnung erhalten habe und 14 tägiges Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen hätte, da wir durch Fernkomunikationsmittel gekauft haben.
Parrallel dazu habe ich 3 Stühle bei Fa. Inhofer bestellt, mit 6-8 Wochen Lieferzeit, die inzwischen längst abgelaufen ist. 3 Nachfragen (Telefon und Mail) habe ich schon an Inhofer gerichtet was mit den Stühlen nun sei, jeder erklärt mir, dass diese Stühle da sein müssten, aber bei Inhofer nicht auffindbar wären. Mehrfach wurde mir erklärt dass ich zur Information zurückgerufen werde, aber alle hüllen sich in Schweigen, keinerlei Nachricht.
Bestell-/Kundennummer: 5653449
Meine Forderung an Möbel Inhofer:
Kostenloser Rücktritt vom Kauf
Antwort auf die Beschwerde vom 28.11.2012
Die Angelegenheit wurde durch gegenseitiges Einvernehmen geklärt.
kommentare und trackbacks 8
Weshalb kaufen Sie sich denn erst so ein teures Bett? Für das Geld bekommt man woanders ja schon 2 komplette Schlafzimmer von guter Qualität.
Also irgendwie verstehe ich die Beschwerde nicht. Selbst wenn die Bestellung telefonisch erfolgte, müssen Sie doch wissen, was und zu welchem Preis Sie etwas bestellen.
Haben Sie da etwa angerufen nach dem Motto "Macht mal" oder wie ist das abgelaufen?
Möbel Inhofer hat doch einen OnlineShop, aber selbst da werden doch auch genau die Preise angezeigt. ..
Ich habe selbst auch über 3000,-€ für mein Bett gezahlt inklusive 1000,-€ Anzahlung. Aber selbst da war genau klar, was die Matratze kostet, der Lattenrost etc.
@ReclaBoxler-7021628: Also zumindest für mich war es keine leichte Entscheidung, so viel Geld für ein Bett auszugeben. Aber letztendlich bleibt es ja doch jedem selbst überlassen, in welche Dinge man investiert.
Ich halte 3000 Euro für ein simples Bett schlichtweg für einen Wucherpreis, oder ist das Bett aus Gold? Das sind 6000 (!) DM, aufgerundet. Für soviel Geld hätte sich früher wirklich niemand ein Bett gekauft, es sei denn er ist ein bisschen exzentrisch oder so reich, dass er eine Millionen Villa stehen hat. Hier stimmt doch die Relation gar nicht mehr. Wenn das Bett nun extrem hochwertig ist, die Matrazen je 500 Euro Wert haben, die Lattenroste elektrisch sind, dann kann ich den Preis noch nachvollziehen. Handelt es sich aber lediglich um ein simples Bett mit 200 Euro Matratzen und einfach verstellbaren Lattenrosten- dann würde ich mich fragen was der Herstellungspreis des Bettes war und wieviel der Händler draufgeschlagen hat. Kostet die Herstellung plus ewaiger Kosten der Lieferung, Mitarbeiter, Löhne usw zb 1000 Euro und hat der Händler 2000 Euro Gewinn draufgeschlagen, ist das schlichtweg Wucher und steht in keinem Verhältnis mehr. Und was ich nicht verstehe, Sie haben ein Bett zu einem Preis bestellt, der Ihnen ja vorher bekannt war, oder haben Sie einfach gesagt " liefern Sie mir das Bett plus Matratzen usw" und was es dann kostet, kostet es eben und ich zahle das? Das klärt man doch eigentlich vorher ab, wie sich so ein Wucherpreis zusammensetzt, für was zahle ich denn diesen Preis? Für ein besonders hochwertiges Holz, besonders hochwertige Matratzen oder ist es nur die Marke, der gute Namen, den ich da mitbezahle?
Ich habe damals für mein komplettes Schlafzimmer 3000 DM bezahlt, also 1500 Euro. Habe es immer noch. Es ist nichts dran, sieht immer noch sehr gut aus und das Bett ist sehr stabil. Selbst die Matratzen, die sehr hochwertig sind (und das bei dem guten Preis) habe ich fast 10 Jahre behalten, ohne das die Liegeeigenschaften merklich nachgelassen haben.
Ich sehe auch nicht ein, dass ich Geld zum Fenster rauswerfe bzw teure Aufschläge bezahle, damit der Händler möglichst viel dran verdient. Einkaufs-und Verkaufspreis müssen in vernünftigem Verhältnis zueinander stehen.
Die Spanne bei Möbeln ist der Wahnsinn, oder was glauben die Leute woher die hohen Rabatte kommen die jeden Tag auf den Markt geworfen werden um den Leuten das Geld für billige Spannplatten mit Folienbezug aus der Tasche zu ziehen. Jedenfalls für 3000 Euro lasse ich mir ein Bett vom Tischler in Massivholz bauen und keins aus Spänen mit Bindemittel.
Ich schalte jetzt einen Anwalt ein.
Die Stühle wurden geliefert, den Widerruf bearbeitet unser Anwalt, denn Inhofer hat fast wöchentlich eine andere Ausrede und Argumentation über den Bettenkauf.
Es wurde durch ein gegenseitiges Einvernehmen geklärt