Sehr geehrte Damen und Herren,

vor dem Netto an der Johannis Str./Osnabrück stehen häufig so viele trinkende Leute, dass kaum ein Durchgang möglich ist. Mir und auch viele anderen macht das angst. Viele ältere Menschen fürchten sich bei Netto einzu kaufen.

das kann und darf nicht sein.

Bitte teilen sie mir mit wie sie dieses Problem lösen wollen.

Mit freundlichen grüsen

H. A

Meine Forderung an Netto Marken-Discount:

Fernhaltung der trinkenden Leute die vor dem Geschäft trinken

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 177 Tagen und 23 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Der Marktleitung interessiert das herzlich wenig, denn wenn die Leute draussen trinken verletzen sie schliesslich im Supermarkt kein Hausrecht. Bei uns wird es so gehandhabt, dass Obdachlose vor dem Laden stehen dürfen, ihn aber durch das Verbot der Filialleiterin nicht betreten dürfen. Ansonsten ist das Problem gar nicht zu lösen, weil der Supermarkt kein Interesse daran hat. Sie wollen schliesslich an dem Verkauf von Alkohol profitieren. Es geht nur um Kohle machen, das ist das Einzige, das zählt

Richtig lesen, ich habe gesagt Obdachlose haben Hausverbot. Die lungern bei uns herum und haben kein Geld für Alkohol und verkaufen ihre Zeitung. Die, die Alkohol kaufen, dürfen natürlich in den Supermarkt, denn die bringen ja das Geld und sind ja k e i n e Obdachlosen.

Ich finde, ich schreibe in einem freundlichen Ton.

Das Problem ist dass man diese Asis vor den Läden nur schlecht vertreiben kann, versuchen Sie das mal- da werden Sie als Angestellter beschimpft und bedroht. Dann rufen Sie die Polizei an und kaum sind die weg, lungern die wieder vor den Läden herum. Ganz davon abgesehen, ich bin u. a. auch aufs beschauliche Land gezogen, weil ich eben genau dieses Umfeld nicht haben wollte. In der Stadt ist es nunmal so, dass gerade vor diesen Billigdiscountern eben auch die Säufer und Ladendiebe oder asoziale Personen herumlungern. Ich kann nur jedem empfehlen, sich sein Wohnumfeld genauer anzuschauen, bevor er sich für eine Wohnung entscheidet.

Mein Kommentar zum Beschwerdeführer: Nach meiner Einschätzung braucht man vor diesen trinkenden Leuten keine Angst zu haben. Bestimmt wollen diese Leute den Kunden von netto nichts Böses und die älteren Kunden nicht belästigen. Man sollte versuchen, nicht schlecht über Leute zu denken, die nur herumstehen und trinken – auch dann nicht, wenn es viele sind. Entschuldigung, aber mir scheint es sich hier um einen Mangel an Toleranz zu handeln.

Mein Kommentar zum Belehrenden: Für mich ist nicht klar, weshalb die Obdachlosen vor dem Laden stehen, wenn sie ihn nicht betreten dürfen. Hier in Stuttgart will netto für Ordnung sorgen und solche Leute aus dem Umfeld des Marktes vertreiben, indem ein generelles Hausverbot durchgesetzt wird. Auf Dauer, so denke ich, wird dies auch Wirkung zeigen, denn wenn ich einen Laden nicht betreten darf, habe ich – wie gesagt – doch auch keinen Grund, mich davor aufzuhalten. Natürlich kenne ich die Örtlichkeiten in Osnabrück nicht.