Hermes verweigert Schadensregulierung

Hamburg

Ich bin seit vielen Jahren zufriedener Hermeskunde und hatte bisher keinen Schaden. Jetzt habe ich ein Set bestehend aus drei kleinen Steingutschälchen verschickt. Zwei Schälchen sind beim Transport zerbrochen. Ich habe die Teile mit großer Sorgfalt verpackt. Zuerst Einzeln in Luftpolsterfolie und dann in Papier. Die Teile habe ich gut mit Styroporflocken und Styroporstückchen gepolstert und auch die Lücken des Kartons mit Styropor gefüllt.

Hermes lehnt die Schadensregulierung mit der Begründung ab, ein Transportschaden sei aus ihrer Sicht ausgeschlossen, da der Außenkarton nicht kaputt gegangen sei. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass wenn die Sendung aus größerer Höhe auf harten Untergrund gefallen ist, dass dann durchaus der Karton heil geblieben, aber der Inhalt zerbrochen ist. Der Versand erfolgt in den wenigen Tagen mit viel Eis und Schnee - da könnte eventuell auch ein Bote mit der Sendung ausgerutscht sein.

Ich habe die Teile auf jeden Fall einwandfrei und den Hermes-Vorschriften entsprechend verpackt. Hermes hat von hat mir ein Foto der ganzen und der zerbrochenen Schälchen erhalten. Auch erfolgt die Reklamation sofort. Daher bestehe ich auf die Regulierung des Schadens in Höhe von 25,50 Euro.

Bestell-/Kundennummer: Vorgangsnummer: 8593535

Meine Forderung an Hermes Logistik-Gruppe Deutschland:

Regulierung des Schadens in Höhe von 25,50 Euro

Antwort auf die Beschwerde vom 06.02.2013
Hermes Germany GmbH

Abteilung: Kundenservice

06.02.2013 | 11:59 Uhr

Hallo ReclaBoxler-7416262,

wir bedauern, dass Ihre Sendung beschädigt zugestellt wurde und bitten dafür in aller Form um Entschuldigung.

Ihre eingereichten Unterlagen werden wir uns noch einmal genau ansehen.

Sie erhalten nach erneuter Prüfung eine Rückmeldung per E-Mail.

Ihr Hermes Kundenservice

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Und wieder ein Kunstwerk an Verpackungswunder, aber man kann's ja mal versuchen.
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Man kann dem ganzen Ärger mit den Paketdiensten aus dem Weg gehen in dem man richtig packt, wenn man dann meint richtig gepackt zu haben und es ist trotzdem etwas schief gegangen kann man ganz beruhigt zum Anwalt gehen und verklagt den Paketdienst auf Schadenersatz.
Da sich hier die meisten BF gegenüber den Transportunternehmen in Bezug auf beschädigte Ware im Recht sehen weil sie Luftpolsterfolie, Papierschnitzel und „Nicht werfen", „Vorsicht Glas" Klebebänder verwendet haben und „IHR" Paket bzw, der Inhalt trotzdem beschädigt wurde. Wenn sich jetzt der Transporteur weigert für den Schaden aufzukommen bleibt doch nur der Klageweg, das man vor Gericht verlieren kann bzw. verlieren wird ist vollkommen klar, wenn dann beim Kläger noch ein Rest von Lernfähigkeit und Einsicht vorhanden ist kommt er schlauer aus dem Gericht als er reingegangen ist und weiß dann wie er Pakete zu packen hat, daß kann man dann auch als persönlichen Sieg sehen.

Hermes hat sich schnell bei mir gemeldet. Nach erneuten Prüfung des Falles wurde der Schaden reguliert. Ich bin mit dem Hermes-Kundenservice sehr zufrieden und bleibe weiterhin ein guter Kunde

@Der Packer

Warum sollen Sie klagen?

Und warum sich die Mühe machen, die Sachen richtig zu verpacken?

So wie ich es mitbekommen habe, reicht es doch aus, einfach bei ReclaBox eine Beschwerde mit Foto rein zu stellen. Und schon wird der Schaden bezahlt, wenn mal was schief geht.

Bequemer, kostengünstig und einfacher geht das doch nicht mehr.

Ich habe gerade auch Probleme mit Hermes. Bei mir weigern die sich auch den Schaden zu regulieren, obwoh die ganz genau wissen, dass sie den Schaden zu regulieren haben, da eine Transportversicherung besteht. Hatte ein teures Bild gekauft. Der Verkäufer hat es definitiv sehr gut verpackt und an der Außenverpackung "Vorsicht Glas" mit Klebenband getaped. Trotzdem kam das Bild bei mir beschädigts an. Glasscheibe des Bilderrahmens ist zu Bruch gegangen und hat die Glasscherben das Bild derart beschädgit, dass man das in die Tonne kloppen kann. Ein Zeichen dafür, dass die Pakete ohne Rücksicht auf Verluste transportiert. Nachdem ich das Ganze bei Hermes per Email ordnungs- und fristgerecht reklamiert hatte, bekam ich über einige Tage hinweg vorformulierte Standard-Emails vom "Kundenservice". Ich glaube jedoch, dass Hermes es darauf anlegt, die Schadensmeldung des Kunden generell abzulehnen. Nachdem es bei mir dann auch zu einer endgültigen und ungerechtfertigten "Standardablehnung" kam, habe ich an Hermes einen Mahnbescheid verschickt. Und siehe da: heute hat mich ein Mitarbeiter angerufen und wollte mich mit der Hälfte der Kosten "abspeisen". Bin darauf schon aus Prinzip nicht eingegangen und werde es auch nicht tun. Hätten mich auch vorher schon kontaktieren können. Zur Not wird das Ganze vor Gericht ausgetragen. Was das angeht bin ich aber tiefenentspannt. Werde hier dann kommentieren, wie es weitergehtund ob Hermes Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegt. Sollte es der Fall sein, dann geht die Sache sofort in ein ordentliches Verfahren über vor dem Amtsgericht. Ich freue mich schon drauf. :-)