Nachdem meine am 05.02.2013 bestellte Ware trotz des Hermes-Status "zugestellt" nie bei mir ankam habe ich bei Hermes nachgefragt was los ist. Man erklärte mir, dass mein Versender (Onlineshop) quittungsfrei versendet hätte und daher der Fahrer das Päckchen im Briefkasten oder orgendwo anders ablegen dürfe.
Da ich eine Bluray bestellt hatte, die in den Briefkasten passen dürfte, hab ich nochmal nachgesehen und auch die Umgebung abgesucht, leider ohne Erfolg.
Das fand ich seltsam, da unsere Haustüre in einem Innenhof liegt (wo auch die Hausnummer, die Briefkästen und Klingeln sind, alles gut ersichtlich), unser Briefkasten relativ groß ist und für kleinere Päckchen eine "Milchklappe" vorhanden ist. Da blieben nur die Möglichkeiten "geklaut" (unwahrschein lich aber möglich), nicht zugestellt, abgezweigt, oder falsche Adresse. Also habe ich die Adresse beim Versender nochmal gecheckt, den Versender Bescheid gegeben und der hat die Ware nochmal verschickt (erst am 19,02. da zwischenzeitlich nicht mehr an Lager).
Am 20.02. schaue ich kurz nach 12 Uhr in meiner Mittagspause auf den Status und siehe da, da steht "20.02.2013 11:42 zugestellt". Also freudig zu Hause angerufen, dort wurde danna uch gleich nachgesehen, sowohl im Briefkasten, als auch vor der Haustür und drumherum. Nichts! Keine Ware! Kein Päckchen!
Wieder bei Hermes gemeldet, wo man mir sagte, dass man nichts dafür könne, dass mein Versender immer quittungslos zustellen läßt, als ob das den Fahrer von der Zustellung entbindet. Außerdem sei mein Ansprechpartner der Versender und man könne bei Hermes nichts für mich tun.
Mein Versender hat das alles sehr bedauert, kann leider aber nichts weiter tun, als die Ware erneut zu verschicken. Das gleiche Spiel geht also wieder von vorne los.
Kann Hermes nicht mal die Dienstleistung ausführen, die sie anbietet, nämlich Waren zustellen? Das nimmt schon richtig kafkaeske Züge an.
Meine Forderung an Hermes Logistik-Gruppe Deutschland:
Zustellung der versendeten Ware
Antwort auf die Beschwerde vom 22.02.2013
Hallo ReclaBoxler 1854862,
es ist selbstverständlich ärgerlich, dass Sie die Sendung nun auch beim 2. Mal nicht erhalten haben, doch Ihr Versender hat den günstigeren Versand als quittungslose Zustellung gewählt.
Brief-, Katalog- und Infosendungen werden in der Regel als Briefkastensendung ohne Unterschrift des Kunden zugestellt. Sollte die Sendung zu groß für den Einwurf im Briefkasten sein, wird die Sendung mittels einer Hermes-Zustell-Tüte an die Wohnungstür des Empfängers gehängt oder persönlich übergeben. Ist der Empfänger nicht anwesend ist eine persönliche Übergabe nicht möglich und diese gebuchte Serviceart entbindet den Zusteller sehr wohl davon eine Unterschrift einzuholen.
Der Verweis auf den Versender erfolgt, da dieser bei uns im Haus eine für ihn zuständige Abteilung hat und z. B. Verluste nur zwischen Versender und dieser Abteilung bearbeitet werden.
Bitten Sie den Versender beim nächsten Versand eine Unterschriftspflichtige Zustellung zu buchen.
Beste Grüße
Ihr Hermes-Kundenservice
kommentare und trackbacks 1
Danke für Ihre prompte Stellungsnahme.
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und wie gesagt würde je nach Paketegröße (Blueray wie gesagt) die Ware in den Briefkasten oder die Milchklappe daneben passen.
Hätte der Fahrer geklingelt, hätte meine Frau aufgemacht, die im Augenblick krank zu Hause ist.
Hätte eine Tüte an der Tür zum Treppenhaus geklebt, hätte sie sie spätenstens nach der zweiten Zustellung gesehen, denn sie war relativ kurz nach der angeblichen Zustellung (Internet-Status) zum Nachsehen unten.
Von Passanten geklaut geht schlecht, da die Tür in einem Innenhof liegt, wo eigentlich nur Nachbarn hinkommen und da dies eine gute Wohngegend ist und wir ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn haben denke ich nicht, dass sie die Ware geklaut haben.
Was bleibt da noch an Möglichkeiten übrig, wo die beiden Päckchen abgeblieben sind?