IKEA-Sicherheitsdienst führt Kunden an SB-Kasse vor

Hofheim-Wallau

"Hallo! ", . "Hallo! ", flüsterte mir jemand hinter meinem Rücken zu. "Ich bin vom Sicherheitsdienst, darf ich bitte mal Ihren Zahlungsbeleg sehen? " Ich hatte soeben im IKEA, Standort Kamen an der SB-Kasse meinen Einkauf getätigt und fühlte mich durch die Mitarbeiterin, die zwischen den vier SB-Kassen Aufsicht führte, hinlänglich beobachtet und kontrolliert. "Sie haben 43 Teile gekauft? Das dürfen Sie normalerweise nicht an diesen Kassen. Steht auf dem Schild. " Den Hinweis hatte ich nicht gesehen, nahm jedoch an, dass die erwähnte IKEA-Mitarbeiterin, die die SB-Kassen beaufsichtigte, mich auf ein solches Fehlverhalten hinweisen müsste bzw. zumindest die Kasse spätestens nach dem zwanzigsten gescannten Artikel eine Warnung hätte anzeigen müssen, die mich darauf hinweist. Wie dem auch sei. Der Mitarbeiter vom Security-Dienst wühlte nun also meinen getätigten Einkauf durch und zählte geflissentlich. "Dies sind 45 Artikel. Sie haben aber nur 43 auf der Rechnung. " Ich war mir sicher, dass er falsch lag, zudem passte mir eine erneute Kontrolle aufgrund eines drängenden Termins gar nicht. Was nützte es? Der Mann wies meine Familie und mich an, unsere Wagen in den Bereich mit dem Lebensmittelverkauf zu schieben. Vor aller Augen zählte er erneut durch, ließ uns wie Kleinkriminelle beschämt daneben stehen, um abschließend festzustellen, dass er falsch lag. Ich fühlte mich durch den Vorgang grundlos kriminalisiert und finde es unglaublich, dass man den IKEA-Kunden einerseits kumpelhaft zu verstehen gibt, "DU" kannst auch an der SB-Kasse bezahlen, ihm also vermeintlich das Vertrauen schenkt, seine Einkäufe selbst- und vollständig einzuscannen und dieses durch eine IKEA-Mitarbeiterin kontrollieren zu lassen, andererseits ihn auf beschämende Art und Weise vorführt. Das ist Heuchelei und nur dann gerechtfertigt, wenn der Kunde einen begründeten Verdacht liefert, dass eine Überprüfung vonnöten ist. Die Art und Weise, wie meine Familie und ich es erlebt haben, macht uns in den Augen der übrigen Kundschaft zu geächteten und vorverurteilten Kriminellen, die es sogar vor den Augen ihres kleinen Kindes mutmaßlich wagen, mal versehentlich zwei Teile mitgehen zu lassen. Richtig eklig. Da ich keine Möglichkeit sah, mich an IKEA direkt zu wenden, da es auf der firmeneigenen Internet-Seite keine Möglichkeit der kritischen Rückmeldung gibt, suche ich nun hier eine Möglichkeit, meinem Ärger Ausdruck zu verleihen und hoffe, dass auch IKEA Notiz davon nimmt.

Meine Forderung an IKEA Deutschland:

SB-Kassen im IKEA oder den dreisten Sicherheitsdienst entfernen

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