Beleidigung durch die Verkäuferin

Deichmann
Mülheim an der Ruhr

Ich und meine zwei Kinder wurden durch eine Verkäuferin in Deichmann in Mülheim an der Ruhr beleidigt und verhöhnt, als wir ein paar Schuhen anprobierten. Weil die Verkäuferin nicht aufräumen wollte.

Dann haben wir Kundenservice von Deichmann angerufen. Die haben Verkäuferin verteidigt. Aber wir sind Volk. Wir verdienen Respekt. Ohne Volk können keine Firmen weiter existieren.

Meine Forderung an Deichmann:

Schriftliche Entschuldigung

Firmen-Antwort ausstehend seit 15 Jahren, 109 Tagen und 20 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Respekt muss man sich erarbeiten!

Eigentlich wollte ich mich in Zurückhaltung üben, aber in dem Fall mach ich eine Ausnahme.
Sie gehen mit ihren zwei Kindern Schuhe kaufen. So weit, so gut.
Sie haben Schuhe anprobiert, was in einem Schuhladen schon mal vorkommt. Ab hier stelle ich mir die Frage, wie viele Paar Schuhe sie wohl anprobiert haben? 5, 10, 20 Paar?
Wenn sie diese dann so einfach im Weg liegen lassen, dann wundert es mich nicht, dass eine Verkäuferin da schon mal etwas ungehalten wird.
Wenn ich mir Schuhe kaufe, dann probiere ich ein Paar nach dem Anderen an und stelle sie danach wieder ins Regal zurück.
Ich vermute mal stark, dass sie die Hälfte der Auseinandersetzung hier verschwiegen haben.

In diesem Fall würde ich mal sagen, so wie man sich benimmt, wird man auch behandelt. Wie man in den Wald ruf, so hallt es zurück.

Welches "Volk" ist gemeint? Bisher dachte ich zumindest immer, dass es auch Teil UNSERER Kultur ist, in Ladengeschäften kein heilloses Chaos anzurichten bzw. dieses dann nicht selbst wieder aufzuräumen. Auch wenn der Informationsgehalt der "Beschwerde" äußerst dünn ist, würde ich mal behaupten, dass es wohl verschiedene "Völker" mit verschiedenen Ansichten über gutes Benehmen auf dieser Welt gibt.

Eine Erfahrung, die ich diesen Sommer in verschiedenen Schuhgeschäften in den USA gemacht habe: Dort konnte man guten Gewissens nur am frühen Vormittag einkaufen, denn je später am Tag es wurde, desto weniger Schuhe waren noch in den Regalen. Vielmehr war sonst alles wild am Boden verstreut, so dass kein Durchkommen mehr war. Hier in D undenkbar, dort drüben aber Realität.

Und zu welchem "Volk" gehören SIE?

Zu den Aufgaben einer Schuhverkäuferin gehört es nun mal, dass sie die anprobierten Schuhe wieder wegräumt. Was hat das mit den USA zu tun? Einfach irgend etwas schreiben? Was hat die USA mit den hier geschilderten Fall zu tun? Nichts.
Und wenn ich zwanzig Schuhkartoninhalte anprobiere, sollte dies kein Grund für die Verkäuferin sein, unhöflich oder herablassend den Kunden gegenüber zu sein.

@Deich Mann: Weil uns dann sämtliche Nachbarn inklusive die Türkei den Krieg erklären würden. Dass die Bundeswehr in der gegenwärtigen Konstitution einen Zehnfrontenkrieg nicht mal einen Tag lang durchstehen würde, muss ja wohl nicht extra erwähnt werden.

Tut mir Leid, wenn man zwei Kriege angefangen und auch noch verloren hat, dann hat man auch nix mehr zu melden. Deshalb darf sich Dünnbatz hier so unmöglich aufführen.

@ ReclaBoxler-8219918:

Ihr Kommentar lässt für mich eigentlich nur zwei Schlüsse zu: Entweder stammen sie ebenfalls aus einem anderen Kulturkreis, dem die hiesigen Sitten und Gebräuche noch etwas fremd sind, oder aber Sie gehören einfach zu der Generation schlecht bis gar nicht erzogener Zeitgenossen (in einem gleichnamigen, empfehlenswerten Sachbuch-Bestseller auch "Generation Doof" genannt), die ihr Kinderzimmer nie selbst aufräumen mussten, weil das ja schließlich zu Muttis Aufgaben gehörte. Sicher lassen Sie dann in der Stadt ihren Wohlstandsmüll auch einfach da fallen, wo Sie ihn gerade loswerden wollen, denn es gehört ja schließlich zu den Aufgaben der Leute von der Stadtreinigung, das wieder sauber zu machen.

Armes Deutschland.

Beschwerden dieser Art inkl. Kommentaren haben ein sattsam bekanntes Strickmuster. Und dass "Moralisch instabil", vormals "Moralapostel" auch gleich drauflos schwadroniert, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Selbstgespräche können heilsam sein, hier sind sie es leider nicht.
Beschwerde und Kommentar: 1 Stern.

Kann man anhand bestimmter Aussagen aber ganz einfach erkennen, auch wenn nur noch die Initialen angegeben sind. Bestes Beispiel "Aber wir sind Volk".
Zwar gehört es tatsächlich zu den Aufgaben der Verkäufer/innen, im Laden für Ordnung zu sorgen, dennoch stimme ich meinen Vorrednern zu.
So was macht man einfach nicht, erst alles ausräumen und dann die Sachen einfach liegen lassen. Wenn das jeder so machen würde, wären die Verkäufer/innen nur noch damit beschäftigt, den Kunden hinterher zu räumen und deren Chaos zu beseitigen. Und wenn man schon Respekt einfordert, sollte man sich nicht selbst respektslos verhalten.

Es ist schon erschreckend, mit welcher Arroganz sich Menschen wie F. D. in einem fremden Kulturkreis benehmen. Sie sollten dieses mal in ihren eigenen Ländern praktizieren. Nur da wird sich anständig, freundlich und respektvoll verhalten. Komisch, oder? Mein Verständnis liegt bei den Verkäuferinnen. Das ist wirklich ein ziemlich undankbarer Beruf und schlecht bezahlt. Und trotzdem gibt es sie und wir müssen uns nicht von Maschinen oder Robotern bedienen lassen. Auch ich bin Kunde, aber Respekt vor anderen habe ich schon mit in die Wiege gelegt bekommen. Ich danke meinen Eltern!
Eine schriftliche Entschuldigung und ein persönlicher Händedruck müsste F. D. der Verkäuferin entgegen bringen.

Auf eine konstruierte Beschwerde mit vorgefertigten Kommentaren zu antworten. Leute, Ihr habt doch wirklich eine Meise.

Allen voran dieser Moraltrottel. Da wundert man sich bei dessen analytischem Potenzial, dass er nicht noch den drohenden dritten Weltkrieg erwähnt hat.
"Aber wir sind Volk", "Bundeswehr", "Zehnfrontenkrieg", "Kriege verloren", "Moralische Instanz" usw. Geben wir mal einen Karnevalsbonus, auch wenn´s schwer fällt.